Samstag, 30. April 2011

[Rezension] Das Tal: Der Sturm (Season 1, Bd.3) von Krystyna Kuhn

Broschiert: 265 Seiten 
Verlag: Arena 
ISBN-13: 978-3401065311
Klappentext:

Es ist Winter und ein Sturm zieht im Tal auf. Nur wenige Studenten sind über das Wochenende im College zurückgeblieben. Doch als die Wetterverhältnisse sich zuspitzen, werden Chris, Julia und die anderen von der Außenwelt abgeschnitten. Aber im verlassenen College geht es nicht mit rechten Dingen zu. Wohin ist der Sicherheitsbeamte Ted verschwunden? Während der Sturm seinen Höhepunkt erreicht, wird Chris klar, dass ein Unbekannter ein perfides Spiel mit ihnen treibt. Die Frage ist nur, wer ist es und auf wen hat er es abgesehen?

Was Izzy dazu sagt:

Es geht weiter in Krystyna Kuhns Jugendsthriller - Reihe "Tas Tal" Im dritten Band steht Chris im Fokus, der mit Julia zusammen ist und oftmals ziemlich seltsam agiert.
Da ich Julia als unsympathisch empfinde und mit Katie in Band zwei “Die Katastrophe” eine weitere weibliche Stimme folgte, ist Chris eine gute Abwechslung. Endlich erfährt man mehr über ihn und seine Geheimnisse, sowie auch den Grund, warum er überhaupt ins Tal gekommen ist. Auch hier wird wieder klar: Die Dinge , die jeder Charakter zu verheimlichen versucht, sind nicht ganz ohne. Trotzdem muss ich sagen, dass Chris' Verhalten für mich, insbesondere was Die Katastrophe anbelangt, nicht so recht nachvollziehbar ist. Seine Eifersucht ist beinahe krankhaft und ist mir im zweiten Band, sowie auch bei den kurzen Erwähnungen in diesem wirklich negativ aufgefallen. Das mag auch noch daran liegen, da ich Julia von allen weiblichen Charakteren am uninteressantesten finde. Aber gut, aus irgendeinem Grund kommt sie bei den Jungs im Tal an. Leider glaube ich, dass sie sich mit Chris eher etwas eingebrockt hat, das ihr auf lange Sicht mehr Probleme bescheren wird, als ihr lieb ist. Was man über ihn erfährt, untermauert zum einen ein bestimmtes Bild von ihm, das sich im Verlauf der Reihe immer stärker festigt und regt auf jeden Fall zum Grübeln an. Chris' Geschichte ist interessant und bringt die Story um einiges weiter – nur sympathischer konnte er mir leider nicht werden.
Neben Chris sind auch einige Kapitel aus Debbies Sicht geschildert, was mir sehr gut gefallen hat. Die bekannte Klatschtante des Colleges, konnte mir zwar nicht ans Herz wachsen, bietet aber sehr gute Unterhaltung und überraschende Einblicke. Debbie ist oft ein unglaublich nerviger Charakter, erfüllt aber - was man Krystyna Kuhn zu Gute halten muss - ihren Zweck sehr gut.
Für die schaurige Atmosphäre, die die Autorin in diesem Band erschafft, ist Chris genau der richtige Erzähler. Das galt meiner Meinung nach schon für die Wahl von Katie in Die Katastrophe und setzt sich im dritten Band nahtlos fort. Krystyna Kuhn hat für mich bis jetzt wirklich ein Händchen dafür, den richtigen Erzähler für ihre Bände zu wählen. Die Stimmung in Der Sturm passt zu Chris' Gemütszustand Ich bin mir nicht sicher, ob ich Chris jemals mögen werde, aber ich bin ihm überraschend gerne durch die Geschichte gefolgt. Seine Handlungen passen zu seinem Charakter, dem ich jedoch nicht immer so recht folgen konnte. Richtig an ihm genervt hat mich allerdings die Fixiertheit auf Julia, die ein wenig zu oft thematisiert wird.
Da das Tal Menschenleben gefordert hat, und ein großes Netz von Geheimnissen hinter der Geschichte zu stecken scheint, bin ich äußerst gespannt auf den vierten und letzten Band der ersten Season: "Die Prophezeiung".
Ich hoffe, man wird darin endlich mehr über Ben, David und Robert erfahren, die ich wahnsinnig interessant finde. Sie scheinen als Spaßvogel, gute Seele und “Orakel” der Story recht harmlos bis seltsam - aber können sie gerade ersteres wirklich sein, wenn es sie auf das Grace College verschlagen hat?

