Donnerstag, 9. Juli 2015

[Buch des Monats] Juli 2015

Hallo ihr Lieben,

ich habe gerade gemerkt, dass ich diesen Monat noch gar keinen "Buch des Monats"-Post gemacht habe. Dabei wusste ich schon länger, welchen Titel ich für Juli zum "Buch des Monats" ernenne - und zwar ist das Feuer und Flut von Victoria Scott, das immens viel Spannung und Hunger-Games-Feeling verspricht.




  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: cbt
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3570162934
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Fire & Flood 1
Inhalt:

Ein atemberaubendes Wettrennen um Leben und Tod.
 
Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch einen tückischen Dschungel und eine sengend heiße Wüste führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. In ihrem Fall ist es ein Fuchs namens Madox, und gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann verliebt sie sich in den mysteriösen Guy – und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht …






Habt ihr das Buch schon gelesen? Ich bin gerade dabei und finde es bisher sehr vielversprechend ...

Alles Liebe, eure Lucy

Sonntag, 5. Juli 2015

[Rezension] Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken von Sabaa Tahir

Inhalt:

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen?

Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...

Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht






Der erste Satz:

      Mein großer Bruder kehrt heim in den dunklen Stunden vor der Morgendämmerung, in denen sogar die Geister ruhen. 
 

Das sagt Lucy:

Die liebe Izzy hat mir dieses Buch ans Herz gelegt. Und ich muss zugeben, am Anfang war ich skeptisch. Von alleine wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, mir Elias & Laia zu kaufen; was vermutlich am Titel und dem Rückseitentext liegt, der doch ziemlich klischeehaft und nach purer höchstdramatischer Liebesromanze klingt. Leider. Denn bereits nach dem Vorwort der Autorin (unbedingt lesen!) wusste ich, dass mich die Aufmachung der deutschen Ausgabe getrügt hatte. Und nach den ersten Kapiteln war klar, dass dieses Buch mich in einen Sog ziehen würde, aus dem ich nicht wieder herauskommen würde. Und dass ich am Ende Band 2 entgegenfiebern würde. 

Ich habe die Geschichte von Elias und Laia verschlungen. Und war positiv überrascht, dass sie sich so ganz anders entwickelte, als man als Leser zunächst vermute - sowohl was die Liebesbeziehungen als auch was die Erlebnisse und Hintergründe der Nebencharaktere angeht.

Laia ist eine Kundige, die nach dem Tod ihrer Eltern zusammen mit ihrem Bruder bei ihren Großeltern lebt. Wenn die Kundigen auch seit vielen, vielen Jahren von den Martialen unterdrückt werden, führen sie ein einigermaßen normales Dorfleben. Bis eines Abends martialische Soldaten, die ihre silbernen Masken niemals abnehmen und die sich deshalb schon längst mit der Gesichtshaut verschmolzen haben, ihr Haus überfallen, ihre Großeltern umbringen und Laias Bruder verschleppen.

Laia kann fliehen und versucht mit Hilfe des Widerstands, dem auch ihre Eltern angehört hatten, ihren Bruder zu befreien. Als Sklavin getarnt nimmt sie eine Stelle in Schwarzkliff an, der Akademie, an der die so genannten Masken ausgebildet werden, und wo der Anführer des Widerstands hofft, über Laia an geheime Informationen zu gelangen. Erst dann - so seine Bedingung - wird er ihr helfen, ihren Bruder zu befreien.

Elias ist eine ebensolche Maske. Doch statt sich auf seinen Abschluss zu freuen, plant er die Fahnenflucht. Schon lange quälen ihn Zweifel an der Herrschaft der Martialen und er möchte daran nicht länger beteiligt sein. Doch der Ausbruch aus Schwarzkliff gestaltet sich als schwerer als gedacht, denn da gibt es sowohl eine Prophezeiung, die ihn innehalten lässt, als auch seine beste Freundin Helena, und diese Kundigen-Sklavin, die seit neuestem als Haushälterin für seine Mutter dient.

