Mittwoch, 4. Dezember 2013

[News] #31daysofreading auf Pulseit.com!

Für die von euch, die es noch nicht gesehen haben. Auf Pulseit.com kann man den gesamten Dezember unter dem Motto #31daysofreading jeden Tag kostenlos ein anderes Buch lesen!



Ich kam gestern schon in den Genuss Shannon Messengers Let the Sky Fall zu lesen (Rezension dazu kommt in den nächsten Tagen) und kann euch nur ans Herz legen, einmal reinzuschauen, ob vielleicht etwas für euch dabei ist!


Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Lesen!

Liebe Grüße
eure Izzy

Montag, 2. Dezember 2013

[Auf Reisen] Lucy in Venedig!

"Wie lieblich ist's, wenn sich der Tag verkühlet,
hinaus zu sehn, wo Schiff und Gondel schweben,
wenn die Lagune, ruhig, spiegeleben,
in sich verfließt, Venedig sanft umspühlet!

In's Innre wieder dann gezogen fühlet
das Auge sich, wo nach den Wolken streben
Pallast und Kirche, wo ein lautes Leben
auf allen Stufen des Rialto wühlet."

(August von Platen, Sonette aus Venedig)



Buongiorno allerseits,

wie ihr vielleich wisst, habe ich die letzten Tage von der Uni aus in der Lagunenstadt Venedig verbracht. Ich kannte die Stadt zuvor bereits, und ein kleines bisschen vernarrt war ich schon immer in sie, ihre Lage und all die kleinen Brücken, aber im Spätherbst bin ich tatsächlich noch nie dort gewesen. Kann ich nur empfehlen, auch wenn zu dieser Zeit permanent Hochwasser-Gefahr besteht. Denn Venedig im Herbst ist viel mehr Venedig und weniger touristenbeladen als in den Sommermonaten. Und der Nebel und die kühle Luft geben ihr einen gewissen mystischen Touch. Zeitweise habe ich mich wie einem Roman in einer anderen Zeit gefühlt.

Neben San Marco, dem Dogenpalast und dem Unigebäude haben wir außerdem die Friedhofsinsel San Michele besucht. Ich erzähle das, weil ich dort permanent an Nico di Angelo aus Rick Riordans Percy Jackson Reihe denken musste. Er hat da so gut reingepasst, der einsame King of Ghosts ... zwischen all die tristen, ungepflegten, manchmal aufgebrochenen Gräber und all den Schatten und dem morbiden Geruch.

Und ich habe den wundervollsten Buchladen überhaupt gefunden: 


Sie weiß, dass Venedig wie ein Labyrinth sein kann und sie hat gelesen, dass schon viele Leute auf dem Weg zum Acqua Alta Bookshop durch sich immer wirrer und enger schlängelnde Gassen in die Irre geführt wurden, deshalb geht sie sofort nach dem Frühstück los. Mit italienischer Musik im Ohr flaniert sie durch die Stadt, passiert unzählige Brückchen und schreitet beinah über die Plätze und vorbei an den Häusern, die alle gleich und doch so anders aussehen und die uralte Geheimnisse hinter ihren Fassaden zu hüten scheinen. 

 
Dennoch findet sie den Weg sofort. Sie hat sich nicht verlaufen - denkt sie zumindest, denn selbst wenn sie sich verirrt hat, so war es ihr zu keiner Minute bewusst. Sie fühlt sich wohl in diser Stadt, zwischen all dem Wasser und den historischen Gebäuden, mit all seinen Masken und Märkten. Und letztlich ist sie am Ziel angekommen, ziemlich schnell, denn besonders groß ist Venedig auch nicht.

In ihren Ohren hört sie Nek immer noch leise auf Italienisch singen, als sie sich die Postkartensammlung im kleinen Vorhof des Buchladens ansieht. Zwischen all den Kartons und sich stapelnden Zeichnungen und Karten steht eine Sparbüchse, in der man Münzen für die Katzen hinterlassen kann. Und dann erst sieht sie sie. Um die Tischbeine schmiegt sich eine, ein schwarzer Kater schläft auf der Steinmauer nebenan und eine getigerte schlendert gerade durch das Innere des Ladens und sieht das Mädchen erwartungsvoll an. 


Also tritt sie ein - und ist sofort in einer anderen Welt. Bücher stapeln sich rund um sie herum und ragen bis zu der Decke, von wo sie ihr zuzuzwinkern scheinen. In der Mitte des Zimmers schwimmt eine echt venezianische Gondel zwischen noch mehr Büchern. Da es immer noch früh am Morgen ist, ist sie zunächst die einzige Besucherin. Sie hält einen kleinen Plausch mit dem Inhaber, der sämtliche Sprachen zu sprechen scheint, und erfährt dabei so einiges Interessante. Vor 10 Jahren erst hat er diese Räume zu einem Secondhandbuchshop der besonderen Art gemacht. Draußen gäbe es eine Treppe aus Büchern und im Nebenraum führe eine Tür direkt in den Kanal. Deshalb lagert er die meisten Bücher in Badewannen oder Gondeln, um sie vor herbst-winterlichen Überschwemmungen zu schützen.