Fazit:
Auch der dritte Band in der Tal-Reihe biete spannende Unterhaltung, der man sich kaum entziehen kann.

Donnerstag, 28. April 2011

[Rezension] Das Tal: Die Katastrophe (Season 1, Bd.2) von Krystyna Kuhn

Broschiert: 308 Seiten 
Verlag: Arena 
ISBN-13: 978-3401064734
Klappentext:
Katie hat nur ein Ziel. Den Gipfel des Ghosts, jenes legendären Dreitausenders, der das Tal überragt. Unheimliche Mythen ranken sich um den Berg, seit dort in den siebziger Jahren eine Gruppe von Jugendlichen verschwunden ist. Und doch machen sich Katie und ihre Freunde auf den Weg. Aber am Berg wird sehr schnell klar, wer zum Freund wird, wer ein Feind ist. Und als dann noch ihre Führerin, die Cree-Indianerin Ana, spurlos verschwindet, sind die College-Studenten völlig auf sich gestellt. Niemand von ihnen ahnt, dass ein gefährlicher Schneesturm heraufzieht.

Was Izzy dazu sagt:
Nach den Ereignissen des ersten Bandes, geht es einige Monate später weiter. Im Fokus steht dieses Mal Katie. Die Koreanerin ist wortkarg und wirkt eher schroff, zumindest hat man diesen Eindruck im ersten Teil gewonnen. Auch wenn man sie näher kennenlernt, ändert sich daran nichts. Katie ist ein Mensch, der keine halben Sachen macht. Deswegen legt sie auch alles daran, auf den Gipfel des Ghost zu kommen.
Zwei Dinge haben mich dabei gewundert. Als erstes, dass Katie die anderen wirklich mitnehmen wollte, obwohl sie – außer zu Julia – zu keinem eine enge Bindung hat. Als zweites war ich überrascht, wie verbissen Katie die Sache angeht. Gerade zu Beginn ist die Handlung davon geprägt, dass Katies Liebe zum Klettern und Grenzen überschreiten gezeigt wird. Dabei macht sie so einige Dinge, die nicht immer nachzuvollziehen sind. Doch mit voranschreitender Handlung konnte ich ihre Taten immer besser nachvollziehen und empfand ihre Sichtweise genau passend, um die Geschehnisse des zweiten Bandes aus der Tal-Reihe zu verfolgen. Und was dort auf dem Ghost passiert, hat es in sich. Auch Das Spiel war schon spannend und bot mit seinen vielen Andeutungen und Geheimnissen gute Unterhaltung, aber Die Katastrophe schafft es noch fesselnder, noch spannender zu sein. Wie es aussieht hütet wirklich jeder der acht Studenten, die man im Tal kennengelernt hat, ein Geheimnis. In diesem erfährt man mehr über Katies und auch das von Julia wird noch ein wenig konkretisiert.
Richtig interessant wird es meiner Meinung nach, bei den anderen Studenten. Was macht jemand wie Benjamin am Grace? Wieso hat er so einen starken Zwang alles festhalten zu müssen? Und mich wundert bei ihm stets, welche gebildeten Dinge er manchmal zwischen all den Scherzen und blöden Sprüchen in die Runde wirft. David, das Gutmensch-Pandon zur schönen Rose, scheint ebenfalls ein Geheimnis zu haben. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, warum er über Monate hinweg nur Schwarz trägt. Last but not least Chris, dem ich nach dem ersten Band noch relativ neutral gegenüberstand , schießt in Die Katastrophe den Vogel ab.Was hingegen noch gespannter auf die Ereignisse des dritten Bandes macht,  in dem Chris im Vordergrund steht. Fakt ist, dass auch er mehr zu wissen scheint, als er zugibt.
Katie ist eine eher gewöhnungsbedürftige Erzählerin. Wenn man ihrem kalkulierendem Charakter und ihrer bedingungslosen Ehrlichkeit jedoch eine Chance gibt, entwickelt sich der Anstieg auf den Ghost zu einem richtigen Lesevergnügen. Nach einigen Startschwierigkeiten habe ich sie richtig zu schätzen begonnen und freue mich darauf mehr von Katie zu lesen.

