Montag, 17. September 2012

[Rezension] Dass das Glück dich findet von Kate Le Vann

Hallo ihr Lieben!
Hier nun endlich die versprochene Rezension zu Dass das Glück dich findet:


Gebundene Ausgabe: 237 Seiten
Verlag: Fischer Schatzinsel
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596853991
Die Story in wenigen Sätzen:
Als Rain zehn war, starb ihre Mutter und ließ sie und ihren Vater zurück. Seitdem lebt Rain in dem ständigen Bemühen, ihren Vater nicht zu sehr an ihre Mutter zu erinnern und selbst so selbstständig wie möglich zu sein. Im Sommer vor ihrem letzten Schuljahr plant Rain einen Aufenthalt bei ihrer Großmutter Vivien, die zurück nach London zieht. Rain hilft Vivien dabei ihr altes Haus in Notting Hill wieder auf Vordermann zu bringen und stößt dabei auf die Tagebücher ihrer Mutter. Mit einem Mal fühlt sie sich dem Mädchen namens Sara ungeahnt nah. Doch dann entdeckt Rain etwas, das nicht nur ihre Mutter zu einer völlig Fremden für sie macht.

Der erste Satz:

„Ich kannte einmal dieses Mädchen, das Sara hieß.“

Was Izzy dazu sagt:
Dass das Glück dich findet ist mir durch den wunderschönen Buchtitel aufgefallen, der bei mir sofort Interesse geweckt hat. Als ich dann den Prolog las, war es schon um mich geschehen und ich musste dieses Buch einfach lesen.

Rains Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und durch ihre Tagebucheinträge ergänzt. Ganz selten kommen auch andere zu Wort, sodass man Rain sehr schnell kennenlernen kann. Sie ist ein normales junges Mädchen, das noch nie richtig über die Strenge geschlagen hat. Sie ist unsicher und ein Mensch, der versucht es ihren Mitmenschen so angenehm wie möglich zu machen. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie mit ihrem Vater zusammen und ihr gemeinsamer Alltag ist sehr geregelt. Rain liebt ihren Vater sehr, doch manchmal scheint es ihr, als könnten sie über bestimmte Dinge nicht reden. Über ihre Mutter Sara zum Beispiel, die viel zu früh starb und deren Tod weder Rain noch ihr Vater je richtig verwunden haben. Rain glaubt zwar relativ gut mit dem Verlust zurecht zu kommen, aber trotzdem gibt es noch so viele Fragen, die sie ihrer Mutter niemals stellen können wird. So viele Dinge, die sie über die Frau Sara nicht weiß. 
Doch dann verbringt sie den Sommer bei ihrer Großmutter Vivien. Als Rain dort in einem Schrank die Tagebücher von Sara findet, sieht sie zum ersten Mal eine Chance, dem Geheimnis namens Sara auf die Schliche zu kommen. Wie war ihre Mutter als sie selbst dreizehn war, wie in Rains Alter? Endlich findet Rain Antworten darauf und ist überrascht, was sie entdeckt. Während dieses emotionalen Sommers lernt Rain daneben den Studenten Harry kennen, der ihrer Großmutter bei den Renovierungsarbeiten am Haus hilft. Zu Beginn mag sie ihn überhaupt nicht und trotzdem treffen die beiden immer aufeinander. Und als Rain Hilfe braucht, steht Harry ihr zur Seite. Denn irgendwann stellt sich für Rain nicht nur die Frage wer ihre Mutter war, sondern auch die, wer sie selber ist.

Kate Le Vann schreibt in wunderschöner Sprache mal heiter, mal traurig von Rains Schicksal. Sie beschreibt gefühlvoll aber nie kitschig das Innenleben ihrer jungen Protagonistin, die sich auf die Suche nach ihrer Identität macht. Dabei gibt es so viele Szenen, die berühren, die süß und altersgerecht für Rain sind oder traurig und nachdenklich stimmend.
Rain ist gerade zu Beginn ein sehr einsamer Charakter, der sich das jedoch selbst nicht eingestehen kann. Aber umso schöner ist es, sie aufblühen zu sehen, mitzuerleben, wie sie an den Entscheidungen wächst, die sie in diesem Sommer trifft. 
Einige Passagen in diesem Buch sind so schön und fast schon poetisch formuliert, dass ich auch nach dem Zuschlagen des Buches daran denken musste. Daran wie wenig man manchmal über seine Eltern weiß, oder wie schwer es einem fällt, sie sich als junge Menschen vorzustellen. Ich denke, der ein oder andere findet sich darin doch wieder. Auch das ist es, was dieses Buch für mich ausmacht.

