Montag, 28. Februar 2011

[News] Nachrichten von Izzy

In den nächsten zwei Wochen werde ich leider nicht die Möglichkeit haben, meinen Blog so regelmäßig mit News zu versorgen, wie es sonst der Fall ist, da ich meinen Internetanbieter wechsle und es nicht so glatt verläuft, wie ich das gerne hätte.
Sollte es also etwas länger mit der Bewantwortung von Kommis dauern, bitte nicht böse sein oder denken, ich habe keine Lust zu antworten.

Wie im Post hiervor erwähnt, habe ich das Gewinnspiel (jetzt wirklich zum letzten Mal!) vorsichtshalber bis zum 14.3.2011 verlängert, an dem ich definitiv wieder Internet haben werde (werden bestimmt die zwei Wochen, in denen dann endlich mal die wichtigen Rollen bei den Hunger Games und Mortal Instruments - Verfilmungen verkündet werden, bei meinem Glück ...).

Ich werde in dieser Zeit aber nicht untätig sein, sondern ganz viele Bücher lesen und fleißig Rezensionen schreiben, die ich dann schnell posten kann.

Auf meiner Liste stehen bisher:

Das Tal: Die Katastrophe
Das Tal: Der Sturm
Das Tal Die Prophezeiung
Oksa Pollock
Der erste Tod der Cass McBride
Die Hassliste
Trix Solier

Die will ich auf jeden Fall lesen (die Katastrophe krieg ich heut wahrscheinlich noch fertig!).

Für morgen habe ich noch meine Rezi zu "Weißer Fluch" von Holly Black vorbereitet, das ich noch geschafft habe zu bewerten.
Bis dahin war es das kurzzeitig von mir.


Liebe Grüße und bis späztenstens in zwei Wochen,
Izzy

[News] Lesebotschafter für Oksa Pollock

Der Oetinger-Verlag hat sich eine tolle Aktion zur Veröffentlichung des Buches Oksa Pollock: Die Unverhoffte ausgedacht. Unzwar konnten sich bis zu 5000 Leser vorab für ein Leseexemplar qualifizieren.
Ich selbst habe mich vor einigen Wochen beworben und schon nicht mehr damit gerechnet zugelassen zu werden, bis ich Freitag ein Päckchen in meinem Briefkasten hatte (habe ich große Augen gemacht!).


Inhalt:
Oksa ist nicht begeistert, als ihre Eltern beschließen, von Paris nach London zu ziehen. Ihr bester Freund Gus und seine Familie sind mit von der Partie und so muss sie glücklicherweise die Gemeinheiten des unsympathischen Lehrers McGraw nicht allein aushalten. Doch Oksa entdeckt plötzlich merkwürdige Dinge: Auf ihrer Handfläche lodert ein Feuerball, sie kann frei im Raum schweben und um ihren Nabel zeigt sich ein sternförmiges Mal. Erst jetzt erfährt sie von ihrer wahren Herkunft. Sie ist die "Unverhoffte", die das verschwundene Land Edefia retten soll und damit auch ihre Familie. Doch irgendwie scheint auch ihr Lehrer McGraw in die Geschichte verstrickt zu sein … Ein magisches Abenteuer beginnt.

Ich bin mal gespannt auf das Buch. Ich habe zwar noch so einige Dinge auf meinem SuB, die ich noch lesen muss, aber ich ziehe Oksa jetzt mal vor, da ich es heute schon in der Buchhndlung entdeckt habe!

Sonntag, 27. Februar 2011

[Verlängerung bis zum 14.3.2011] Gewinnt ein Exemplar von Himmel und Hölle!!!

So meine Lieben,

ihr habt noch bis zum 14.3.2010, 23:59 Uhr Zeit, um an der Verlosung eines Exemplars von Himmel und Hölle teilzunehmen.
Hier noch einmal alles auf einem Blick:



Zum Inhalt (Quelle: Bastei Lübbe):

Callum ist ein Zero – ein Bürger zweiter Klasse, der in einer Welt lebt, in der die Alphas das Sagen haben. Er ist einer der wenigen, der an einer der elitären Alpha-Schulen zugelassen wurde.

Sephy ist eine Alpha und die Tochter eines der mächtigsten Männer des Landes. Seit ihrer frühesten Kindheit sind Callum und Sephy Freunde. Und aus dieser Freundschaft ist eine tiefe Liebe geworden.

Callum ist weiß. Sephy ist schwarz.

Doch die Welt um sie herum versinkt in Vorurteilen, Hass, Gewalt und Terror. Und ihre Liebe bringt beide in schreckliche Gefahr.

Eine großartige Liebesgeschichte, die mit analytischer Schärfe die Probleme des Rassismus beschreibt. Sie hat die Dramatik von „Romeo und Julia“ und gleichzeitig die politische Zeitkritik eines George Orwell in „1984“. Ein ganz großes Buch mit dem Zeug zum Klassiker!


Dieses Exemplar könnte bald jemandem von euch gehören! Und um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nicht viel tun:

1. Beantwortet mir eine kleine Frage: Habt ihr schon einmal von den Büchern und Malorie Blackman gehört, oder vielleicht schon etwas von ihr gelesen?

2. Seid ihr Follower meines Blogs? Wenn nicht, holt das nach.

Schreibt mir dann noch eine Mail an storytime@gmx.net mit dem Namen, unter dem euer Kommi erstellt wurde bzw. unter dem ihr meinem Blog folgt und eurer Anschrift (wird nicht weitergegeben und nach Ablauf des Gewinnspieles gelöscht!), und schon nehmt ihr an der Verlosung teil.
Ein weiteres Los bekommt ihr, indem ihr das Gewinnspiel auf Twitter, Facebook und/oder in einem Post auf eurem Blog verlinkt. Den/die Links dazu könnt ihr dann einfach in die Mail schreiben.

Mehr müsst ihr nicht tun. Hört sich gut an, oder?

Viel Glück!!!
Eure Izzy

[Buch des Monats] März 2011

Ich hab mir in der letzten Woche mal Gedanken gemacht, welches Buch im März für diesen Titel in Frage kommt. Auf meiner Liste standen so einige. Entschieden habe ich mich dann aber für eines, das sich für mich sehr interessant anhört:

Inhalt:

Vom Kampf einer Frau um Freiheit – mit Leichtigkeit und Leidenschaft erzählt

Jamaika, Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie war einst Haussklavin auf der Zuckerplantage Amity und hat bewegte Zeiten hinter sich. Nun, viele Jahre nachdem sich ihre Brüder und Schwestern die Freiheit mit Blut erkauften, drängt es die inzwischen betagte Miss July ihrem Sohn, einem angesehenen Verleger, die Geschichte ihres Lebens zu offenbaren – und ihm zu erklären, warum sie gezwungen war, ihn als Säugling auf den Stufen einer Pfarrei auszusetzen. So beginnt sie mit großer Lust am Fabulieren von jener Zeit zu erzählen, als sie die rechte Hand der Missus auf der Plantage war. Bis der junge Goodwin seine Arbeit als Aufseher aufnahm und für July ein Leben unter anderen Vorzeichen anfing. Die unvergessliche Geschichte einer Emanzipation und zugleich ein erschütternder Bericht über die letzten Tage der Sklaverei, dargeboten von einer Ich-Erzählerin, die uns aufschreien lässt gegen die Unmenschlichkeit, die uns aber immer auch mit ihrem Lachen versöhnt. Denn sie führt uns vor Augen, welche Kräfte der Glaube an Veränderung wecken kann, welche Kraft die Freiheit birgt.

Vielleicht kommt es auch ein wenig daher, dass ich Afro-Deutsche bin, aber ich habe eine Schwäche für Bücher über die Sklaverei und Rassismus. Das Buch liegt schon hier bei mir und ich werde es das nächste Wochenende lesen.
Meine Rezension wird jedoch nicht vor dem 21.3.2011 erscheinen, da der Verlag darum gebeten hat.

Vielen Dank für das Leseexemplar an



Donnerstag, 24. Februar 2011

[Rezension] Die dunklen Mächte: Schattenstunde von Kelley Armstrong

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten 
Verlag: PAN 
ISBN-13: 978-3426283417
Die Story in wenigen Sätzen:
Chloe lebt sehr auf sich allein gestellt. Ihr Vater arbeitet ständig und hat kaum Zeit für sie. Insgeheim glaubt sie sogar, dass er seit dem Tod der Mutter überfordert mit der Erziehung ist und ihr deshalb aus dem Weg geht. Einziger Bezugspunkt ist ihre Tante Lauren, die sich stets um Chloe bemüht. Chloe selbst weiß von sich, dass sie ein eher unauffälliges Mädchen ist, nicht zu beliebt, aber auch nicht so gehasst, dass sie von anderen schikaniert wird. Bis zu dem Tag, an dem sie schon auf dem Weg zur Schule einen Jungen vor ihr Auto laufen sieht. Aber dieser Junge ist nicht der letzte Mensch, den nur sie zu sehen scheint. Plötzlich wird Chloe in der Schule von einem Hausmeiser verfolgt, den wieder nur sie sehen kann. Als er ihr sein verbranntes Gesicht zeigt, brennt bei Chloe eine Sicherung durch und sie versucht zu fliehen. Ihre Flucht endet jedoch anders als sie es erwartet hätte, denn sie landet nach diesem „Ausbruch“ in einer Klinik für psychisch kranke Jugendliche. Zumindest glaubt Chloe das zu Beginn ihres Aufenthalts in Lyle House.

Der erste Satz:
"Mommy hatte vergessen, die neue Babysitterin über den Keller aufzuklären."