Fazit:
Krystyna Kuhn hat mit Die Katastrophe ein noch spannenderes, nervenaufreibenderes Buch abgeliefert, das den Leser fast zum Weiterlesen der Reihe zwingt.
Wer diese Reihe also noch nicht in der Hand hatte: nachholen und lesen – es lohnt sich!


Mittwoch, 27. April 2011

[Rezension] Das Tal: Das Spiel (Season 1, Bd. 1) von Krystyna Kuhn

Endlich komme ich dazu die Rezensionen zu Das Tal hochzuladen. Ich habe die ersten drei Bände  vor gefühlten Jahren gelesen, hatte bis jetzt aber kaum Zeit die Rezensionen abzutippen und sie hochzuladen (teils auch, weil ich lieber schnell die Rezensionsexemplare und CoFA bewerten wollte), aber das ändert sich hier nun endlich.^^
Die Tal-Reihe habe ich im Rahmen der Challenge "Der Serie hinterher" von Nerolaans Blog gelesen.  Der vierte Band, "Die Prophezeiung" fehlt mir noch.
Nun aber zu meiner Rezension zu Band eins ...


Broschiert: 264 Seiten 
Verlag: Arena 
ISBN-13: 978-3401064727
Klappentext:
Eine hippe Einweihungsparty im Bootshaus: So feiern die Freshmen ihre Ankunft im Grace College. Doch dann beobachtet der stille Robert das Unfassbare: Ein Mädchen springt von einer Klippe in den See. Sie wird von einem merkwürdigen Strudel erfasst und ertrinkt. Robert versucht zu helfen – doch er hat keine Chance. Am nächsten Morgen glaubt ihm niemand seine Geschichte, obwohl tatsächlich ein Mädchen spurlos verschwunden ist. Aber Angela kann nicht in den See gesprungen sein. Denn Angela sitzt seit ihrer Geburt im Rollstuhl.