Es ist jedoch nicht so, dass die beiden sich auf Seite zwei begegnen und sich sofort unsterblich ineinander verlieben. Es ist eher so, dass die beiden bis zum letzten Drittel des Buches kaum aktiv und gefühlsbetont miteinander zu tun haben. Zum einen Teil empfand ich das als sehr angenehm, zum anderen Teil aber hat die Autorin es doch etwas übertrieben mit der Distanz zwischen den beiden. Erst sehr, sehr spät haben sie wirklichen Kontakt, von Liebe kann zum Ende des ersten Teils noch nicht die Rede sein. Umso mehr hat es mich verwirrt, dass sie zusammen fliehen und zusammen hoffen, während sie eigentlich jeweils eine andere Person für sich warten haben, die ihnen sehr viel bedeutet und zu denen die emotionale Verbindung viel stärker rüberkam beim Lesen. 

ACHTUNG, SPOILER:

Ja, ich muss sagen, ich war schon sehr verwirrt von Elias' Gedanken und Taten Helena gegenüber. Er betont zwar immer wieder, dass sie nur seine beste Freundin ist, aber für mich kamen da weitaus romantischere Gefühle rüber ... und letztlich hätte ich lieber die beiden zusammen gesehen, als ihn mit Laia fliehen. Ein paar Szenen anders formuliert hätten geholfen, dass man als Leser die reine Freundschaft erkennt und akzeptiert. Schön und gut, dass er sich vorstellt, wie sie nackt aussieht, ist noch normal für einen jungen Mann, der bisher lediglich mit männlichen Soldaten zu tun hatte. Aber dass er allzu oft darüber fantasiert, wie es wäre, mit ihr zusammen zu sein und zusammen zu leben und zusammen zu herrschen und sie zu küssen und zu berühren, das führt dann schon zu weit.

Da kam es mir irgendwie nicht richtig vor, dass er und Laia sich stattdessen küssen.

SPOILER-ENDE.

Auch hat mich die Kommandantin oftmals verwirrt zurück gelassen. Doch die insgesamt tollen Persönlichkeiten der Haupt- und Nebencharaktere, die spannende Story und der packende Schreibstil der Autorin machen diese kleinen Kritikpunkte wieder gut. Zudem habe ich Hoffnung, dass Band 2 hierzu noch einige aufklärende Passagen bieten wird. Auch zu der Magie und den magischen, teilweise wirklich gruseligen Wesen würde ich im zweiten Teil gerne noch mehr erfahren.

Insgesamt ein actionreicher Roman, in dem es um mehr geht als die Liebe, und den ich all jenen ans Herz legen kann, die bereits die Dustlands-Reihe von Moira Young in ihren Bann ziehen konnte.

Fazit:

Für eine Geschichte, die mich von Anfang bis Ende fesseln konnte und sich so ganz und gar anders entwickelte, als ich es zunächst vermutete (Schande über die Aufmachung der deutschen Ausgabe. Ganz ehrlich, was soll dieser lahme, irreführende Titel?!). Für zwei starke und interessante Charaktere, an deren Handlungssträngen ich mich neugierig entlanggehangelt habe. Und die mich mit zig Fragen zurückließen und sehnsüchtig auf Band 2 warten lassen. Für zu viel Gefühl und irreführende Anspielungen zwischen besten Freunden und dafür zu wenig Herzklopfen zwischen den Protagonisten. Für eine Frau in hoher Position, die mich permanent verwirrt hat und von der ich hoffe, dass ich ihre Rätsel im zweiten Teil lösen werden kann. 

Dafür gibt es von mir 5 Wombats.


Sonntag, 7. Juni 2015

[Rezension] Eleanor & Park von Rainbow Rowell

  • *Leseprobe*
  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3446247406
  • Originaltitel: Eleanor & Park
Inhalt:

Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. 

Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.

Der erste Satz:

              Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen. 