Was Izzy dazu sagt:
Von der ersten Seite an hat mich diesen Buch gefesselt. Dabei beginnt es ganz normal mit Chloe, die ziemlich früh klarstellt, dass sie nicht besonders ist, sich sogar im Kreis ihrer Freundinnen als zurückgeblieben sieht. Aber als Leser weiß man durch den Prolog schnell, das Chloe ein Geheimnis hat, dem sie selbst im Verlauf des Buches auf die Spur kommt.
Als sie in Lyle House ankommt, will sie nichts anderes als so schnell wie möglich entlassen werden, weswegen sie auch leugnet Geister zu sehen. Aber die Stimmen lassen sie nicht los. Und nicht nur die Geister folgen Chloe, sondern auch der unhöfliche Derek, der alles andere als der von allen geliebte Schönling ist. Er und sein Bruder Simon sind aus Gründen, die Chloe immer mehr interessieren in Lyle House. Das mit Derek etwas nicht stimmen kann, ist für sie schnell klar, er ist unsozial und auffallend stark. Aber was verbirgt sich hinter Simon, der nett und offen ist? Als Chloe sich auf die Suche nach Antworten darauf macht, lernt sie auch immer mehr über sich selbst. Dabei mochte ich besonders, dass sie oft augenzwinkernd zugibt nicht der erfahrenste Mensch zu sein, da sie doch recht behütet aufwuchs. In den komischsten Situationen neigt sie überdies dazu, alles mit Filmen zu vergleichen, oder als eine Szene zu beschreiben. Chloe hat einen kleinen Film-Spleen, der sie für mich sehr sympathisch gemacht hat. Auch wenn sie manchmal Angst hat, oder nicht alles auf den ersten Blick versteht, kämpft sie sich durch und versucht nicht aufzugeben. Sie ist eine der wenigen weiblichen Charaktere, die ich rundum mochte und der ich extrem gerne durch die Geschichte gefolgt bin.
Neben Chloe gibt es noch oben erwähnten Derek, der ganz anders als das Klischee des Loveinterest ist. Derek steckt äußerlich mitten in der Pubertät: er ist zu groß, hat starke Akne und muss ständig duschen. Darüber hinaus ist er nicht selten ein Widerling. Trotzdem habe ich auch ihn sehr schnell ins Herz geschlossen, da Kelley Armstrong es schafft, die Gründe für sein Verhalten überzeugend herüber zu bringen. Ja, er ist oft abweisend und ein wenig zu ehrlich, aber wenn man Derek braucht, ist er da, und setzt die Sicherheit der anderen über seine eigene. Bei ihm sprachen die Taten Bände.
Dann gibt es noch seinen Bruder Simon, der auf den ersten Blick so anders als Derek ist. Simon ist höflich und offen. Warum er in Lyle House ist, bleibt lange unklar. Auch Simon mochte ich, auch wenn er nicht ganz so interessant wie Derek ist. Besonders schön finde ich aber die Bruderbeziehung, die eine zentrale Rolle für das Verhalten der beiden spielt.
Drei weitere Mädchen sind zusammen mit Chloe in Lyle House untergebracht. Liz, von der man aber leider nicht allzu viel sieht. Rae, bei der ich noch nicht ganz weiß, ob man ihr zu hundert Prozent trauen kann. Und Tori, die durch teilweise sehr verletzende Zickigkeit und Verbindungen in die Führungsebene von Lyle House glänzt. Ich bin sehr gespannt, was noch zu diesen drei Charakteren kommen wird, weil ihre Geschichten noch nicht ansatzweise erzählt zu sein scheinen.
Kelley Armstrong hat einen sehr flüssigen und spannenden Schreibstil. Ich fand die Story richtig spannend und jedes Gespräch, jedes Ereignis scheint in diesem Buch wichtig zu sein, was mich regelrecht an es gefesselt hat. Dafür hatte ich es auch dementsprechend schnell ausgelesen und blieb neugierig zurück. Das Ende regt zum Weiterlesen an, aber nicht auf eine penetrante Art, wie es manche erste Bände von Reihen zu tun pflegen. Es ist ein gelungenes Ende, das Antworten gibt, aber auch Fragen offen lässt, die man beantwortet wissen möchte.
Einziges Manko an dem Buch fällt nicht zu Lasten der Autorin selbst, sondern der Übersetzung. Mir ist es schon bei Drei Wünsche hast du frei von Jackson Pearce aufgefallen, denn aus irgendeinem Grund wird das amerikanische Yeah nie ins Deutsche übersetzt. Nach einer gewissen Zeit habe ich es richtig als störend empfunden, da es den Lesefluss ein wenig hemmt. Da es sich um eine deutsche Übersetzung handelt, sollte dies auch konsequent durchgezogen werden – was für mich bedeutet, anstatt Yeah auch Ja zu schreiben.

Fazit:
Schattenstunde ist der erste Teil in der Reihe „Die dunklen Mächte“. Der zweite Teil „Seelennacht“ ist Ende letzten Jahres erschienen und steht schon, zusammen mit dem dritten Teil „Höllenglanz“, der im Juni 2011 erscheint, auf meiner Wunschliste. Ich habe nichts an diesem Buch auszusetzen, bin aber neugierig, ob Kelley Armstrong vielleicht nicht noch einen draufsetzen kann, weswegen ich nicht die volle Punktzahl gebe.
Wer eine Geschichte mit paranormalen Hintergrund, tollen Charakteren und einer interessanten Story sucht, ist mit Schattenstunde gut beraten. Kelley Armstrong hat sich locker mit diesem Buch in den Kreis meiner Lieblingsjugendbuchautoren geschrieben und wird da wahrscheinlich noch sehr lange bleiben.


Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars an PAN !

Mittwoch, 23. Februar 2011

[News] Lisa McManns neue Buchreihe

Die amerikanische Autorin Lisa McMann, die vielen durch ihre Trilogie Wake, Fade und Gone bekannt sein wird, hat eine neue Reihe mit dem Titel "The Unwanteds" angeküdigt, deren erster Band im September diesen Jahres erscheinen wird.
Wie es momentan sehr beliebt zu sein scheint, spielt die Geschichte in einer dystopischen Welt.


Zusammenfassung:

THE UNWANTEDS, a dystopian fantasy series, is about a society where strength and intelligence is rewarded, and creativity is outlawed. Every year, the 13-year-olds are sorted into categories. The strong, intelligent Wanteds go to university, and the creative, artistic Unwanteds get sent to their death. The book follows twin boys, Alex and Aaron Stowe, as they await their fate.


Der Inhalt hört sich sehr interessant an. Zumal es mal nicht darum geht, dass man nicht lieben oder heiraten kann, wen man will. Die Unterteilung in Wanteds und Unwanteds verspricht einen guten Stoff.
Das Cover ist noch nicht veröffentlicht - sobald es soweit ist, werde ich es posten!

Dienstag, 22. Februar 2011

[Rezension] Delirium von Lauren Oliver


Gebundene Ausgabe: 448 Seiten 
Verlag: HarperCollins
ISBN-13: 978-0061726828
Sprache: Englisch
Der Inhalt in wneigen Sätzen:
Liebe, das Gefühl bei dem Freud und Leid so nahe beieinander liegen, wie sonst kaum, ist die größte Gefahr in der Gesellschaft in der Lena lebt. Amor deliria nervosa brachte die Leute vor der Prozedur um den Verstand, führte zu Krieg und allen möglichen anderen Krankheiten. Doch in Lenas Welt kann man sich vor diesem Risiko schützen, indem man sich einer Operation am Hirn unterzieht. Noch 95 Tage und auch Lena ist sicher. Knappe 18 Jahre hat sie auf diesen Tag gewartet und ihn herbeigesehnt. Jahre, in denen sie von der Angst verfolgt wurde, der Krankheit irgendwann zum Opfer zu fallen und so zu werden, wie sie es nie sein wollte: wie ihre Mutter.

Der erste Satz:

"It has been sixty-four years since the president and the Consortium identified love as a disease, and forty-three since the scientists perfected a cure."

Was Izzy dazu sagt:
Ganz einfach finde ich es nicht, meine Meinung zu Lauren Olivers neuem Buch in Worte zu fassen. Die Geschichte konzentriert sich, insbesondere zu Beginn, sehr stark auf Lena und ihr Innenleben. Sie ist diejenige in ihrer Familie, die stets gehorsam ist und alles versucht, um nicht negativ aufzufallen. Lena hält sich lieber im Hintergrund und möchte die Zeit, die ihr bis zur Behandlung bleibt, schnell hinter sich bringen. Nur noch 95 Tage und sie kann die Gerüchte um ihre Person und die Zweifel, die ihr entgegengebracht werden, endgültig zerschlagen. Die meisten in ihrem Umfeld wissen, dass Lenas Mutter drei Mal behandelt werden musste, und schlussendlich sogar lieber den Tod wählte, als die Liebe zu Lenas Vater aufzugeben. Lena selbst lebt aufgrund dieser Schande im ständigen Bemühen alles zu tun, um normal zu wirken. Sie spricht kaum mit Jungen, hilft ihrer Tante wo sie kann und ist sonst sehr zurückhaltend. Sie ist freiwillig eine Durchschnittsperson, oder das In–between–girl, wie sie sich selbst oft nennt.
Doch an einem der wichtigsten Tage ihres Lebens tanzt Lena zum ersten Mal aus der Reihe. Ihre sonst so überlegten Handlungen werden einmal nicht von ihrem Verstand, sondern von ihrem Gefühl bestimmt. Panisch über diesen neuen Zug an sich, bemüht sich Lena nur noch stärker, die Zeit bis zur Behandlung hinter sich zu bringen. Aber dann tritt Alex in ihr Leben, ganz unerwartet und so kurz vor Lenas langersehnten Ziel: einem Leben in Sicherheit, jedoch ohne Liebe. Alex ist bereits geheilt, stellt also keine Gefahr für Lena dar, sich bei ihm infizieren zu können. Trotzdem wird es für sie stetig gefährlicher sich mit ihm zu treffen. Was nur bedingt an Alex’ Einstellung der Behandlung gegenüber liegt, als vielmehr daran, dass sie sich immer sicherer wird an Amor deliria nervosa zu leiden. Aber ist es wirklich so fatal einen Menschen zu lieben? Ist es tatsächlich das schlimmste, das einem Menschen geschehen kann? In weniger als 95 Tagen lernt Lena, dass die Liebe ganz anders ist, als sie immer glaubte. Plötzlich fühlt sie sich nicht mehr durchschnittlich, möchte es auch gar nicht sein. Sie weiß, die Gefühle für Alex haben sie verändert, aber nicht auf die Weise, die sie erwartet hätte.
Wie kann es also sein, dass eine komplette Gesellschaft propagiert ein gefühlloses Leben unter vollkommener Kontrolle zu führen? Alle versinken in Kälte und Desinteresse. Die Frage ist nur, wieso fällt niemandem auf, wie falsch das ist?