Was Izzy dazu sagt:
Zusammen mit Julia Frost entdeckt man das Grace College, das weit abgelegen in den kanadischen Wäldern liegt. Julia selbst hütet ein dunkles Geheimnis, das sie vom ersten Tag an vor ihren Mitstudenten zu verbergen versucht. Das ist umso schwerer, da ihr  jüngerer Bruder Robert direkt in der ersten Nacht auf sich aufmerksam macht. Robert ist selbst unter den intelligenten Schülern am Grace auffallend schlau und sieht alles aus einem mathematischen Blickwinkel. Doch mehr als das kann Robert spüren, wenn schreckliche Dinge geschehen. Er findet das Tal unheimlich. Auch Julia scheint sich nicht wohl an diesem Ort zu fühlen, weiß aber auch, dass es für sie und Robert keinen anderen Ort gibt. Die Frage ist nur, warum?
Nicht nur Robert findet das Grace seltsam bis unheimlich, denn mir als Leserin ging es nicht anders, da das College und deren Studenten so einige Rätsel aufgeben. Julia und Robert sind aus einem tragischen Grund am Grace gelandet, was während des Lesens deutlich wird, aber warum sind es die anderen Erstsemester um die Frost-Geschwister? Was ist mit dem netten Typ David, der ständig Schwarz trägt? Was mit der schönen Rose, die ihre Haare abrasiert hat, oder der kühlen Asiatin Katie?
Ich kann nicht behaupten, dass sie mir ans Herz gewachsen sind, zu undurchsichtig wirken viele von ihnen. Wie zum Beispiel Chris, der sich sofort für Julia interessiert. Katie verhält sich mehr als kühl und Benjamin ist manchmal anstrengend. Auch Julia selbst war für mich kein großer Lichtblick , da sie mir nie richtig sympathisch wurde. Trotzdem ist die Geschichte um diese Gruppe ungeheuer spannend und ich konnte sie kaum aus den Händen legen, denn jeder dieser Charaktere birgt sein eigenes Geheimnis, was durch die Ereignisse in Das Spiel deutlich wird.
Neben Andeutungen zu den Hintergrundgeschichten der Studenten, die man in ihrem ersten Collgejahr neu kennenlernt, ist auch das Schicksal von acht Studenten fragwürdig, die 1974 verunglückt sind. Was ist damals geschehen und welche Verbindungen gibt es zu den neuen Studenten, die jetzt am Grace anfangen?
Fragen über Fragen, die wahnsinnig neugierig auf den zweiten Band machen.
Krystyna Kuhn versteht es in Das Spiel eine undurchschaubare Atmospäre zu schaffen. Genau wie Julia stand ich einigen der anderen Studenten eher misstrauisch gegenüber. Und obwohl ich keinen Charakter, außer vielleicht Rose, sympathisch finde, möchte ich mehr über die anderen erfahren. Aber nicht nur die Studenten sorgen für viele Fragezeichen, auch das Grace an sich bietet mit seinem unheimlichen See und der bewegten Geschichte so einiges Potenzial.

Fazit:
Das Spiel ist ein sehr spannendes Buch, das den Leser mit etlichen Fragen und Ideen im Kopf zurücklässt und neugierig auf die Folgebände macht.

Samstag, 23. April 2011

City of Fallen Angels von Cassandra Clare (Bd. 4 Mortal Instruments)

Der Weg zu dieser Rezension:

*Izzy vor der Veröffentlichung des Buches*: Yeah, ein neues Mortal Instruments-Buch! Okay, eigentlich war City of Glass ein gutes Ende, eines, das dir tatsächlich mal gefallen hat, obwohl du immer ziemliche Probleme mit letzten Bänden hast (*Breaking Dawn verdrängt hat und das mit Eragon vier wahrscheinlich später auch tun wird*). Aaaaaber Cassie Clare, eine deiner liebsten Autorinnen, würde niemals bei MI weiterschreiben, wenn sie keine Hammeridee zum Storyverlauf hätte!

*Izzy, als sie das Buch auspackt*: Hm, sieht irgendwie mickrig aus neben den anderen und das Cover ist echt auch in live ziemlich hässlich. Aber hey, wieviele Bücher haben ein super hässliches Cover und sind der Knaller? *an die Hassliste denkt und sich damit aufbaut

*Izzy beginnt zu lesen*: Oookay, irgendwie hast du jetzt kaum das MI-Feeling. Woran liegt das? Ja genau, wahrscheinlich daran, dass du krank bist! Cassie würde nämlich niemals diese Bücher schreiben, wenn sie nicht das Zeug dazu hätten, ein unterhaltsamer Knaller zu werden …

*Izzy jetzt*: Wie es aussieht, würde die gute Cassie doch …


Enthält leichte bis mittlere Spoiler!