 
Das sagt Lucy:

Bereits nach der Leseprobe war ich dem Buch mit diesem wunderschönen, simplen Cover verfallen. Nicht nur dass Comics und Musik eine sehr große Rolle darin spielen, John Green sagte über dieses Buch, dass es ihn daran erinnert, jung und verliebt zu sein. Und tatsächlich habe ich Parks und Eleanors Gefühle so sehr nachvollziehen und mitfühlen können, dass es manchmal schon weh tat. Rainbow Rowell versteht es, den Leser auf eine ganz und gar leise, unauffällige Art und Weise für sich und ihre Charaktere zu gewinnen. 

Am Anfang liest man die Kapitel, die von der Sicht zwischen Eleanor und Park hin- und herwechseln, noch von außerhalb, doch ziemlich schnell werden aus den beiden jugendlichen Fremden Freunde. Es ist schwer, das Buch dann noch aus der Hand zu legen. Man fiebert mit den beiden mit und hofft für beide, dass es endlich passiert - dass sie seine Hand hält, dass er sie küsst - und dass dann alles gut werden wird. 

Denn sowohl Eleanor als auch Park haben es nicht leicht. Klar, bei Eleanor sind die Probleme schwerwiegender. Sie wird in der Schule wegen ihrer "komischen" äußeren Erscheinung gar zu offensichtlich gemobbt und ihr Zuhause gleicht eher der Hölle, die von ihrem ständig betrunkenem, aggressiven Stiefvater regiert wird, als einem Rückzugsort. Sie teilt sich zusammen mit ihren vier jüngeren Geschwistern ein Zimmer und alles, was sie Wertvolles besitzt, passt in eine kleine Box. Die Comichefte und mit Musik bespielten Kassetten (inklusive Batterien), die sie von Park geliehen oder sogar geschenkt bekommt, sind das einzige, das sie davon ablenken kann, wie dreckig es ihr geht. Nie zuvor hat sich jemand so für sie gesorgt und sich Gedanken um sie gemacht wie Park, was für Eleanor gleichermaßen schön wie schrecklich ist. Denn sie hat nicht nur Angst verletzt zu werden, sondern fürchtet sich auch davor, was passiert, wenn ihr Stiefvater von Park erfährt, oder noch schlimmer, wenn Park herausfindet, dass sie und ihre Familie so gar nicht normal sind. 

Denn in ihren Augen ist Parks Familie wie aus einem Bilderbuch. Nicht nur, dass ihr Haus groß und wunderschön ist und immer genug zu Essen im Haus, seine Eltern lieben ihn und sich - sie küssen sich sogar, wenn Besuch da ist. Da passt sie nicht hinein, findet Eleanor, da macht sie nur alles unschön und kaputt und sie versteht nicht, was Park an ihr findet. Was ihr dabei nicht bewusst ist: Dass Park auch unsicher ist und nicht so richtig weiß, warum Eleanor ihn mag. Dass er sich neben seinem Bruder und seinem Vater unmännlich und in eine Schublade gedrängt vorkommt. Dass er sich mit Eyeliner geschminkt stärker und verwegener fühlt. Dass er sich manchmal für sich selbst schämt. Dass er ebenso wenig Erfahrung in Sachen Liebe und Sex hat wie sie.

Und so sind es nicht nur Eleanor und Park als Paar, die dieses Buch für mich zu einem besonders emotionalem und nachhaltigem Leseerlebnis machten; vielmehr sind es die Szenen, in denen es um sie alleine, ihr Coming-of-Age geht. Denn auch, wenn sie sich gegenseitig beeinflussen und helfen, schlussendlich machen sie beide für sich ihre ganz persönliche, eigene Entwicklung durch. Und die ist so wunderbar authentisch beschrieben und so wunderbar formuliert, dass ich viele Passagen drei- oder viermal gelesen habe. Und weil das alleine nicht ausgereicht hat, habe ich meine Lieblingssätze abfotografiert und an Freunde verschickt, die sie ebenso wertschätzen würden wie ich. Und dann haben wir darüber geredet ... und sind dabei abgeschweift und plötzlich bei uns selbst gelandet.