Lauren Olivers Welt, die sie angelehnt an unsere eigene, für Delirium erschaffen hat, entfaltet sich nur langsam. Während des Lesens hatte ich oft ein Gefühl des Unbehagens, wenn Lena mehr über das Portland in dem sie lebt erzählt. Dabei erscheint diese Welt nicht von vorneherein schlecht. Kriminalität, Scheidungen oder Kriege gibt es kaum. Alles ist geregelt und friedlich. Zumindest auf den ersten Blick. Denn je mehr die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, zu welchem Preis diese Friedlichkeit erkauft wurde. Die Menschen sind gefühllos, ja schon teilnahmslos. Es ist eine Gesellschaft, in der Eltern ihre Kinder zum Trösten nicht in den Arm nehmen dürfen, oder es nach der Behandlung nicht einmal mehr in Erwägung ziehen. Aber die Leben der Menschen sind nicht nur durch Eintönigkeit gezeichnet, sondern durch etwas anderes: Angst. Angst vor allen, die zu ihren Gefühlen stehen und sich nicht von der Krankheit Liebe heilen lassen wollen.
Lena erwähnt oft, wie gerne sie ihrer Freundin Hana umarmen möchte, ihr sagen möchte, dass sie sie mag. Im selben Atemzug räumt sie aber auch ein, dass das nicht geht.
Es ist schmerzlich mitzuerleben, was Lena unterlassen muss, was einem als Leser selbstverständlich vorkommt. Gleichzeitig ist es auch erschreckend, wie realistisch diese Welt manchmal anmutet. Ich konnte mir sogar vorstellen, dass Menschen zu so etwas fähig wären, um Ordnung zu schaffen. Willkürliche Gewalt, permanente Kontrolle und Angst schüren, waren Mittel und Wege, um die Bevölkerung in Lenas Welt in Schach zu halten, leider ist uns das nicht unbekannt.

Was mir besonders gut an Delirium gefallen hat, war die wunderschöne Sprache. Keine Frage, Lauren Oliver ist eine sehr begabte Autorin. Es gab so einige Sätze in diesem Buch, die ich mehrmals gelesen habe, weil sie einfach so wunderschön, ja fast schon poetisch waren. Ebenfalls ein großes Lob für die authentisch wirkenden Auszüge aus dem Buch Shhh, die alles gut untermauert haben.
Doch besonders herausheben möchte ich Lauren Olivers Talent dazu, letzte Absätze zu schreiben. Mir ist es schon bei Before I fall aufgefallen, aber der letzte Absatz von Delirium ist einfach nur unglaublich gut geschrieben!

Wie man sehen kann, gibt es unwahrscheinlich viel zu dem Buch zu sagen, das positiv ist. Ich kann auch die Begeisterung vieler anderer Blogger verstehen. Delirium bietet einen sehr interessanten Ansatz. Eine Welt, die mir oft ein Gefühl des Unbehagens beschert hat, da sie unserer auf gewisse Weise ähnlich ist. Die Charaktere besitzen zum großen Teil Tiefe. Alex war mir von Anfang an sympathisch, da er eine Frohnatur ist. Lena macht eine so tolle Entwicklung durch, dass ich sie im zweiten Teil wahrscheinlich lieben werde.
Warum also bin ich nicht komplett begeistert und vergebe nicht die höchste Punktzahl?
Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen, da das Buch für mich zu lange gebraucht hat, um Spannung aufzubauen. Gerade zu Beginn plätschert die Handlung vor sich hin, den Fokus auf Lena gerichtet, die leider vor jeder gewichtigeren Handlung Angst zu haben scheint. Sie ist so unsicher und darum bemüht alles richtig zu machen (was alles ausbremst), dass ich mich auf den ersten 200 Seiten weder mit ihr noch dem Storyverlauf anfreunden konnte. Charaktere wie Hana, hätten dafür mehr Platz bekommen können, da ich sie durchaus interessant finde und mir da ein wenig mehr gewünscht hätte, gerade als Lena mehr aus sich hinauskommt. Ich hoffe auch, dass noch mehr zur Welt und der Hintergrundgeschichte kommen wird, was aber nicht unbedingt zwingend im ersten Band aufgerollt werden musste.

Fazit:
Trotz der Dinge, die mich gestört haben, ist Delirium ein gutes Buch, das sich zu lesen lohnt. Nach dem Ende des Buches kann ich nicht anders, als sehnsüchtig auf den zweiten Band zu warten. Dieser erscheint im nächsten Jahr unter dem Titel “Pandemonium”. Ich verspreche mir von ihm, dass er um einiges flotter wird, als Delirium, da es dann auch mehr zu Lena passen würde. Sollte der Storyaufbau also konsequenter und spannender gestaltet sein, steht einer vollen Punktzahl nichts im Wege. Im Fall von Delirium gibt es von mir aber für die ersten 200 Seiten, die mich kaum fesseln konnten und einige kleine Mankos, Punktabzug.



Montag, 21. Februar 2011

[News] Shattered Souls von Mary Lindsey

Kennt ihr das auch, ihr seht ein Buchcover und denkt euch nur: Wow, das Buch muss ich haben! So ging es mir, als ich zum ersten mal das Cover zu Shattered Souls gesehen habe.
Ich könnte es die ganze Zeit anstarren, da es so wunderschön ist. Leider dauert es noch bis zur Veröffentlichung, aber ich schreibe es einfach mal auf meine Wunschliste, auch wenn die Beschreibung nicht gerade viel verrät. (Es wird wahrscheinlich eher ein Cover-Kauf.;) )

Inhalt:

Lenzi hears voices. She also sees visions--gravestones, floods, a gorgeous guy with steel gray eyes. She knows she must be going crazy, just like her dad did. Her boyfriend, Zak, can't do anything to help, and the voices just keep getting louder, the visions more intense. But when Lenzi meets Alden, the boy from her dreams, everything makes sense.


Infos zum Buch:

Hardcover, 336 Seiten
Veröffentlichung: 08. Dezember 2011 beim Verlag Philomel/Penguin
ISBN13: 9780399256226
Sprache: Englisch


Ich gebe zu, dass ich es gerade wieder anstarre und mir denke: Das ist so schön! Wenn der Inhalt mit dem Cover mithalten kann, wird das Buch klasse!

[News] Nicht weit vom Stamm-Aktion beendet!

Wie ihr mitbekommen habt, hat der script5 Verlag eine tolle Aktion für Blogger gestartet, in der man durch die Verlinkung des neuen Trailes zu Oliver Uschmanns Buch "Nicht weit vom Stamm" ein Rezensionsexemplar ergattern konnte.

Gestern wurde die Aktion beendet!

Samstag, 19. Februar 2011

[News] Nicht weit vom Stamm-Aktion vom script5 Verlag

Hallo ihr Lieben,

der script5 Verlag hat sich eine tolle Aktion für Blogger ausgedacht: Wer den Trailer zum neuen Buch "Nicht weit vom Stamm" von Oliver Uschmann auf seinem Blog verlinkt, bekommt ein Rezensionsexemplar seiner Wahl.
Dazu müsst ihr den Link des Posts, eure Adresse und euer Wunschexemplar an den Script5 Verlag mailen (info@script5.de).



Klappentext:
Sven hat die schiefe Bahn verlassen und ist am Ziel angekommen: ganz unten. Seine Tage verbringt er im Rausch, seine Nächte wahlweise mit Sex oder Prügeleien. Dabei stünden ihm alle Türen offen, sagt sein Vater – hätte Sven sie nicht vor fünf Jahren zugeschlagen. Als seine Schwester bedroht wird, findet sich Sven in seinem schlimmsten Albtraum wieder: Der einzige Weg, Lina zu retten, ist, so zu werden wie sein Vater.

Ich finde diese Aktion wirklich toll!

[Gewinnspiel] Himmel und Hölle

Ich habe als gute Nachricht zu verkünden, dass ich die Verlosung des Exemplars von "Himmel und Hölle" bis zum 14.3.2011 verlängern werde!
Allen, die bereits teilgenommen haben, oder noch werden, drücke ich ganz fest die Daumen!



Meine Rezension zu dem Buch könnt ihr hier finden - mitmachen lohnt sich!;)

Donnerstag, 17. Februar 2011

[Spotlight: Malorie Blackman] Schachmatt

Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Verlag: Boje Verlag 
ISBN 13: 978-3-414-82188-1
Der Inhalt in wenigen Sätzen:
Enthält Spoiler zu Himmel und Hölle und Asche und Glut!

Callie Rose Hadley ist die Tochter einer Alpha und eines Zeros. Menschen wie sie gibt es nicht allzu oft, dennoch ist sie ein aufgewecktes Kind, das mit dem Nachbarjungen Toby viele Abenteuer besteht. Nur warum benimmt sich ihre Mutter Persephone manchmal merkwürdig? Was macht diese so traurig und bringt sie dazu, immer eine gewisse Distanz zu ihrer Tochter zu wahren? Callie kommt ins Grübeln. Manchmal schreibt sie ihrem Dad, der damals der Gärtner ihrer Mutter war, Briefe. Sie wüsste gerne so viel mehr über ihn, doch ihre Mutter schweigt sich über dieses Thema aus und auch ihre Großmütter meiden es Callie von dem Mann Callum Ryan McGregor zu erzählen. Warum, das wird Callie innerhalb einiger Jahre erfahren, und was sie herausfindet, wird ihr ganzes Leben verändern.

Der erste Satz:

"Unter dem aufmerksamen Blick des Generals nahmen die Kommandeure der Befreiungsfront ihre Plätze an dem mächtigen Mahagonitisch ein.