Fazit:
Mit Rains Suche nach sich selbst konnte Kate Le Vann vollauf bei mir punkten. Dass das Glück dich findet ist ein anrührendes, wunderbar geschriebenes Buch, das mich zum Lachen und Weinen brachte und nie langweilig wurde.

Samstag, 15. September 2012

[Ich lese gerade...] Leaving Paradise von Simone Elkeles

Der erste Teil aus der Perfect Chemistry-Reihe, mit gleichnamigen Titel, hat es mir so richtig angetan. Die weiteren Bände stehen noch immer auf meinem SuB, aber es juckte mir momentan einfach zu sehr in den Fingern Leaving Paradise zu lesen. Da es kein besonders umfangreiches Buch ist, komme ich auch schnell voran und bin schon fast wieder fertig mit dem Lesen.

Worum geht es in dem Buch? 
Nothing has been the same since Caleb Becker left a party drunk, got behind the wheel, and hit Maggie Armstrong. Even after months of painful physical therapy, Maggie walks with a limp. Her social life is nil and a scholarship to study abroad - her chance to escape everyone and their pitying stares - has been cancelled. After a year in juvenile jail, Caleb's free ...if freedom means endless nagging from a transition coach and the prying eyes of the entire town. Coming home should feel good, but his family and ex-girlfriend seem like strangers. Caleb and Maggie are outsiders, pigeon-holed as "criminal" and "freak." Then the truth emerges about what really happened the night of the accident and, once again, everything changes. It's a bleak and tortuous journey for Caleb and Maggie, yet they end up finding comfort and strength from a surprising source: each other.
(Quelle: amazon.de)

Nach Leaving Paradise werde ich mir Teil zwei und drei aus der Perfect Chemistry-Reihe vornehmen, Rules of Attraction und Chain Reaction. Ich habe nämlich den Entschluss gefasst, in den nächsten zwei bis drei Wochen erst einmal so viele angefangene Reihen abzuschließen wie möglich.
Ab dem nächsten Monat wird es offiziell die ein oder andere Neuerung geben und ich freue mich schon darauf sie verkünden zu dürfen. Haltet also die Augen auf und wir lesen uns.:)

Eure Izzy

Dienstag, 11. September 2012

[Rezension] Grave Mercy - Die Novizin des Todes von Robin LaFevers

Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: cbj (10. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570401569
Originaltitel: His Fair Assassin #1
Inhalt:
Als eine Tochter des Todesgottes Mortain musste die junge Ismae ihr ganzes Leben lang Schmach und Ablehnung über sich ergehen lassen. Von ihrem Vater verachtet, lässt dieser sie mit einem älteren Bauern verheiraten. Ein Schicksal vor dem Ismae sich mehr als andere fürchtet, das ihr jedoch erspart bleibt. Sie wird gerettet und in das Kloster St. Mortain gebracht. Die Frauen dort lehren sie in den kommenden Jahren auf vielfältige Weise zu töten. Mit Siebzehn erhält Ismae dann ihren ersten Auftrag und ist sich danach sicher für das Töten in Mortains Namen geboren zu sein. Doch ihre Taten bleiben nicht ohne Folgen. Denn der Wille des Gottes scheint schwerer zu deuten zu sein als Ismae lieb ist. Bald findet sie sich am bretonischen Hof wieder, verstrickt in Intrigen und Machenschaften, die sie mehr denn je verwirren. Ismae versucht Abstand zu halten und einen kühlen Kopf zu bewahren. Für eine ausgebildete Attentäterin eigentlich kein Problem, wäre da nicht noch ein junger Ritter, in den sie sich zu verlieben droht und der inmitten aller Verwicklungen steht.

Der erste Satz:
„Ich habe eine dunkelrote Narbe, die sich von meiner linken Schulter zu meiner rechten Hüfte zieht."

Meine Meinung: 
Eigentlich ist alles, das mich an einen historischen Roman erinnert, nicht mein Fall. Es ist nicht so, dass ich es nicht einmal mit dem Genre versucht hätte, aber so recht erwärmen konnte ich mich nie dafür. Durch Zufall bekam ich allerdings „Die Novizin des Todes“ in die Hände und muss zugeben, dass es mich angenehm überrascht hat.