Ich liebe Bücher, bei denen das passiert. Bücher, wo mir nicht nur die Charaktere und ihre Story ans Herz wachsen, sondern wo Dinge passieren und gesagt werden, die mich indirekt an eigene Erfahrungen und Lebensabschnitte erinnern und mich über alles Mögliche aus meinem Leben nachdenken lassen. John Green, Cecelia Ahern und David Levithan schaffen das immer, Stephen Chbosky ist mit The perks of being a wallflower sowieso mein persönlicher Meister, und auch Rainbow Rowell hat es nach Fangirl mit Eleanor & Park nun schon zum zweiten Mal geschafft. 

John Green sagte auch, dass ihn dieses Buch nicht nur daran erinnert, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch jung und verliebt in ein Buch zu sein. Dem kann ich nur zustimmen. Ich bin froh, dieses Buch in meinem Regal stehen zu haben. Und wenn ich es ansehe oder gar erneut aufschlage, dann werde ich damit das Gefühl von erster Verliebtheit und Selbstfindung verbinden und Eleanor und Park werden wie alte Freunde sein.

Fazit:

Für eine Liebesgeschichte, bei der ich so sehr mitgefühlt habe, dass es manchmal richtig weh tat; für Charaktere, die beide eine authentische Wandlung durchmachen; für zwei Coming-of-Age-Stories, die Stoff zum Nachgrübeln und Diskutieren gaben; für viele starke Momente und wunderschöne, ehrliche Formulierungen, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden; dafür vergebe ich 5 Wombats.

Dienstag, 2. Juni 2015

[Buch des Monats] Juni 2015

Hallo ihr Lieben,


das Buch des Monats Juni 2015 ist 30 Tage und ein ganzes Leben von Ashley Ream. Ein Buch, das ich kürzlich ganz zufällig zwischen einem Stapel eines komplett anderen Romans entdeckt habe; das ich dann natürlich erst einmal in die Hand nehmen und feststellen musste, dass es ganz nach meinem Geschmack klingt. Ich freue mich schon darauf, es zu lesen, wenn ich hier endlich einmal die schon lange fälligen Rezensionen zu Eleanor & Park und Elias & Laia fertig geschrieben habe.


Inhalt:

Aufleben statt aufgeben!
Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. 

Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: Ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will – und nicht wie andere es von ihr erwarten. 

Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war ...

Freitag, 15. Mai 2015

[Autoren live] Video-Chat mit Rike Drust

Hallo ihr Lieben,

am 12. Mai hatte ich die einmalige Chance hautnah beim ersten Video-Live-Chat des C. Bertelsmann Verlags mit dabei zu sein. Auf litlounge-TV stand Autorin Rike Drust zusammen mit Moderatorin Barbara Streidl vom Zündfunk des Bayerischen Rundfunks eine Stunde lang live vor der Kamera und beantwortete die Fragen, die von Ihren Fans über das Chatfenster eingingen.

(c) C. Bertelsmann Verlag

Wie? ihr kennt die supercoole Zweifachmama Rike Drust aus Hamburg noch gar nicht? Dann wird es aber Zeit! Denn sie schreibt nicht nur sehr sympathisch und ehrlich und gibt dabei so Einiges aus ihrem Privateben preis, sondern sie ist auch persönlich sehr herzlich; schnell merkt man, dass an ihrem Buch Muttergefühle rein gar nichts Gespieltes ist.

Angefangen zu Schreiben hat sie es als frischgebackene Mama eigentlich erst einmal als eine Art Tagebuch und Nachschlagewerk für sich selbst, doch dann hat sie irgendwann den Drang verspürt, ihre Erlebnisse mit anderen Müttern zu teilen. Denn sitzen schwangere Frauen und Mamis mit Kleinkindern nicht alle im selben Boot? Und warum gibt es für die nichts passendes Beruhigendes zu lesen? Immer nur diese Ratgeber-Bücher mit ihrer Scheinheiligkeit - also schrieb Rike Drust ihre Erfahrungen so auf, dass sie ihren Lesern zwar Tipps mit auf den Weg gibt, sie aber nicht mit erhobenem Zeigefinger anspricht und sagt: "So und nicht anders!" Vielmehr ist Muttergefühle ein werk geworden, das man nebenbei lesen, dabei schmunzeln und nicken kann ... und kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man sich das immerzu quengelnde Kind gerade einmal aus dem Haus wünscht.