Was Izzy dazu sagt:
Im Gegensatz zu “Himmel und Hölle” und “Asche und Glut” wird “Schachmatt” nicht größtenteils aus der Sicht von zwei Charakteren erzählt, sondern von mehreren. Auf der einen Seite haben wir Callie und ihre Mutter Persephone, auf der anderen die Großmütter Jasmine, Meggie und den undurchsichtigen Onkel Jonathan.
Es gibt verschiedene Zeitebenen, die Callies Kindheit und frühe Jugend zeigen. Man erlebt hautnah mit, wie sie von einem liebevollen, neugierigen Kind, das in jedem das Gute findet, zu einem Mädchen wird, das kaum Hoffnung für sich sieht. Sephy, die sich vor Jahren geschworen hat ihre Tochter niemals zu verletzen, wahrt trotz ihrer Liebe zu Callie, eine gewisse Distanz zu dieser. Viel zu groß ist die Angst davor, dass Callie Rose herausfinden könnte, was ihr Vater getan hat und unter welchen Umständen sie gezeugt wurde. Die junge Mutter hat nur wenige Kontakte, nur ihr alter Musikerfreund Sonny, der immer noch verliebt in sie ist, hält zu ihr.
Auf der Suche nach Antworten nähert sich Callie ihrem Onkel Jonathan an, der jedoch Pläne für sie hat, von denen sie nicht im Geringsten etwas ahnt. Jeder sieht, dass Callie Rose dabei ist, in ihr Verderben zu rennen - nur wie bringt man sie dazu, ihrer Mutter Sephy zuzuhören, wenn diese nach Jahren endlich bereit ist über Callum zu reden? Wie bringt man ein junges Mädchen dazu, sich der Wahrheit über einen Vater zu stellen, der selber nur allzu sehr wusste, dass er schlimme Taten begangen hat?

Aufbau und Sprache:
Zunächst musste ich mich an die verschiedenen Zeitstränge in Schachmatt gewöhnen. Callies Kindheit und die Gegenwart werden hinterleuchtet, und es gibt sogar einige weitere kurze Rückblenden. Aber jede Szene, jedes Kapitel in diesem Buch ist wichtig. Trägt dazu bei, dass man mit den Charakteren mitfühlt und -fiebert.
Die Sprache ist wie auch bei den anderen Bänden leicht zu verstehen, ohne jedoch abgehackt oder lieblos zu wirken. Fokus liegt wieder bei den Charakteren und ihrem Innenleben, die sich mit den äußeren Ereignissen miteinander zu einer spannenden Geschichte verweben.

Charaktere:
Sephy ist auf der einen Seite zu einer starken Frau geworden, zeitgleich schafft sie es aber nicht, sich anderen Menschen zu öffnen. Nicht ihrer Mutter Jasmine, der sie teilweise recht ähnlich geworden ist, oder Callums Mutter Meggie, vor der sie nur noch auf der Hut ist; ja nicht einmal ihrer eigenen Tochter gegenüber. Ein einziger Brief hat Sephy - die einmal so voller Hoffnung war - dazu gebracht, an der Liebe von Callum zu zweifeln und ihr damit den Boden unter den Füßen weggerissen.
Hoffnungsspender ist da Sonny, der Sephy auch nach Jahren nicht aufgibt und sie zum Grübeln bringt. Sephy beginnt daran zu glauben, dass sie liebenswert ist und daran, dass sie auch jemand anderen als Callum lieben kann.
Daneben sieht man wie Callie immer mehr mit ihrer Ungewissheit und ihrem Erbe kämpft. Warum erfährt sie nur Bruchstücke über ihren Vater, wieso machen ihre Klassenkameraden Andeutungen, die sie nicht versteht? Für Callies ist das wichtigste, aber auch schwierigste das Finden ihrer eigenen Identität. In der Schule wird sie nicht so stark schikaniert wie Callum und Sephy damals, aber sie merkt, dass es ein Geheimnis gibt, das alle vor ihr zu verstecken suchen.
Genau das nutzt Jonathan, der nach wie vor eiskalt ist, für sich aus, um seinem Ziel an Sephy Rache zu üben, näher zu kommen. Spätestens in diesem Buch wird deutlich, dass es wohl kaum noch Rettung für Jonathan gibt. Das ist insbesondere traurig, wenn man den kleinen Erzählungen und Erinnerungen von Meggie folgt, die auch noch eine völlig andere Seite ihres Sohnes kennenlernen konnte.
Lüge und Wahrheit vermischen sich in dieser Geschichte und machen es Callie nicht einfach zu verstehen, was damals wirklich geschehen ist. Am Ende kann nur eine verzweifelte Aktion von Großmutter Jasmine ein wenig Licht und Hoffnung ins Dunkel er Familie Hadley/McGregor bringen.

Fazit:
Schachmatt hat mir sogar noch besser als der Vorgänger “Asche und Glut” gefallen. Es war unglaublich aufwühlend und traurig Callie Rose und Sephy zu folgen. Diesen beiden jungen Frauen, die so wenig Hoffnung haben und sich an dem bisschen, das ihnen geblieben ist, so stark sie können festhalten. Dabei müssten sie nur ehrlicher miteinander sein, um die Katastrophe, die sich in Schachmatt anbahnt, abwenden zu können. Verstehen kann man beide trotzdem unglaublich gut, ebenso wie Jasmine und Meggie. Nur Jonathan, der macht es einem wirklich schwer. Aber auch er hatte einige wenige Momente, in denen er mir Leid tat und die ich todtraurig fand.
Wieder hat Malorie Blackman es geschafft eine emotionale, traurige aber zeitgleich auch nachdenklich und hoffnungsvoll stimmende Geschichte zu schreiben. Wann immer ich Zeit hatte, habe ich meine Nase voller Neugier in dieses Buch gesteckt und es gebannt gelesen.

Mittwoch, 16. Februar 2011

[Spotlight: Malorie Blackman] Asche und Glut

“Himmel und Hölle”, der erste Teil von Malorie Blackmans Reihe über die Zwei-Klassen-Gesellschaft von Alphas und Zeros, endete bittersüß. Nun geht die Geschichte um Sephys und Callums Familien in “Asche und Glut” weiter.

Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Boje Verlag  
ISBN 13: 978-3-414-82187-4
Der Inhalt in wenigen Sätzen:
Enthält Spoiler zu Himmel und Hölle!
Trotz des Drucks von Außen, hat Sephy sich dazu entschieden, das gemeinsame Kind von Callum und ihr auszutragen. Enttäuscht über die Reaktion ihrer eigenen Familie, hat sie sich von dieser zurückgezogen und lebt ein eher bescheidenes, aber relativ ruhiges Leben. Bis eines Tages ihre Schwester Minerva bei Sephy auftaucht und sie darum bittet, wieder nach Hause zu kommen. Diese Überraschung bleibt jedoch nicht die größte: Kurz danach steht nämlich Callums älterer Bruder Jonathan vor Sephys Tür und sinnt auf Rache.

Was Izzy dazu sagt:
Die Geschichte um Sephy und Callum, die Malorie Blackman im ersten Band “Himmel und Hölle” aufgebaut hat, geht ebenso aufwühlend weiter. Beim lesen fällt schnell auf, dass Malorie Blackman keine halben Sachen macht und den Leser auch nicht mit Samthandschuhen anfasst – ebenso wie ihre Charaktere. Doch gerade das macht die Bücher so authentisch. Es ist nicht immer leicht diesem Buch zu folgen, weil manchmal wirklich schlimme Dinge geschehen. Aber die Konsequenz, mit der Malorie Blackman ihre Geshcichte vorantreibt, regt zum Nachdenken ein und lässt den Leser nicht kalt.

Aufbau:
“Asche und Glut” ist aus der Sicht von zwei Charakteren erzählt, denen man durch das Geschehen folgt. Auch hier stehen die Gefühle und der Umgang mit den Erlebnissen im Vordergrund. Aber was schnell langweilig werden könnte, ist erneut so treffend geschildert und umgesetzt, so dass die Innenleben der Charaktere ihre eigene Dynamik entwickeln, die die Geschichte konsequent vorantreibt.

Die Charaktere:
Schwerpunkt liegt bei Sephy und Jonathan. Letzterer ist angetrieben von seinem unbändigen Hass allen Alphas, aber insbesondere Sephy gegenüber. Es ist erschreckend und traurig zugleich, mitzuerleben, welche Entscheidungen Jonathan aufgrund seiner eigenen tragischen Vergangenheit trifft. Bei jedem seiner Kapitel hofft man, dass es doch noch Rettung für ihn gibt; dass er anfängt seine eigenen Vorurteile zu hinterfragen. Ob es dazu kommt, lasse ich hier mal offen. Dafür hat die Autorin es geschafft durch Jonathan zu zeigen, was jahrelange Unterdrückung und schwere Schicksalsschläge aus einem Menschen machen können. Jonathans Charakter scheint nur durch Wut, dem Wunsch nach Rache und innere Kälte in der Lage zu sein weiterzumachen. Genau diese Mischung aus Antrieben macht ihn so unberechenbar.
Auf der anderen Seite steht Sephy. Frischgebackene alleinerziehende Mutter eines Kindes, das es eigentlich nicht geben dürfte. Nach ihrer Schwangerschaft gehört Sephy zu niemandem mehr. Sie ist keine Zero und seit sie sich dazu entschieden hat Callums Kind auszutragen, gehört sie für viele auch nicht mehr zu den Alphas. Sephy kämpft mit dem Muttersein, damit keinen richtigen Halt in der Gesellschaft zu haben und ständig in deren Schusslinie zu stehen. Man lernt sie in “Himmel und Hölle” als Kämpferin kennen, die manchmal etwas über die Stränge schlägt, aber eine starke Persönlichkeit hat. Doch was geschieht mit einer solchen jungen Frau, wenn sie an etlichen Fronten kämpfen muss? Wenn ihr selbst die letzte Konstante im Leben genommen wird und sie nicht mehr damit umzugehen weiß? Fragen, die immer präsent, gleichzeitig aber nie aufdringlich aufgegriffen werden und auch den Leser nicht kaltlassen.
Ständig habe ich mit den Charakteren mitgefiebert. Ich habe mich über manche ihrer Entscheidungen aufgeregt, mit ihnen getrauert und mit ihnen gelitten. Auch beim ersten Band ging es mir so, was sich in “Asche und Glut” nicht geändert hat. Die Charaktere machen Fehler, sehen manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht - gerade das macht sie so authentisch.

Fazit:
Malorie Blackman bleibt ihrem Stil auch in diesem Band treu. Schnörkellos spinnt sie die Geschichte um die Alphafamilie, den Hadleys, und der Zerofamilie, den McGregors, weiter. Sie verzichtet dabei darauf, das Leben als Eitel-Sonnenschein darzustellen und schildert diese Schicksale stattdessen sehr authentisch und emotional.
“Asche und Glut” liest sich anders als sein Vorgänger “Himmel und Hölle”, was vielleicht auch an der Sicht von Jonathan liegen mag, der mit Wut und Verzweiflung zu der Geschichte beiträgt und unberechenbar scheint. Trotzdem habe ich das Buch nicht weniger gerne gelesen als den Vorgänger.