Protagonistin Ismae ist zu Beginn jemand, der versucht es vielen recht zu machen und der in ständiger Angst lebt, den Argwohn ihrer Mitmenschen auf sich zu ziehen. Nach ihrer schweren Kindheit und insbesondere ihren schlechten Erfahrungen mit Männern, empfand ich die Darstellung von ihr sehr gelungen. LaFevers schafft es gekonnt aufzuzeigen, dass Ismae ein hartes Leben hinter sich hat, ohne sie dabei weinerlich oder schwach erscheinen zu lassen. Ismae ist klar, was sie dem Kloster zu verdanken hat und dementsprechend handelt sie auch. Was ihr aber immer stärkere Probleme bereitet. Ist sie zu Beginn des Buches noch damit beschäftigt blindlings den Befehlen der Äbtissin und ihres Klosters zu folgen, entwickelt Ismae sich von Kapitel zu Kapitel weiter und wird immer selbstständiger. 
Neben Ismae lernt man etliche weitere Charaktere kennen, die ich allesamt sehr gelungen oder als stimmig empfand. Besonders hervorzuheben ist hier Duval, der sein Leben dem Schutz der Herzogin verschreibt und sich meist sehr ritterlich verhält. Sein Charakter bietet einen guten Grundstein für weitere Bände, denn ich hoffe, dass es noch einige Geheimnisse von ihm zu entdecken gibt. Sollte das nicht der Fall sein, würde er mir in weitern Büchern zu aalglatt und perfekt erscheinen. Da ich der Autorin aber zutraue ihrer Charaktere konsequent mit Stärken und Schwächen darzustellen, bin ich mir ganz sicher, dass man insbesondere in Duvals Fall nicht enttäuscht werden wird.
Kleinere Charaktere wie De Lornay oder „Die Bestie“ de Waroch sind mir während des Lesens ebenfalls sehr ans Herz gewachsen und ich fand ihre Interaktionen mit Duval und Ismae stets lesenswert. Hier und da hätte ich mir zwar ein wenig mehr Raum für diese beiden gewünscht, kann jedoch verstehen, dass LaFevers sie nicht zu sehr in den Fokus gerückt hat, da andere Charaktere eine wichtigere Rolle inne hatten.

Was mich allerdings richtig an das Buch gefesselt hat, waren die dargestellten Hofintrigen und die  zweifelhafte Vorgehensweise des Klosters. Ersteres scheint sich mit dem Ende des ersten Bands mehr oder weniger geklärt zu haben. Dennoch würde ich mir wünschen, dass auch die Folgebände es schaffen, mich derart im Dunkeln darüber tappen zu lassen, wer nun der Verräter ist, dass ich das Buch einfach nicht zur Seite legen mag. Ich hoffe, dass noch vieles zum Kloster, den anderen Nonnen und den zwei Schülerinnen Annith und Sybella kommt, mit denen Ismae sich in ihrer Ausbildung angefreundet hat. Interessant könnte auch ein weiteres Aufgreifen der Legenden um die Götter/Heiligen und des Gottes Mortain selbst sein, welche hier zwar angerissen, aber nicht allzu sehr ausgebaut wurden. Es gibt so viel Potenzial und mögliche Erzählstränge, dass ich darauf brenne zu erfahren wie die Autorin sie entfalten wird.
Fazit:
„Grave Mercy – Die Novizin des Todes“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Als jemand der in diesem Genre kaum unterwegs ist, deute ich das als ein gutes Zeichen und empfehle es jedem weiter, der gern etwas historisch Angehauchtes über Intrigen, Liebe und dunkle Machenschaften liest.


Vielen lieben Dank für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars an Cbj!

Montag, 10. September 2012

[News!] Sie ist wirklich wieder da!

Hallo ihr Lieben,

ich war extrem schockiert als ich gesehen habe, wann ich das letzte Mal meinen Blog aktualisiert habe. Da bekommen die ganzen Weisheiten und Anmerkungen meiner Mama von damals, wie schnell die Zeit vergeht, einen ganz anderen Beigeschmack.