Neben so einigen Fragen zum Buch und zu Frau Drust als Autorin und Person erreichten sie durch den Chat auch Dankeschöns. Und als sie die Frage nach ihrer schönsten Rückmeldung auf das Buch beantwortet, merkt man ihr und ihren feuchten Augen an, dass sie tatsächlich immer wieder aufs Neue gerührt ist, wenn Sie E-Mails oder Facebook-Nachrichten erreichen, die ihr mitteilen, dass sie und ihr Buch so viel geholfen, ja sogar eine Mutterschaft gerettet haben.

Das Gespräch zwischen Autorin und Moderatorin, die neben den Fragen aus dem Chat-Publikum auch eigene einstreute, glich aber insgesamt keinesfalls einem verkrampftem Frage-Antwort-Interview. Eher - so empfand nicht nur ich vor Ort es, sondern auch die Zuschauer und Fragensteller Zuhause - erinnerte das Ganze an ein Kaffeekränzchen im Kinderzimmer von Familie Drust. Letztlich ein tolles Erlebnis, von dem ich nicht nur ein interessantes Buch mitgenommen habe!


(c) C. Bertelsmann Verlag

Wer die Bücher noch nicht Zuhause hat, unbedingt zulegen! Rike Drusts Schreibstil ist nicht nur etwas für werdende Mütter oder verzweifelte Mamis, er unterhält (und das kann ich aus Erfahrung sagen!) auch kinderlose Mittzwanziger am Anfang ihrer Karriere und Mütter, deren Kinder bereits aus dem Haus sind! Meine Mama, Erzieherin mit einem Riesenherz für Kinder und echte Geschichten übers Muttersein, hat Muttergefühle jedenfalls zum Muttertag bekommen! :-)

Die Autorin hat übrigens auch einen eigenen Blog, auf dem sie mit privaten Eindrücken und Geschichten aus ihrem Leben übers Mutterdasein berichtet. Guckt gerne auch da einmal rein!

Eure Lucy

Freitag, 8. Mai 2015

[Buch des Monats] Mai 2015


 Hallo ihr Lieben,

die liebe Izzy hat mir ihr Exemplar von Elias & Laia geliehen. Und weil sie so begeistert war und aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskam, wittere ich Suchtgefahr und ein spannendes Buch des Monats für den Mai.


  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3846600092
  • Originaltitel: An Ember in the Ashes


Inhalt:

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen?

Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...

Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht

Freitag, 1. Mai 2015

[Blogger schenken Lesefreude] Die Gewinnspiel-Auslosung!

Hallo ihr Lieben,


und schon ist der April rum und somit mein Gewinnspiel, das ich am Welttag des Buches zur Aktion Blogger schenken Lesefreude gestartet hatte. Eben hab ich random.org entscheiden lassen und der glückliche Gewinner von Glücksdrachenzeit ist die Nummer 38 aller Kommentare ...

... und das ist *trommelwirbel* MyReadingWorld.

Melde dich doch bitte bis spätestens Freitag, 8, Mai per Mail bei mir und gib mir deine Adresse weiter, damit ich dir das Buch schicken kann! (ansonsten muss ich noch einmal neu auslosen!) Es freut sich schon auf dich und hofft, dass ihr ganz dicke Freunde werdet und du viel Vergnügen beim Lesen haben wirst! 

Alles Liebe und einen schönen Erste-Mai-Feiertag wünscht euch Lucy,
die sich jetzt ganz fleißig ans Schreiben macht!

(vielleicht habt ihr es ja schon auf der Storytime-FB-Seite mitbekommen, immer freitags widme ich mich nun meinem Eigenen Schreibprojekt! Eine Ideen-Skizze steht, die Charaktere sind schon lange da, das heißt, ich hau jetzt in die Tasten und mach sie lebendig, damit ich sie euch hoffentlich schon bald vorstellen kann! )