Ich liebe Cassandra Clares Bücher, wirklich, sie zählt zu meinen Lieblingsautoren, aber City of Fallen Angels ist nur so zu beschreiben: ein 424 Seiten starker, hin und wieder unterhaltsamer Zeitraub!
Aber ich fange mal von vorne an, schließlich sollt ihr verstehen, wie es zu dieser Rezension kommen konnte. Rollen wir das Feld also wie gehabt von vorne auf …
 
Inhaltlich soll es hierum gehen (Klappentext Simon und Schuster):
The Mortal War is over, and sixteen-year-old Clary Fray is back home in New York, excited about all the possibilities before her. She's training to become a Shadowhunter and to use her unique power. Her mother is getting married to the love of her life. Downworlders and Shadowhunters are at peace at last. And—most importantly of all—she can finally call Jace her boyfriend.

But nothing comes without a price.

Someone is murdering Shadowhunters, provoking tensions between Downworlders and Shadowhunters that could lead to a second, bloody war. Clary's best friend, Simon, can't help her. His mother just found out that he's a vampire and now he's homeless. Everywhere he turns, someone wants him on their side—along with the power of the curse that's wrecking his life. And they're willing to do anything to get what they want. Not to mention that he's dating two beautiful, dangerous girls—neither of whom knows about the other one.

When Jace begins to pull away from her without explaining why, Clary is forced to delve into the heart of a mystery whose solution reveals her worst nightmare: she herself has set in motion a terrible chain of events that could lead to her losing everything she loves. Even Jace.

Love. Blood. Betrayal. Revenge. The stakes are higher than ever in City of Fallen Angels.


Der Inhalt, wie er tatsächlich ist:

Mittwoch, 20. April 2011

[Ich lese gerade ...] City of Fallen Angels von Cassandra Clare

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Ja, nachdem es gefühlte Jahre gedauert hat, dass ich mein Exemplar von City of Fallen Angels bekommen habe, war ich dann so durch den Wind als ich es aus der Packstation abholen wollte, dass ich meine Pin falsch eingegeben habe ... dreimal. Gott sei Dank hat sich das dann schneller gelöst, als ich erst angenommen hatte und ich bin schon auf den letzten Metern des Buches. Vielleicht werde ich bei dieser Rezension mal etwas Besonderes machen, macht euch aber auf jeden Fall darauf gefasst, dass sie relativ lang werden wird.

Danach werde ich Gormenghast/Der junge Titus lesen.
Die Rezension dazu wird aber wahrscheinlich erst Anfang Mai rauskommen, da ich momentan für meine Abschlussprüfung lerne, mit einigen Rezensionen hinterhinke bzw. sie noch schreiben muss (nicht dass ich bei "Das lange Lied eines Lebens" mittlerweile eine Eingebung hatte, wie ich die schreiben soll!) und ich gesundheitlich ein wenig angeschlagen bin.

Wundert euch also nicht, wenn es in den nächsten zwei Wochen vorwiegend nur Rezensionen von meiner Seite geben wird, weil ich für viel mehr leider keine Zeit habe. Wenn die Prüfung aber erst hinter mit liegt, kann ich endlich wieder voll durchstarten. Als ich kein Internet hatte, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und freue mich darauf, die ein oder zwei Ideen, dich ich dabei hatte, umzusetzen.

[Buchverfilmungen] Hunger Games hat Distrikt 1 und 11 gefunden!

Wie es aussieht geht es im Hunger Games Casting munter weiter, während sich, seit dem Casting von Lily Collins, bei den Mortal Insturments überhaupt nichts tut! :(
Aber nun gut, zumindest scheint es bei den Hunger Games reibungslos zu laufen, seit man die Schauspieler für die drei wichtigsten Charaktere Katniss, Peeta und Gale gefunden hat.

Mittlerweile wurden auch die Schauspieler für Distrikt 1, Glimmer und Marvel, und Distrikt 11, Rue und Tresh, ausgewählt.

Distrikt 1


Jack Quaid , Leven Rambin

Finde ich auf den ersten Blick ganz gut gecastet.