Wo fange ich am besten an?
Erstmal entschuldige ich mich bei euch für die postlose Zeit des letzten Jahres.
Ich möchte mich nicht lange damit aufhalten mich herauszureden. Fakt ist, dass ich lange kaum gelesen habe und in dieser Zeit sogar überlegt hatte den Blog aufzugeben. ABER das konnte ich einfach nicht übers Herz bringen! Ihr alle wisst wie viel Arbeit in so einem Blog steckt und mein Herz hängt immer noch an Storytime, weswegen ich jetzt gemächlich versuchen werde dem Ganzen wieder Leben einzuhauchen.
In der nächsten Zeit werden sich ein paar Dinge verändern, ich habe schon darüber nachgedacht und werde alles nach und nach realisieren. Also keine Angst, wenn ihr den Blog mal für eine Weile nicht erreichen solltet oder alles ein wenig seltsam aussehen sollte - ich bastle nur.:)
Morgen geht es mit meiner Rezension zum Buch „Grave Mercy - Die Novizin des Todes“ von Robin LaFevers weiter (oder sollte ich lieber schreiben "los"? ;)). Und danach wird es endlich die Rezension zu „Dass das Glück dich findet" von Kate Le Vann geben, die ich euch schon sehr lange schuldig bin.Seid ein bisschen nachsichtig mit mir, wenn ich es momentan nicht schaffe allzu viel zu posten, da ich noch einiges zu erledigen habe. Ihr könnt aber gewiss sein, dass ich den Blog nicht löschen werde.

Zum Schluss lässt sich nur noch sagen: Ich habe euch alle wahnsinnig vermisst und hoffe, dass ihr mir dieses eine Jahr Sendepause verzeiht. Ich werde mir im Verlauf der nächsten Zeit anschauen, was sich so bei euch getan hat und freue mich auf meine Leser und die vielen netten anderen Blogger, die ich im letzten Jahr kennengelernt habe.

Liebste Grüße,
Eure Izzy

Montag, 26. September 2011

[News] Sie lebt noch ;)

Nach der Rezension gestern, noch mal ein etwas längeres Lebenszeichen von mir.:)

Als erstes habe ich gestern gesehen, dass ich mittlerweile schon 90 Leser habe! *Happydance* Vielen lieben Dank!!! Momentan sieht es zwar eher mau bei mir aus, aber ich denke sehr viel über den Blog nach und sammle Ideen, wie es - wenn ich endlich eine neue Wohnung gefunden habe und umgezogen bin - weiterlaufen kann. Fühlt euch also nicht vergessen, liebe Storytime-Leser.

In einem vorigen Post hatte ich noch geschrieben, dass es das ein oder andere Buch gibt, das ich noch lesen möchte. Diese stelle ich euch kurz vor:

1. Dass das Glück dich findet von Kate Le Vann

Klappentext
Als Rains Mutter starb, war Rain gerade einmal zehn Jahre alt. Sie vermisst ihre Mutter schrecklich, und hat noch immer ihr fröhliches Lachen im Ohr. Mit siebzehn fährt Rain nach London, dorthin, wo ihre Mutter aufgewachsen ist. Mit siebzehn ist sie genauso alt wie ihre Mutter als sie schwanger wurde. Noch einmal will sie ihr so nah sein wie möglich: Sie will im alten Zimmer ihrer Mutter wohnen, in derselben Küche sitzen, in der sie gesessen hat, und all ihre Lieblingsplätze sehen. Rain macht sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Doch sie findet bloß unzählige Rätsel … und schließlich die Zukunft – ihre große Liebe.

Eine Entdeckung, die ich in der Bibliothek gemacht habe. Der Prolog las sich so schön, dass ich es mitgenommen habe und hoffentlich im nächsten Monat auch schaffen werde zu lesen.


2. Affinity Bridge von George Mann

Klappentext:
In einem Königreich, in dem Tote wandeln, Luftschiffe brennen und geisterhafte Polizisten sich der Kunst des Mordens widmen, können nur zwei Menschen das Empire retten: der Ermittler Sir Maurice Newbury und seine schlagfertige Assistentin Veronica Hobbes.
Willkommen im London des Jahres 1901! Doch dies ist nicht London, wie wir es kennen. Hier regiert Queen Victoria, halb Mensch, halb Maschine. Und ihr Reich ist erfüllt von Luftschiffen, Dampfloks und revolutionären magischen Erfindungen. Tote erheben sich aus ihren Gräbern, und Geister treiben ihr Unwesen als Serienmörder … Sir Maurice Newbury, Ermittler im Namen der Krone, muss ein bizarres Verbrechen aufklären und gerät in immer seltsamere Verwicklungen. Und bei seiner Reise in das geheimnisvolle dunkle Herz Londons kann er sich nur auf eines verlassen – auf die Schlagfertigkeit seiner unverzichtbaren Assistentin Veronica Hobbes.