Dienstag, 15. Februar 2011

[Spotlight: Malorie Blackman] Himmel und Hölle

Heute stelle ich euch das erste von drei Büchern von Malorie Blackman vor.
“Himmel und Hölle” ist der erste Band der Reihe um die Alphas und Zeros, die noch die Bücher “Asche und Glut” und “Schachmatt” umfasst. Auf dem englischen Markt ist im Jahr 2010 noch ein vierter Band unter dem Titel “Double Cross” erschienen, dessen deutscher Erscheinungstermin allerdings noch nicht bekannt ist.
Ich bin nur durch Zufall in der Bibliothek auf Himmel und Hölle gestoßen und habe es auf gut Glück mitgenommen. Ich hatte nicht die allzu großen Erwartungen, auch wenn die wenigen Stimmen, die es auf amazon dazu gab, durchweg gut waren. Nicht zu vergessen hat Himmel und Hölle es in die 100 beliebtesten Bücher aller Zeiten in England geschafft, was man sich erst verdienen muss. Nachdem ich einige Seiten gelesen hatte, war mir klar, warum das Buch so hoch gelobt wird.
Bevor ich mich aber schon hier verquatsche, zu meiner Rezension.


Gebundene Ausgabe:
512 Seiten Verlag: Bastei Lübbe (Boje) 
ISBN-13: 978-3414820860
Der Inhalt in wenigen Sätzen:
Callum McGregor und Persephone Hadley, kurz Sephy genannt, sind seit ihrer Kindheit die besten Freunde. Immer wieder wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, denn sie wachsen in einer Gesellschaft auf, die in Alphas und Zeros unterteilt ist. Die Alphas sind die führende Schicht, der alle Türen offenstehen, und Sephy ist eine von ihnen. Callum hingegen ist ein Zero, ein Mensch zweiter Klasse, der dennoch an seinen Träumen und Wünschen festzuhalten versucht. Je älter die zwei werden, desto stärker wird ihnen klar, dass ihre Gefühle füreinander weit über die einer normalen Freundschaft hinausgehen. Aber wie sollen ein Zero und eine Alpha zusammensein, wenn es keinen Winkel auf der Welt zu geben scheint, in dem das möglich ist? Keinen Menschen, der nichts daran auszusetzen hätte? Sephy und Callum versuchen dennoch um ihre Liebe zu kämpfen. Doch in einer Gesellschaft, in der es nicht einmal Freundschaften unter Zeros und Alphas geben darf, scheint ihre Beziehung dazu verurteilt zu sein, kein gutes Ende zu nehmen.

Die ersten drei Sätze:

"Also wirklich, Mrs Hadley." Meggie McGregor wischte sich die Augen. "Sie bringen mich mit Ihrem Humor noch um!"

Was Izzy dazu sagt:Ich war nicht nur positiv überrascht von dem Buch, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, sondern regelrecht beeindruckt. Ich habe selten eine Geschichte gelesen, bei der ich so mitgefiebert, gelitten und mich gefreut habe. Was Malorie Blackman hier geschrieben hat, hat mich durchweg berührt, was zum großen Teil an ihrem Können liegt, die Gefühle ihrer Charaktere sehr ehrlich und authentisch zu schildern.

Aufbau und Sprache:
Himmel und Hölle wird abwechselnd aus der Sicht von Callum und Sephy erzählt. Die Handlung umfasst mehrere Jahre. Malorie Blackman bedient sich einer klaren, streckenweise auch schönen Sprache. Im Vordergrund stehen die Gedanken und Gefühle der Protagonisten, was jedoch nie überladen wirkt, oder die Geschichte ausbremst.

Charaktere:
Ich mache meinen Anfang bei Callum. Er ist ein Zero und ein schlauer Kopf, der Träume hat und seinem Leben eine gute Richtung geben will. So lernt man ihn zu Beginn des Buches kennen. Callum versucht an seinen Zielen festzuhalten, auch wenn das Leben es ihm oft schwer macht. Er versucht die Hindernisse, die ihm in den Weg gestellt werden, zu umgehen und seine Trauer und Wut darüber herunterzuschlucken. Generell ist er jemand, der seinen Zorn über die Ungerechtigkeiten meist im Zaum hält und rational an die Dinge herangeht. Callum möchte auf ehrlichem Weg zu Ansehen kommen und in der Gesellschaft anerkannt werden, weswegen er hart für die Schule arbeitet.
Daneben gibt es Sephy, die nicht nur als irgendeine Alpha aufwächst, sondern als die Tochter des wichtigen Politikers Kamal Hadley, der sich dafür stark macht, Zeros und Alphas zu trennen. Sephys Mutter ist gleichgültig und nur darum bemüht, den Schein einer glücklichen Familie zu wahren. Und auch mit ihrer Schwester versteht Sephy sich nicht allzu gut. Ihr wichtigster Bezugspunkt ist Callum. Im Gegensatz zu ihm, ist Sephy manchmal sehr impulsiv und trägt ihr Herz auf der Zunge. Sie macht im Verlauf des Buches so einige Fehler, die ich aber sehr gut nachvollziehen konnte, da sie einfach zu ihrem Charakter gepasst haben.
Zusammen sind beide ein tolles Paar, dem ich die ganze Zeit die Daumen gedrückt habe, und bei dem ich hoffte, dass sie es trotz des äußeren Drucks schaffen zusammenzubleiben.
Neben Callum und Sephy lernt man noch deren Familien kennen. Insbesondere Callums und Sephys Mütter, Meggie und Jasmine bleiben im Gedächtnis, wenn auch nicht in jedem Fall durch positive Taten. Kamal Hadley ist zum einen wichtig für Sephy, steht aber auch für all die Alphas, die die Zeros in ihren Schranken wissen wollen, um ihre Vormachtsstellung nicht zu verlieren. Und dann wäre da noch Jonathan, Callums älterer Bruder, der Ereignisse ins Rollen bringt, die die Leben aller verändern werden. Keiner dieser Charaktere ist oberflächlich, dennoch ist immer deutlich, dass der Fokus auf Sephy und Callum liegt.

Fazit:
Himmel und Hölle ist kein Buch für schwache Nerven, das sage ich hier direkt. Aber gerade das war es, das ich so sehr an dem Buch mochte. Manchmal fühlt es sich beim Lesen so an, als würde man regelrecht geohrfeigt, denn die Autorin schirmt ihre Charaktere und auch den Leser nicht vor den schmerzhaften Seiten des Lebens ab. Meinen Respekt dafür hat sie, denn im wahren Leben gibt es auch oft Schattenseiten, durch die jeder von uns hindurch muss – genau so ergeht es auch Sephy und Callum. Das Buch hat in mir viele verschiedene Gefühle ausgelöst. Manchmal war ich geschockt, oder enttäuscht. Nicht selten war ich auch wütend auf einen der Charaktere, obwohl ich sie meist auch verstehen konnte. Um es auf den Punkt zu bringen, es hat mich nicht eine Sekunde kalt gelassen und am Ende habe ich sogar einige Tränen vergießen müssen – und das schaffen wirklich die wenigsten Bücher.
Ich kann Himmel und Hölle wirklich nur empfehlen.




Montag, 14. Februar 2011

[Spotlight: Malorie Blackman] Über die Autorin

Diese Woche wird sich alles auf meinem Blog um die Autorin Malorie Blackman drehen, deren Bücher "Himmel und Hölle", "Asche und Glut" und "Schachmatt" ich in den nächsten Tagen vorstellen werde.
Damit ihr auch wisst, wer dahinter steckt, einige Eckdaten zu Malorie:

1. Über die Autorin:

Malorie Blackman wurde 1962 in London geboren. Ihre Bücher sind in Großbritannien absolute Bestseller, sie ist die erste schwarze Autorin, die dort insgesamt mehr als eine Million Bücher verkauft hat. »Himmel und Hölle« wurde von den TIMES-Lesern zu den »100 Lieblingsbüchern aller Zeiten« gewählt. Derzeit führt die Royal Shakespeare Company in England »Himmel und Hölle« mit phänomenalem Erfolg als Theaterstück auf. Malorie Blackman lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in England.
(Quelle: Bastei Lübbe)

Interview mit Malorie

2. Malorie im Internet:

www.malorieblackman.co.uk
www.myspace.com/malorieblackman
http://www.malorie-blackman.de

Sie ist ebenfalls auf Twitter zu finden, gehört aber nicht zu solchen redseligen Autorinnen wie z.B. Cassandra Clare oder Sarah Rees Brennan.

3. Malorie Blackmans zuletzt erschienenes Buch:

Inhalt von Malories Seite:

You’re waiting for the postman – he’s bringing your A level results. University, a career as a journalist – a glittering future lies ahead. But when the doorbell rings it’s your old girlfriend; and she’s carrying a baby. You’re fine to look after it, for an hour or two, while she does some shopping. Then she doesn’t come back and your future suddenly looks very different…

Gebundene Ausgabe:
Erschienen am 28.10. 2010, 320 Seiten, Verlag: Doubleday, ISBN-13: 978-0385604796, Sprache: Englisch

Sonntag, 13. Februar 2011

[In My Mailbox] #4

Diese Woche hatte ich zwei wunderbare Bücher in der Post, über die ich mich sehr gefreut habe. Über das eine insbesondere, da ich gar nicht damit gerechnet hatte:

1.Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel von Sergej Lukianenko

Inhalt Beltz&Gelberg
Trix, Erbe des Herzogtums Solier, wird Opfer eines gemeinen Putschs. Trix schwört Rache. Bloß wie? Die wilde Welt jenseits der Schlossmauern ist nichts für zarte Jünglinge. Grässliche Untote, verwirrte Feen und minderbemittelte Minotauren machen Trix das Leben schwer. Aber dann entdeckt er ein ungeahntes Talent: Ist er vielleicht zum Magier berufen? Mit neuem Mut versucht sich Trix als Retter der schönen Fürstin Tiana, die zwangsverheiratet werden soll. Dafür verspricht Tiana, ihm zu helfen, den Thron zurückzuerobern. Die beiden schmieden einen tollkühnen Plan …


Gebundene Ausgabe:
584 Seiten, Verlag: Beltz, ISBN-13: 978-3407810748


Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar an ...