Distrikt 11

Amanda Stenberg , Dayo Okeniyi


Die kleine Amanda ist total putzig und ich kann sie mir richtig gut als Rue vorstellen. Da ich von Tresh nie ein genaues Bild vor Augen hatte, lasse ich mich bei Dayo mal überraschen.

Und nochmal zur Ergänzung die drei Schauspieler für Katniss, Peeta und Gale, weil ich sie bis hier noch nich gepostet habe ...



Distrikt 12

Katniss

Jennifer Lawrence

Ich habe noch keinen Film mit ihr gesehen. Sie soll aber ganz toll in Winter's Bone gewesen sein und auch sehr talentiert sein. Auf den ersten Blick überhaupt nicht das, was ich mir für Katniss vorgestellt habe, aber zumindest wird sie ihren Job gut machen (denke ich).


Peeta
Josh Hutcherson


Gale
Liam Hemsworth

Bei den beiden Jungs war ich mir am Anfang mehr als unsicher, (hab mich auch ein bisschen aufgeregt) muss ich sagen. Optisch haben sie für mich kaum etwas von Peeta und Gale. Mittlerweile bin ich mit Josh Hutcherson allerdings zufrieden, weil er ein wirklich guter Schauspieler zu sein scheint und vielleicht noch in der Rolle von Peeta überraschen wird.

Und Liam? Äh ja, der ist halt irgendwie so da. Dasselbe habe ich aber auch immer über Gale gedacht, was ja ironischerweise wieder zu meinem Bild und Standpunkt diesem Charakter gegenüber passt.:)

Immer einen Blick wert ist die Facebookseite zum Film, die ihr hier finden könnt.

Montag, 18. April 2011

[Rezension] Splitterherz von Bettina Belitz (Hörbuch)

Ich habe Splitterherz schon letztes Jahr gehört, wollte dem Hörbuch allerdings, bevor ich eine entgültige Rezension schreibe, noch eine Chance geben. Deswegen habe ich noch einmal reingehört, was allerdings nichts an meiner Meinung diesem Buch gegenüber geändert hat. Aber lest selbst.;)
Sprecherin: Laura Maire
Spieldauer: 440 Min.
Erschienen bei: Der Hörverlag
ISBN-13: 978-3867175708

Die Story in wenigen Sätzen:
Elisabeth – Ellie – Sturm ist gezwungen mit ihren Eltern von Köln aufs Land zu ziehen. Ellie fühlt sich vom ersten Tag an unwohl und hätte das letzte Jahr ihres Abiturs lieber in Köln hinter sich gebracht. In der neuen Heimat angekommen, findet sie sich nur langsam zurecht. Interessant wird es für sie erst, als sie auf den geheimniswollen Colin trifft, den alle zu meiden scheinen. Nur Ellie fühlt sich überraschend stark zu ihm hingezogen.

Was Izzy dazu sagt:
Es ist schwer für mich eine Rezension zu diesem Hörbuch zu schreiben, weshalb ich sie streng in zwei Teile gliedern werde: den der positiven und den der negativen Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben.
Angesprochen hat mich Splitterherz aufgrund seines wunderschönen Covers, das mal keine junge Frau oder ein Mädchen zeigt, was momentan irgendwie der totale Renner bei den Covern zu sein scheint. Ich bin länger um das Buch herumgeschlichen, bis ich mich dann dazu durchgerungen hatte, mir das Hörbuch anzuhören.