Ich überlege ja, ob ich eine Steampunk-Ecke einrichten soll, denn dieses Genre hat es mir wirklich angetan und ich bin schon sehr gespannt auf das Buch. Mittlerweile habe ich ja doch ein paar Bücher aus diesem Bereich gelesen und von kleinen Enttäuschungen waren auch echte Glücksgriffe mit dabei.

3. The Iron King von Julie Kagawa

Inhalt:
Meghan Chase has a secret destiny—one she could never have imagined…
Something has always felt slightly off in Meghan's life, ever since her father disappeared before her eyes when she was six. She has never quite fit in at school…or at home.
When a dark stranger begins watching her from afar, and her prankster best friend becomes strangely protective of her, Meghan senses that everything she's known is about to change.
But she could never have guessed the truth—that she is the daughter of a mythical faery king and is a pawn in a deadly war. Now Meghan will learn just how far she'll go to save someone she cares about, to stop a mysterious evil no faery creature dare face…and to find love with a young prince who might rather see her dead than let her touch his icy heart.

Steht schon seit zwei Monaten in meinem Regal. Es wird Zeit, dass ich es lese!

Als nächstes steht die Rezension zu Das verbotene Eden: David und Juna von Thomas Thiemeyer an.

Bis dahin liebe Grüße,
Izzy

Sonntag, 25. September 2011

[Rezension] Wenn du mich siehst von Tara Hudson

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag )
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453267237
Originaltitel: Hereafter
Inhalt:
Eine Liebe, die selbst den Tod besiegt

Amelia ist 18 – zum Zeitpunkt ihres Todes. Seitdem streift sie als ruheloser Geist durch die Kleinstadt, in der sie einst zur Schule ging, mit Freunden die Nachmittag verbrachte, lernte, lachte, liebte: All dies scheint ihr unwiderruflich verloren. Doch dann lernt sie Joshua kennen, der mit seinem Wagen über die Böschung schießt und beinahe ertrinkt – in jenem Fluss, in dem Amelia ihren Tod fand. In letzter Minute wird er gerettet. Tief in den dunklen Fluten aber erblickt er für einen Sekundenbruchteil Amelia, die ihm in dem verzweifelten Versuch zu helfen hinterher gesprungen ist. Und das Wunder geschieht: Die Gabe, Amelia sehen, hören und sogar berühren zu können, bleibt Joshua erhalten. Er trifft sich mit ihr und die anfängliche Beklommenheit beider weicht bald einer zarten Liebe. An seiner Seite kann Amelia das unheimliche Zwischenreich, in dem sie einer Gefangenen gleich orientierungslos umherirrte, verlassen und ein Stück weit ins Leben zurückkehren. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Denn da ist noch jemand, der Amelia sehen kann, jemand, der Böses im Sinn hat und sie endgültig ins Jenseits befördern will …