2. Die dunklen Mächte: Schattenstunde von Kelley Armstrong


Inhalt PAN:
Ich heiße Chloe Saunders, und mein Leben wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Ich wollte nie etwas Besonderes sein, sondern mich mit Freunden treffen und Jungs kennenlernen. Doch heute weiß ich nicht einmal mehr, was das ist, normal sein. Alles begann an dem Tag, an dem ich meinen ersten Geist sah – und er mich …


Gebundene Ausgabe: 416 Seiten, Verlag: PAN, ISBN-13: 978-3426283417



Vielen Dank für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares an ...


Samstag, 12. Februar 2011

[Rezension] Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt

Gebundene Ausgabe: 112 Seiten 
Verlag: Fischer
ISBN-13: 978-3596161317
Der Inhalt in wenigen Sätzen:
Oskar ist zehn Jahre alt und sterbenskrank. Keine Therapie schlägt mehr bei ihm an und der Junge merkt, dass die Ärzte ihn aufgegeben haben und seine Eltern ihn meiden. Doch aufgeben, das sieht Oskar selbst nicht ein. Auf den Rat von Oma Rosa hin, die ihm stets mit Rat und Tat zur Seite steht, schreibt er Briefe an den lieben Gott. Dabei wünscht er sich etwas, entweder für sich selbst oder seine Lieben. 13 Briefe und Tage, die ihm vorkommen wie ein ganzes Leben, beschreiben die letzte Zeit in dem von Oskar.

Was Izzy dazu sagt:
In der vergangenen Woche habe ich zwei Bücher von Eric–Emmanuel Schmitt gelesen. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran und direkt danach Oskar und die Dame in Rosa. Erstes hat mir ganz gut gefallen, steht für mich aber in keinem Vergleich zu Oskar.
Schon ab dem ersten Satz taucht man in die kleine Welt des schwerkranken Jungen ein, der manchmal etwas altklug daherkommt, aber gerade deswegen schnell ans Herz wächst. Oskar hat Leukämie und weiß, dass er sterben wird, anstatt den Kopf jedoch in den Sand zu stecken, nimmt er sich einfach vor, die restlichen Tage, die ihm bleiben, wie ein ganzes Leben zu behandeln. Er verliebt sich, heiratet, macht die Midlife–Crisis durch und ruht sich im hohen Alter aus. Mit jedem Tag, der vorübergeht, lernt Oskar etwas Neues über das Leben, das er in seinen Briefen an Gott festhält.
Wichtiger Bezugspunkt für Oskar ist die Dame in Rosa. Sie erzählt ihm davon eine ehemalige Catcherin zu sein und behandelt ihn als einzige nicht wie ein rohes Ei. Das imponiert Oskar und obgleich er von seiner Krankheit geschwächt ist, beschwert er sich nie darüber.
Auch für mich hat Oma Rosa ihren eigenen Charme entwickelt, dem ich mich nicht entziehen konnte. Zu anrührend fand ich es zu lesen, wie sie Oskar mit ihren Catcherinnen–Geschichten aufmuntert und Mut zuspricht, zu amüsant sind manche ihrer spitzzüngigen Bemerkungen.
Am schönsten an diesem kleinen Buch, finde ich aber Oskar. Obwohl sein Leben vergeht, schafft er es, den Personen um sich herum auf seine ganz eigene, sehr putzige Art, Hoffnung zu spenden.

Fazit:
Oskar und die Dame in Rosa ist ein Buch voller Liebe an das Leben, ausgedrückt in einer schönen Sprache, erzählt von einem kleinen Jungen, der eine ganz große Botschaft mitteilt.





Freitag, 11. Februar 2011

[News] 10 Dinge, die NICHT in City of Fallen Angels geschehen werden

Cassie hat ein kleines Video gemacht, in dem sie erzählt, was nicht in ihrem kommenden Buch City of Fallen Angels passieren wird:


Punkt eins ist schon irgendwie schade.:) Der Rest ist teilweise ziemlich lustig, muss ich sagen. Und wie es aussieht, will Isabelle ständig, dass ... na ja, schaut am besten selbst.;)

Donnerstag, 10. Februar 2011

[Gewinnspiel] Himmel und Hölle von Malorie Blackman

Wie manche von euch wissen, hatte ich in der letzten Woche ein Exemplar von "Himmel und Hölle" von Malorie Blackman in meinem Briefkasten. Ich habe mich sehr darüber gefreut, es in meiner Post zu finden. Umso mehr, da jemand von euch es gewinnen kann!

In der nächsten Woche steht die Autorin, Malorie Blackman, zusammen mit ihren Büchern im Vordergrund. Im Rahmen dieses Spezials werden die Rezensionen zu "Himmel und Hölle", "Asche und Glut" und "Schachmatt" von mir gepostet.
Letztes Jahr habe ich die Bücher gelesen. Kuz gesagt: sie haben mich begeistert (siehe Rückblick 2010), weswegen ich auch jemandem von euch die Möglichkeit geben möchte, zumindest das erste Buch zu lesen. Also wird es im Rahmen der Spotlight-Woche zu Malorie Blackman mein erstes Gewinnspiel geben, das ich euch hier ganz stolz präsentiere:


Zum Inhalt (Quelle: Bastei Lübbe):

Callum ist ein Zero – ein Bürger zweiter Klasse, der in einer Welt lebt, in der die Alphas das Sagen haben. Er ist einer der wenigen, der an einer der elitären Alpha-Schulen zugelassen wurde.

Sephy ist eine Alpha und die Tochter eines der mächtigsten Männer des Landes. Seit ihrer frühesten Kindheit sind Callum und Sephy Freunde. Und aus dieser Freundschaft ist eine tiefe Liebe geworden.

Callum ist weiß. Sephy ist schwarz.

Doch die Welt um sie herum versinkt in Vorurteilen, Hass, Gewalt und Terror. Und ihre Liebe bringt beide in schreckliche Gefahr.

Eine großartige Liebesgeschichte, die mit analytischer Schärfe die Probleme des Rassismus beschreibt. Sie hat die Dramatik von „Romeo und Julia“ und gleichzeitig die politische Zeitkritik eines George Orwell in „1984“. Ein ganz großes Buch mit dem Zeug zum Klassiker!


Dieses Exemplar könnte bald jemandem von euch gehören! Und um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nicht viel tun:

1. Beantwortet mir eine kleine Frage: Habt ihr schon einmal von den Büchern und Malorie Blackman gehört, oder vielleicht schon etwas von ihr gelesen?

2. Seid ihr Follower meines Blogs? Wenn nicht, holt das nach.

Schreibt mir dann noch eine Mail an storytime@gmx.net mit dem Namen, unter dem euer Kommi erstellt wurde bzw. unter dem ihr meinem Blog folgt und eurer Anschrift (wird nicht weitergegeben und nach Ablauf des Gewinnspieles gelöscht!), und schon nehmt ihr an der Verlosung teil.
Ein weiteres Los bekommt ihr, indem ihr das Gewinnspiel auf Twitter, Facebook und/oder in einem Post auf eurem Blog verlinkt. Den/die Links dazu könnt ihr dann einfach in die Mail schreiben.

Mehr müsst ihr nicht tun. Hört sich gut an, oder?
Die Verlosung endet am 14.03.2011! Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück!!!


Für das Bereitstellen des Exemplares bedanke ich mich ganz herzlich bei

Mittwoch, 9. Februar 2011

[Rezension] Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran von Eric-Emmanuel Schmitt

Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
Verlag: Fischer
ISBN-13: 978-3596161171
Der Inhalt in wenigen Sätzen:
Moses lebt mit seinem alleinerziehendem Vater in Paris. Er kümmert sich um alles, wäscht, kocht und putzt, wird den Anforderungen des betrübten Vaters dennoch nie gerecht. Als dieser Moses sogar beschuldigt, Geld zu stehlen, beschließt der Junge seinem Ruf gerecht zu werden. Von nun an stibitzt er seinem Vater Geld. Von diesem geht er ins Vergnügungsviertel der Stadt. Und jeden zweiten Tag beklaut Moses den Araber an der Ecke, Monsieur Ibrahim, den das jedoch nicht im Geringsten zu stören scheint. Der alte Mann und der Junge entwickeln von da an eine enge Beziehung zueinander, in der Moses von Monsieur Ibrahim viel über das Leben und den Glauben lernt.

Was Izzy dazu sagt:
Hundert Seiten umfasst dieses Buch und trotzdem ist es gespickt von Lebensweisheiten; kurzen, aber dennoch schönen Gesprächen zwischen Moses, dem Jungen und Ibrahim, dem weisen Alten. Angefangen bei der durchaus amüsanten Anekdote dazu, was Ibrahim zum Araber an der Ecke macht. Über die Macht des Lächelns (ich habe oft lachen müssen, bei Moses': Zack Lächeln!) und bis hin dazu, die Augen nicht vor der Schönheit der Welt zu verschließen. So viele kleine Weisheiten und Botschaften lassen sich auf diesen vermeintlich wenigen Seiten finden.
Besonders Ibrahim konnte mich manchmal zum Lachen bringen. Moses' Entscheidungen waren für mich nicht immer ganz nachvollziehbar, aber er schaffte es dennoch, dass ich ihn mochte. Alles in allem geht es aber eher um die Botschaften, die durch die Charaktere transportiert werden, und diese bringen sie dem Leser treffend, das ein ums andere Mal sogar anrührend, näher.

Fazit:
Eric-Emmanuel Schmitt ist mit diesem Buch eine tolle Geschichte gelungen, die es schafft zum Denken anzuregen. Insgesamt hat sie mir jedoch weniger gut gefallen als sein Buch „Oskar und die Dame in Rosa“, zu dem meine Rezension bald folgen wird.

Dienstag, 8. Februar 2011

[News] Sneak Peek City of Fallen Angels

Im April ist es endlich soweit, der vierte Band der Mortal Instruments -Reihe von Cassandra Clare erscheint auf Englisch. Einen offiziellen Vorabauszug wird es so nicht geben. Dafür haben sich amerikanische Blogger (zusammen mit Cassie) eine tolle Sache einfallen lassen:


Den City of Fallen Angels Chapterhunt [14.2.-18.2.2011]!