Sehr gelungen und angenehm zu hören fand ich Bettina Belitz’ Schreibstil. Sie schafft es innerhalb der Geschichte schöne Bilder zu malen, die stets passend scheinen. Ebenfalls richtig klasse und interessant ist die Idee, anstelle der momentan gängigen Vampire, Werwölfe, Feen oder Engel, die Art der Mahre einzuführen. Allein dafür mag ich die Autorin, weil sie sich wirklich überlegt zu haben scheint, was sie anders machen kann und nicht einfach das gemacht hat, was viele momentan tun: über Vampire schreiben.
Leider war es das auch schon mit den Sachen, die ich richtig toll an dem Hörbuch finde – und die sind schwindend gering, wenn ich an die Dinge denke, die meiner Meinung nach nicht so gut gelungen sind.
Allen voran Ellie, die einer der unsympathischsten weiblichen Hauptcharaktere ist, die ich seit langem gelesen /gehört habe. Sie ist arrogant, heult ständig herum, dass sie keine Freunde hat – was wohlgemerkt daran liegt, dass sie kaum auf Leute zugeht und sie ihr meistens auch nicht gut genug sind – und ich halte sie für eine kleine Stalkerin. Ständig läuft sie dem ach so tollen Colin hinterher, egal wie er sie behandelt. Er ist eben so interessant und überhaupt hat Ellie ja auch nichts anderes zu tun, als im nachts hinterherzulaufen. Schlafen tut sie ja zu Genüge tagsüber, wozu ich weiter unten aber nochmal komme. Natürlich ist Colin Mysterien umwoben, aber andauernd bei ihm aufzulauern und aufzutauchen, obwohl er sehr kalt zu Ellie ist und sie regelmäßig wegschickt, fand ich dann doch übertrieben. Am schlimmsten ist aber, dass Ellies Hauptbeschäftigung anstatt die Geschichte voranzutreiben, ist, sie auszubremsen, indem sie schläft. Ich habe wirklich noch nie ein Buch gelesen, oder gehört, in dem der Hauptcharakter so oft eingeschlafen ist, wegpennte, plötzlich wach wurde, weil sie vom Schlaf übermannt wurde und was nicht alles. Es gibt zwar eine Begründung dafür, aber es ist einfach nicht dienlich, um eine spannende Geschichte zu erzählen.
Da Ellie ein derart anstrengender Charakter für mich ist, habe ich versucht mich auf Colin zu konzentrieren. Doch um ehrlich zu sein, ging es mir mit ihm auch nicht viel besser. Der geheimnisvolle Typ darf ja kaum noch in einem Jugendbuch fehlen, was ich auch nicht schlimm finde. Das Problem bei Colin war nur, dass es wieder so wenig an ihm gab, das ich mochte. Er war unhöflich, zu distanziert und kam mir immer zu reingewaschen durch Ellies naive Sicht auf ihn vor.
Nebenbei gab es einige Dinge, die ich sehr unglaubwürdig in der Darstellung fand. Genannt sei da nur Ellies panische Angst vor Pferden, die so schlimm ist, dass sie vor Ponys wegrennt. Aber vor dem Ungetüm Louis verliert sie ihre Angst doch ziemlich schnell, was ich sehr zurechtgebogen fand. Ich fange gar nicht erst an vom Antagonisten der Geschichte zu erzählen, da haben wir es uns auch ein wenig zu einfach gemacht, auch wenn es die ganze Zeit im Buch angesprochen wurde, dass es eine gewisse Schwäche an dieser Person gibt.
Das Buch hat viele Anhänger, die den zweiten Band „Scherbenmond“, der im Januar 2011 erschienen ist, sehnsüchtig erwartet haben und auch auf den dritten warten. Ich zähle mich nicht dazu. Wahrscheinlich werde ich mir den zweiten Band irgendwann mal anhören, einfach um zu sehen, was weiter geschieht und da ich manche Sachen auch nicht wirklich verstanden zu haben glaube.

Fazit:
Die Geschichte an sich ist ganz nett, aber man hätte – eben, weil Ellie ja immer schlafen muss – noch mehr herausholen können. Ein winziger Teil von mir fragt sich, ob Bettina Belitz in ihrem zweiten Band noch etwas zulegen kann und vielleicht nicht doch einige der Ungereimtheiten aus Splitterherz ausbügelt. Aber wenn ich mir einige Rezensionen zu Scherbenmond durchlese, bezweifle ich das mittlerweile.