Der erste Satz:
„Es war wie immer, aber anders als beim ersten Mal.“

Was Izzy dazu sagt:
Ich gebe es von vorneweg zu: Ich habe einen Narren an der Anfangsszene dieses Buches gefressen. Im ersten Augenblick dachte ich, dass man unmittelbar dabei ist, wenn der Hauptcharakter, Amelia, in einem Fluss ertrinkt. Aber ist das wirklich der Fall? Sieht man sich den ersten Satz an, wird das  schnell unmöglich. Und trotzdem schafft Tara Hudson es sofort eine stimmige Atmosphäre zu schaffen, jedes Gefühl, dass Amelia bei ihrem Tod empfunden haben muss, einzufangen. Gepackt von diesem tollen Beginn las ich das Buch rasch weiter und verfolgte die Entwicklung um Amelia, die nicht genau weiß, warum und wann sie gestorben ist und dazu noch von Alpträumen geplagt wird, in denen sie ihr Ertrinken immer und immer wieder durchleben muss.
Schnell bilden sich Fragen im Kopf des Lesers: Wie genau ist Amelia gestorben? Wie lange ist ihr Tod her? Und warum muss sie ihn wiederholt durchleben? Amelia selbst hat keine Antworten auf diese Fragen und droht in ihrem Geisterdasein – so völlig isoliert von anderen – zu verzweifeln.
Dann begegnet Amelia eines nachts Joshua, einem Jungen, der um Haaresbreite in demselben Fluss ertrinkt und – ungewohnt für sie – Amelia von da an sehen kann. Joshua ist ein lockerer Typ, der im Verlauf des Buches eine Familiengeschichte bekommt, die nicht unerheblich für die Beziehung zu Amelia wird. Doch ich muss hier offen gestehen, dass ich ihn als Charakter nicht sehr sehr einfallsreich gestaltet fand. Natürlich wird direkt bei der ersten Begegnung klargestellt, dass er der bestaussehende Junge ist, den Amelia je gesehen hat. Wie sollte es momentan in Jugendbüchern mit romantischer Storyline auch anders sein? Das war schon der erste Punkt der meine Begeisterung ein wenig abschwächte. Ebenso die Tatsache, dass auch Amelia wunderhübsch ist und deswegen nicht von Joshua vergessen werden kann. Und so kommen sich die beiden durch seine Hartnäckigkeit näher. 
Joshua zeigt sich später bei der Enthüllung um Amelias Geisterdasein doch sehr schnell als verständnisvoll und es kümmert ihn nicht, dass er sich in einen Geist verliebt. Das mutmaßte mir  sehr merkwürdig an. Es ist ein Buch, ich weiß, aber ein wenig mehr über diesen Umstand nachdenken können, hätte Joshua schon. Schließlich ändert sich dadurch vieles in seinem Leben und könnte kompliziert werden. Was er anscheinend nicht so sieht, denn die momentan weit verbreitete „Wir kennen uns drei Tage und sind jetzt die Liebe unseres Lebens“-Regel greift auch hier. Und Nachdenken hat da wirklich überhaupt nichts zu suchen (vielleicht würde den Charakteren sonst auffallen, wie absurd das Ganze ist).
In dieser Beziehung muss es eben schnell gehen, was durch mögliche Grübeleien nur gestört werden würde. Denn innerhalb von kürzester Zeit sind Amelia und Joshua natürlich sehr verliebt. Als dann eine Bedrohung aus der Geisterwelt versucht die zwei auseinanderzubringen, ist klar, dass Joshua – wie soll es auch anders für das Love-Interest sein? - den Beschützer spielen will (nicht so penetrant wie andere Exemplare *hust*Edward*hust*, aber trotzdem). Amelia selbst agiert hier zwar relativ autonom und verzichtet darauf sich selbst großartig zu bemitleiden, aber so ganz warm konnte ich dennoch nicht mit ihr werden. Über den Verlauf des Buches schaffte sie es nur selten, dass ich mich ihr als Charakter nahe fühlen konnte. Das liegt zum einen daran, dass viele ihrer Gespräche mit Joshua doch ziemlich kitschig und dementsprechend sinnfrei geraten sind. Ein wenig mitreißen konnte sie mich nur in den Momenten, in denen es ausschließlich um ihr Schicksal oder ihre Familie ging. Die weiteren Charaktere sind ebenfalls nichts Neues, bis teilweise sogar recht schablonenhaft, was insbesondere beim Geist Eli schade ist.
Lobend erwähnen muss ich allerdings, dass die Handlung mich ab und an überraschen konnte und es durchaus Potenzial für weitere Bände gibt. Auch Tara Hudsons Schreibstil ist angenehm zu lesen und teilweise schafft sie es gut Amelias Gefühle zu vermitteln. Doch im Endeffekt hat mir das Besondere an dieser Geschichte gefehlt, einfach weil die Charaktere zum großen Teil nicht ausgearbeitet genug waren und mich ziemlich kalt ließen. Die Liebesgeschichte um Amelia und Joshua entwickelt sich wie erwartet und kann wirklich überhaupt keine Überraschungen bieten, was mich im Nachhinein am meisten an dem Buch gestört und enttäuscht hat, da dieser Strang so ein wichtiger Teil der Geschichte ist.

Fazit:
Noch einmal würde ich Tara Hudsons Wenn du mich siehst wahrscheinlich nicht lesen. Für Leute, die nichts gegen eine romantische Geschichte, mit nicht allzu tiefgründigen Charakteren einzuwenden haben und einen netten Schmöker für Zwischendurch suchen, ist es jedoch durchaus zu empfehlen. Mit Ach und Krach und weil ich es leichter zu lesen fand, als andere Bücher, noch ...