Jeden Tag wird auf einem von 5 Blogs ein Teil eines Kapitels von City of Fallen Angels enthüllt. Am Ende hat man dann das gesamte Kapitel zusammen, als kleinen Anreiz darauf, auch noch die letzten zwei Monate des Wartens durchzuhalten.

Hier findet ihr den Link:

City of Fallen Angels Chapterhunt

Ich lasse mir das natürlich nicht entgehen, und freue mich schon richtig auf die nächste Woche und das Kapitel.

Montag, 7. Februar 2011

[Rezension] Grim - Das Siegel des Feuers von Gesa Schwartz

Inhalt:

In der Stadt Paris sorgt der Gargoyle Grim für Recht und Ordnung. Seit Jahrhunderten schützen die Schattenflügler, eine besondere Gruppe der Gargoyles zu der Grim gehört, die Menschen vor übernatürlichen Wesen. Aus der Unterwelt heraus versuchen sie das Gleichgewicht der Völker zu wahren. Dies ist jedoch aufgrund zahlreicher Neider und Feinde schwierig. Als mächtige Unterweltler mit Leichtigkeit ermordet werden, merkt Grim schnell, dass etwas nicht stimmt, kann allerdings niemanden davon überzeugen. Aber nicht nur diese Mordserie rüttelt an Grims Weltbild. Moira, eine alte Freundin von ihm, tut eines Tages das Undenkbare und übergibt einem Sterblichen ein mächtiges Artefakt der Gargoyles. Auch wenn Grim es nicht will, wird er in die Ereignisse um dieses Artefakt und dessen neuem Besitzer hineingezogen. Während seines Abenteuers lernt er Jakob und dessen jüngere Schwester Mia kennen. Beide besitzen die Fähigkeit die verborgene Welt zu sehen, was sich noch als sehr nützlich für Grim herausstellen wird.

Meinung:

Der sarkastische und teilweise impulsive Hauptcharakter Grim entführt den Leser in die Welt der Gargoyles. Diese ist bevölkert von vielen anderen Wesen, wie Kobolden und Gnomen, Dämonen und Feen, was der Geschichte einen schönen und glaubwürdigen Hintergrund verleiht. Grim selbst ist nicht wie andere Gargoyles. Als einer der wenigen Schattenflügler und Vulkangeborenen, die ebenfalls selten sind, hat er einen kleinen Sonderstatus. Am meisten unterscheidet er sich von den anderen jedoch in seinen Emotionen, wie z.B. oben genannte Impulsivität, von denen er sich manchmal auch ungewollt leiten lässt. Gerade diese Eigenschaften haben Grim für mich sehr sympathisch gemacht. Schon nach den ersten Seiten musste ich ob so manchem Kommentars von ihm schmunzeln. In ihm vereinen sich Stärken und Schwächen, wodurch er komplex und liebenswert ist.

Aber Grim ist nicht der einzige Hauptcharakter. Jedes zweite Kapitel wird aus der Sicht von Mia erzählt. Einem Mädchen, dessen Vater den Verstand verlor und das selbst eine Außenseiterin ist. Zeit ihres Lebens hat Mia sich nach etwas gesehnt, ohne zu wissen, was es war. Doch nachdem ihr zweimal ein merkwürdiger Fremder begegnet, bittet sie die einzige Person auf der Welt um Hilfe, die ihr einfällt: ihren Bruder Jakob. Mia ist ein starkes, junges Mädchen, das nicht vor Gefahren zurückschreckt. Ich mochte ihre Entschlossenheit und dass sie in jeder Situation, schon beinahe stur, darauf beharrt zu handeln. Für mich stellt sie damit eine angenehme Abwechslung zu den weiblichen Protagonistinnen dar, die nichts anderes zu tun haben, als für den männlichen Hauptcharakter zu schwärmen, oder wegen ihrer eigenen Schwäche zu weinen. All das tut Mia meist nicht, wofür ich Gesa Schwartz wirklich dankbar bin.

Neben Mia und Grim sind aber auch viele der Nebencharaktere äußerst gelungen, z.B. der quirlige Kobold Remis, wegen dem ich mehrmals laut lachen musste, und der das Gespann Mia/Grim sehr gut ergänzt. Mein persönliches kleines Highlight ist allerdings der steinerne Löwe Mourier, der alles ausstaffieren muss und einen Hang zum Kitsch und Prunk hat. Er wirkt oberflächlich und ist gerade deswegen lustig, kann aber auch richtig überraschen.

"Grim – Das Siegel des Feuers" ist ein rundum gelungenes Buch, mit einer interessanten Handlung, die mich nie gelangweilt hat. Gesa Schwartz erfindet nicht in allen Punkten das Rad der Fantasy neu, aber ihr Buch sprüht dennoch vor Fantasie, einer tollen Sprache und wunderbaren Charakteren. Ein weiteres Lob an die Autorin dafür, dass sie nicht auf den mehr als ausgetreteten Pfaden von Vampiren und Werwölfen gewandelt ist, sondern mit den Gargoyles eine neue Spezies ins Spiel gebracht hat,und dieser gekonnt Leben einhauchen konnte.

Am 08. April 2011 erscheint der zweite Band „Grim – Das Erbe des Lichts“, den ich schon sehnsüchtig erwarte. Gesa Schwartz hat die Messlatte mit „Das Siegel des Feuers“ sehr hoch angelegt, doch ich traue ihr zu, dieses hohe Niveau zu halten.



Gebundene Ausgabe: 688 Seiten, Verlag: Egmont Lyx (15. März 2010), ISBN-13: 978-3802583032


Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanke ich mich ganz herzlich bei

Sonntag, 6. Februar 2011

[Ich lese gerade ...] Delirium von Lauren Oliver

Hm, irgendwie habe ich mich so auf das Buch gefreut, dass meine Erwartungen daran wohl zu hoch waren. Ich bin auf Seite 111 und finde es, ehrlich gesagt, ziemlich ereignislos. Lena kann mich nicht so wirklich packen und allzu viel Handlung gab es mM nach auch noch nicht.

Ich lese mal weiter und hoffe, dass es mich noch überzeugen kann. Die Stärken von Lauren Oliver liegen für mich bei den Charakteren, die sich noch nicht richtig entfalten konnten.

Jetzt bin ich aber noch neugieriger darauf wie "Die Auswahl" ist. Denn tatsächlich fand ich die Leseprobe, die ich davon in die Finger bekommen hatte, interessanter als Delirium bis jetzt.

Nun gut, ich werde jetzt mal weiterlesen gehen ...

[In My Mailbox] #3

Diese Woche sind einige Bücher bei mir im Postfach gewesen. Über jedes einzelne habe ich mich sehr gefreut.

1. Als erstes erreicht hat mich Gormenghast - Der Junge Titus, von dem ich nur Gutes gehört habe und auf das ich mich schon sehr freue.

Klappentext:
Gormenghast - das mächtige, labyrinthische Schloß, der Stammsitz der Grafen Groan, gehört zwar keiner Zeit an und keinem bestimmten Ort, doch so, wie Mervyn Peake seine phantastische Geschichte erzählt, bleibt weiter nichts unbestimmt ...

Im Gegenteil: jede Szene wird grell ausgeleuchtet, wird geradezu furchterregend nahegerückt. Bewohnt wird das Schloß von erstaunlichen Figuren mit ausgesprochenen Mittelstandsallüren, die der Autor so dicht heranführt, daß man sie beinahe berühren könnte. Und den fetten Swelter zu berühren, die massige Lady Gertrude oder den spinnenhaften Mister Flay, das wäre in der Tat ein Schock.

Ein Fantasyroman voll schillernder Figuren und einem labyrinthischen Schauplatz, der skurriler nicht sein könnte. Mervyn Peakes zeitloses Meisterwerk ist das Vorbild für viele moderne Fantasyautoren.

»Gormenghast« ist von der Hand eines Zauberers geschrieben.

Gebundene Ausgabe: 616 Seiten, Verlag: Klett-Cotta, ISBN-13: 978-3608939217

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars an


2. Ebenfalls angekommen ist mein lang ersehntes Exemplar von Delirium von Lauren Oliver. Und ich kann nur sagen, dass das Buch allein optisch schon einiges hermacht.

Klappentext:

Ninety-five days, and then I'll be safe. I wonder whether the procedure will hurt. I want to get it over with. It's hard to be patient. It's hard not to be afraid while I'm still uncured, though so far the deliria hasn't touched me yet. Still, I worry. They say that in the old days, love drove people to madness. The deadliest of all deadly things: It kills you both when you have it and when you don't.

Lauren Oliver astonished readers with her stunning debut, Before I Fall. In a starred review, Publishers Weekly called it "raw, emotional, and, at times, beautiful. An end as brave as it is heartbreaking." Her much-awaited second novel fulfills her promise as an exceptionally talented and versatile writer.

Die Ähnlichkeiten zu "Die Auswahl/ Matched" stechen schon hervor, weswegen ich erst einmal eines der Bücher lesen werde. Da ich Lauren Olivers Stil bereits kenne und sehr schätze, habe ich mich dazu entschieden, den Anfang mit Delirium zu machen.

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten; Verlag: HarperCollins; ISBN-13: 978-0061726828 Sprache: Englisch


3.Und last but not least ein Buch, das leider (für mich, aber gut für eine/n von euch!) nicht lange bei mir bleiben wird ... "Himmel und Hölle" von Malorie Blackman.


In der nächsten Woche (14.2. -20.2.2011) wird es ein kleines Spezial zu den Büchern "Himmel und Hölle", "Asche und Glut" und "Schachmatt" von Malorie Blackman geben. Wer meinen Jahresrückblick 2010 gelesen hat, weiß, wie sehr mich diese drei Bücher begeistern konnten. Um vielleicht auch jemand anderen von Malorie Blackman zu überzeugen, werde ich im Zuge der Malorie Blackman-Woche ein Exemplar von "Himmel und Hölle" verlosen. Weiteres werde ich im Verlauf der Woche posten, da ich selbst erst ausklügeln muss, wie genau ich das Gewinnspiel durchführe.:)



Vielen lieben Dank für das Bereitstellen des Exemplars an


[Award] The Versatile Blogger


Kaum zu glauben, aber ich habe gestern meinen ersten Award verliehen bekommen.*happydance* Ein großes Dankeschön geht an Cherry und Strawberry vom Blog Collection of Booksmarks. Es ist mein allererster Award und ich bin ganz stolz.:D

Die Regeln:
  • Danke der Person, die dir den Award gegeben hat und verlinke sie in deinem Post.
  • Erzähle uns 7 Dinge über dich.
  • Vergib den Award an 15 kürzlich entdeckte, neue Blogger.
  • Kontaktiere diese Blogger und lass' sie wissen, dass sie den Award bekommen haben.

So, dann erzähle ich mal sieben Dinge über mich:

1. Einer meiner größten Träume ist es, einmal ein Buch zu veröffentlichen (okay, an der Kommasetzung muss ich dafür noch arbeiten, irgendwie mögen die mich nicht immer!^^).
Aber irgendwann das eigene Buch in den Händen zu halten, das wäre einfach super!

2. Unter meinen Freunden bin ich als seeehr sarkastisch bekannt. Ist manchmal sogar so schlimm, dass ich erwähnen muss, dass ich nur einen Scherz gemacht habe, oder etwas nicht ernst meinte. Kein Wunder also, dass ich Buchcharaktere wie Jace Wayland, Magnus Bane, Emma Morley oder Grim liebe.

3. Ich bringe mir gerade - zum Leid meiner Nachbarn - Gitarre spielen bei. Ich bin noch ganz am Anfang, da, wo die Finger einem immer wehtun und man am liebsten nach jedem Üben das Handtuch schmeißen würde.

4. Ich stelle andauernd meine Wohnung um. Wirklich andauernd! Meine Freunde lachen mich schon aus, wegen meines Einrichtungswahns. Könnte aber auch daran liegen, dass es bei mir ein wenig aussieht, wie in einem Ikea-Katalog. Ich liebe Ikea, sie sollten mal überlegen mich zur Kundin des Monats zu ernennen (ja, Ikea Essen, ich meine euch;)).

5. Ich werde bald Fast-Tante (Zur Defintion: Fast-Tante bedeutet, dass eine meiner besten Freundinnen, die ich schon mein halbes Leben kenne, bald ihr erstes Kind bekommt. Ich bin keine Patentante - weiß auch gar nicht, ob sie welche wählen (sie ist Marokkanerin) - und nenne mich deswegen immer "Fast-Tante") und freue mich waaaahnsinnig auf das Baby! Die Kleine ist wird bestimmt ziemlich cool. Momentan tritt sie immer die arme Mama, die tapfer durchhält.

6. Ich bin Afro-Deutsche, hab es aber noch nie nach Afrika geschafft. Dafür will ich aber unbedingt einmal in meinem Leben nach Irland und Südkorea. Nach Irland, weil ich nur Gutes von den Menschen gehört habe und ich die Landschaft so wunderschön finde. Und nach Südkorea, weil ich einmal in meinem Leben auf ein Bi Rain - Konzert gehen will (echt jetzt, ich finde diesen Mann sooo toll) und er wahrscheinlich nie eines in Europa geben wird. :(

7. Ich kann überhaupt nicht kochen. Ehrlich, es wundert mich manchmal wie ich es geschafft habe, alleine zu überleben. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich Izzy aus der Mortal Instruments-Reihe so toll finde und mir ihren Namen für den Blog ausgeliehen habe. Diese Eigenschaft verbindet doch sehr.:)

Hm, jetzt muss ich ja eigentlich 15 andere Blogger finden, aber ui ... ich glaube, so viele kenne ich gar nicht, die den Award noch nicht bekommen haben.

Ich nenne mal die, die mir einfallen:

Buchjunkies
Bücherengel
i am bookish
Leseträume
Lenabo's Blog

Diese fünf Blogs sind wirklich toll und haben meines Wissens den Award noch nicht bekommen!

Samstag, 5. Februar 2011

[Ich warte auf ...] The Wise Man's Fear von Patrick Rothfuss

Nächsten Monat ist es endlich soweit und der zweite Band der Kingkiller Chronicles, vom amerikanischen Autor Patrick Rothfuss, erscheint.
Ich bin im letzten Jahr durch einen Tipp auf den ersten Band "Der Name des Windes" (Originaltitel: The Name of the Wind) aufmerksam geworden, und bin noch immer dankbar dafür. Undenkbar, wenn ich dieses Buch verpasst hätte!
Kaum war der erste Band ausgelesen, hieß es damals also - wie für so viele andere - warten.
Da Patrick Rothfuss selbst zugibt nicht der schnellste Schreiber zu sein und obendrein auch noch sehr genau überarbeitet (, was ich sehr an ihm schätze und auch verstehen kann!), hat sich der Erscheinungstermin von "The Wise Man's Fear" nach hinten verschoben.
Umso mehr freue ich mich darauf, dass es im nächsten Monat endlich veröffentlicht wird.

Mittlerweile rückt der Termin immer näher, was man auch in den Medien merkt. Langsam aber sicher wird wieder Werbung gemacht, Rezensionen erscheinen. Und ich wollte euch eine kleine aber feine, die ich auf Patrick Rothfuss' Blog entdeckt habe, nicht vorenthalten:

Publishers Weekly Kommentar zu The Wise Man's Fear

Hach, als ich das gelesen habe, stieg meine Vorfreude ins Unermessliche. 2011 erscheinen so viele Bücher, auf die ich mich schon lange freue, oder auf die ich schlichtweg unverschämt neugierig bin. Auch in diesem Fall werde ich wieder froh sein, es in den Händen zu halten und bin mehr als gespannt, wie es mit der Geschichte um Kvothe weitergeht.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Es ist angekommen ... Delirium von Lauren Oliver

Als kurzes Edit wollte ich nur loswerden, dass Delirium von Lauren Oliver heute endlich bei mir in der Post gelandet ist!
Ich lese vorher noch zwei Bücher von Eric-Emmanuel Schmitt und dann geht es endlich los, mit diesem Buch, auf das ich mich schon so lange freue.

Sonntag gibt es übrigens wieder Bildchen von den Büchern, die diese Woche bei mir neu eingezogen sind.:)

[Rezension] Schattenblüte von Nora Melling

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Rowohlt Polaris 
ISBN-13: 978-3862520008
Der Inhalt in wenigen Sätzen:
Luisa Folkert hat vor fünf Monaten ihren kleinen Bruder verloren. Seitdem kann sie die Trauer um ihn nicht loslassen. Ihre Eltern sind ihr fremd und scheinen sich kaum daran zu stören, dass ihr Sohn gestorben ist. Ein einfacher Umzug von Hamburg nach Berlin scheint für sie zu reichen, um weitermachen zu können. Luisa hingegen zieht sich immer mehr zurück, bis sie beschließt, ihrem Kummer und Leben ein Ende zu setzen. Doch als sie auf einem Turm steht und ihre Entscheidung in die Tat umsetzen will, wird sie von dem geheimnisvollen Thursen gerettet.

Was Izzy dazu sagt:
“Schattenblüte” ist der Debütroman der deutschen Autorin Nora Melling und der Auftakt zur Reihe “Die Verborgenen”.
Das Buch ist in kurzen Sätzen verfasst, die Luisas bedrückte Stimmung widerspiegeln. Genau deswegen habe ich keinen Zugang zur Geschichte gefunden. Die Sprache war so abgehackt – manche Sätze bestehen nur aus einem Wort –, dass ich nie in die Welt von "Schattenblüte" eintauchen konnte.
Luisa selbst ist die meiste Zeit – zwar verständlicherweise – traurig und hat sich von allen, außer den Wölfen, zurückgezogen. Mir st klar, dass sie trauert, doch hatte ich gehofft, dass es im Verlauf des Buches vielleicht ein wenig bergauf mit ihr gehen würde - was nicht der Fall war. Ich fand sie non-stop sehr weinerlich und egoistisch. Insbesondere im Umgang mit ihren Eltern (auch wenn sie einmal Thursen gegenüber einen richtigen Knaller gebracht hat, bei dem ich mich ernsthaft gefragt habe, wie Ich–bezogen dieser Charakter noch sein kann). Sie handelt meist sehr unreif, teilweise rücksichtslos und nimmt an, dass nur sie um ihren Bruder trauert. Dieses Motiv, das Luisa nur an ihre eigenen Gefühle und an ihr Wohl denkt, ist mir leider ziemlich schnell und äußerst negativ ins Auge gesprungen. Es ging sogar soweit, dass mir der komplette Charakter schon vor der Hälfte des Buches auf den Geist gegangen ist.
Auch Thursen, der männliche Hauptcharakter, konnte mich nicht im Geringsten überzeugen. Er blieb die ganze Zeit sehr blass und stach für mich nur durch eine Entscheidung, die er zu Ende des Buches trifft, ein wenig positiv heraus. Die Beziehung der beiden besteht nur daraus, sich in jedem zweiten Kapitel zu trennen, weil Luisa eine Entdeckung macht oder ihren Willen nicht bekommt. Sie gibt sich meistens sehr wenig Mühe sich in Thursens Lage hineinzuversetzen, was dazu geführt hätte, dass sie sich nicht einmal halb so oft hätten fast trennen müssen.
Luisas Eltern werden kaum hinterleuchtet, einziger Hoffnungsschimmer bei den Nebencharakteren war für mich tatsächlich die kleine Lotti, die wirklich putzig war.
Neben dem Stil und den Charakteren, die mich nicht begeistern konnten, empfand ich die Story an sich als ziemlich ereignislos – ging es nur um Luisas Gefühlswelt. Der Strang um die Werwölfe war für mich sehr unglaubwürdig, bleiben die Erzählungen wie und warum man zu einem wird, mehr als vage.
Es handelt sich, wie oben schon erwähnt, um den Autakt einer Reihe, doch mit dem Ende des Buches kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, was in einem zweiten und dritten Band geschehen soll.

Fazit:
“Schattenblüte” scheint mir wie ein Buch, das entweder komplett begeistert – sehe ich mir die vielen anderen Reaktionen darauf an – oder, das man relativ schnell wieder vergisst. Da mir wirklich nichts an diesem Roman gefallen hat, werde ich die Folgebände nicht lesen, gebe aber den Tipp, es für sich anzulesen, wenn man melancholische, gefühlslastige Geschichten mag, und sich dann selbst eine Meinung zu bilden.


Blocksatz