Vielen herzlichen Dank an Heyne fliegt für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!

Donnerstag, 8. September 2011

[News] Lebenszeichen, Buch des Monats und und und

Hallo ihr Lieben,

leider ist es auf meinem Blog momentan ein wenig ruhig, da das turbulente Jahr 2011 für mich weitergeht und privat bei mir einiges ansteht.
Für den Blog bleibt deswegen nicht so viel Zeit, wie ich es eigentlich gerne hätte. Trotzdem gibt es in diesem Monat zumindest ein festes Programm an Büchern, die ich mir vorgenommen habe zu lesen und die ich rezensieren werde:

1. Oksa Pollock: Die Entschwundenen von Cendrine Wolf und Anne Plichota ...


... ist gleichzeitig auch mein Buch des Monats im September. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Oksa weitergeht. Der erste Band hatte für mich durchaus Potenzial. Gestört hat mich aber, dass es stellenweise doch noch sehr kindlich und dementsprechend leicht zu durchschauen war und dass die liebe Oksa doch eine kleine „Ich kann und weiß alles“-Mary Sue war. Alles in allem war der erste Band für mich allerdings noch so gut, dass ich diesen zweiten auch noch lesen werde.

Inhalt: 
Oksa gigantisch! Der zweite Band ist noch spannender

Wenn dein bester Freund in Gefahr ist, wirst du dein Leben aufs Spiel setzen, um ihn zu retten. Die zweite große Prüfung für Oksa Pollock beginnt … Kaum sind Oksa und Gus gemeinsam Orthons Fängen entkommen, da verschwindet Gus plötzlich auf seltsame Weise. Bald wird klar, dass er in einem Gemälde gefangen wurde – und dass eigentlich Oksa das Opfer sein sollte. Gemeinsam mit den „Rette-sich-wer-kann“ folgt Oksa Gus in das Gemälde, um ihn zu retten. Dort warten nicht nur gefährliche Abenteuer auf sie: Zugleich merkt Oksa, dass sie sich nicht nur zu Gus, sondern auch zu Tugdual hingezogen fühlt.

Bevor es an Oksa geht, lese ich allerdings noch zwei andere Bücher.
Passend zum momentan boomenden Genre Dystopie „Das Buch von Eden – David und Juna“ von Thomas Thiemeyer.

Inhalt:
Männer und Frauen.
Feuer und Wasser.
David und Juna.

Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen.

Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der 17-jährigen Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer …


Und „Wenn du mich siehst“ von Tara Hudson.

Inhalt:
Eine Liebe, die selbst den Tod besiegt
Amelia ist 18 – zum Zeitpunkt ihres Todes. Seitdem streift sie als ruheloser Geist durch die Kleinstadt, in der sie einst zur Schule ging, mit Freunden die Nachmittag verbrachte, lernte, lachte, liebte: All dies scheint ihr unwiderruflich verloren. Doch dann lernt sie Joshua kennen, der mit seinem Wagen über die Böschung schießt und beinahe ertrinkt – in jenem Fluss, in dem Amelia ihren Tod fand. In letzter Minute wird er gerettet. Tief in den dunklen Fluten aber erblickt er für einen Sekundenbruchteil Amelia, die ihm in dem verzweifelten Versuch zu helfen hinterhergesprungen ist. Und das Wunder geschieht: Die Gabe, Amelia sehen, hören und sogar berühren zu können, bleibt Joshua erhalten. Er trifft sich mit ihr und die anfängliche Beklommenheit beider weicht bald einer zarten Liebe. An seiner Seite kann Amelia das unheimliche Zwischenreich, in dem sie einer Gefangenen gleich orientierungslos umherirrte, verlassen und ein Stück weit ins Leben zurückkehren. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Denn da ist noch jemand, der Amelia sehen kann, jemand, der Böses im Sinn hat und sie endgültig ins Jenseits befördern will … 

In den nächsten Tagen wird es noch einen zweiten Post geben, denn ich habe noch ein oder zwei andere Bücher, die ich neben diesen dreien auch unbedingt lesen möchte (und es gibt noch ausstehende Rezensionen zu Worldshaker und Divergent).
 
Bis dahin liebe Grüße,
eure Izzy