Das Mädchen ist fasziniert. Alle schönen Dinge vereint - das Meer, Bücher, lebendige Geschichte. Wenn sie doch nur für immer an diesem Ort bleiben, in einem Schaukelstuhl sitzen, sich die nackten Füße mit Wasser umspülen lassen und lesen könnte. Es gibt immerhin sogar eine kleine Ecke mit deutscher und englischer Literatur. 


Diesen Treppenstufen folgt man doch gerne, oder?

Der kleine Garten mit der Büchertreppe hat etwas Märchenhaftes an sich. Auf Zehenspitzen folgt sie den Stufen und als sie oben angekommen ist und den Kanal unter sich fließen und schimmern sieht, ist sie den Tränen nah. Und am liebsten hätte sie den Inhaber umarmt. Stattdessen wiederholt sie immer wieder, wie traumhaft es hier ist, dass sie darüber schreiben und auf alle Fälle wiederkommen wird. Er schmunzelt geheimnisvoll und schenkt ihr zum Abschied ein paar Postkarten. 



Kann nur jedem empfehlen, sich den Acqua Alta Bookshop anzusehen, wenn er einmal vor Ort ist!
Seid ihr bereits in Venedig gewesen? Welche Wirkung hat die Stadt auf euch? :-)

Tanti saluti,
Lucy

Sonntag, 1. Dezember 2013

[Buch des Monats] Dezember 2013

Hallo ihr Lieben,

unser Buch des Monats Dezember wird Die Liebe deines Lebens von Cecelia Ahern. Weil es ganz wunderbar in die kalte Jahreszeit passt, wo man schnell einmal down ist und vergisst, wie schön das Leben sein kann. Denn da hilft dieses Buch einem, sich an den kleinen und alltäglichen Dingen zu erfreuen; wie Essen und Spazierengehen.



Inhalt:

LIEBE IST … ZU LEBEN!
 

Christine & Adam. Eine Liebesgeschichte, die das Leben verändert.

Adam will einfach nur, dass alles aufhört. Er ist über das Geländer der Brücke geklettert und schaut hinunter in das kalte, schwarze Wasser. Christine will einfach nur helfen. Mit einem Deal kann sie Adam vom Springen abhalten: Bis zu seinem nächsten Geburtstag wird sie ihn überzeugen, dass das Leben lebenswert ist! 


Schnell wird klar, dass sie ihn nur retten kann, wenn sie ihn wieder mit seiner großen Liebe zusammenbringt. Doch dann merkt Christine, wie sie sich selbst Hals über Kopf in Adam verliebt …

Donnerstag, 28. November 2013

[Rezension] Die Merle-Trilogie von Kai Meyer

Kai Meyers Merle-Trilogie war die erste Reihe, die mich so richtig fesseln konnte. Damals war ich richtig froh, dass ich die Bücher nur wenige Monate vor dem Erscheinen des dritten Bandes entdeckt hatte.

Noch einmal in die Welt von Merle, Unke und Serafin einzutauchen, war ein tolles Erlebnis. Zwar sehe ich die Reihe jetzt in einem ganz anderen Licht, dennoch hat das dem Lesespaß keinen Abbruch getan.

Band 1: Die Fließende Königin

Inhalt:
Merles Welt ist voller Magie. In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, flüstert jedermann von der Fließenden Königin – doch nur Merle gewinnt ihre Freundschaft. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf. Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher, sie alle haben ihr eigenes Interesse an der Fließenden Königin. Doch dann bricht der Boden auf, Flammen schlagen himmelhoch, und etwas Unbeschreibliches steigt aus der Erde empor ...

Der erste Satz:
Die Gondel mit den beiden Mädchen kam aus einem der Seitenkanäle.


Band 2: Das Steinerne Licht

Inhalt:
Merle und die Fließende Königin suchen den mächtigen Lord Licht auf, von dem sie sich Hilfe bei der Befreiung Venedigs erhoffen. In seinem Reich begegnen sie Merles verloren geglaubter Freundin Junipa. Doch Merle bemerkt, dass der Lord Junipa manipuliert hat und gegen sie aufhetzen will. In der Zwischenzeit hat sich die Lage in Venedig weiter zugespitzt und es regt sich immer stärkerer Protest gegen die Belagerer. Aber kann man der Anführerin des Widerstands, der uralten Sphinx Lalapeja, wirklich trauen?


Der erste Satz
Tief unter den Schwingen des Obsidianlöwen zog die Landschaft dahin wie ein mehr aus Asche.

Band 3: Das Gläserne Wort

Inhalt:
Merles Welt ist voller Magie. Während Venedig unter dem Angriff der Mumienkrieger zerbricht, finden sich Merle und die Fließende Königin in einem Ägypten wieder, das unter tiefem Schnee begraben liegt. Hier, in der eisigen Spiegelfestung der Sphinxe, kämpfen Hexen und Horuspriester, alte Götter und neue Tyrannen um die Herrschaft über eine ganze Welt. Einzig das Gläserne Wort kann Merle helfen. Doch als sie auf einen längst verloren geglaubten Freund trifft, muss sie erkennen, dass ihr wahres Schicksal verborgen liegt im Geheimnis der Fließenden Königin. 

Der erste Satz
Die Pyramide erhob sich aus hohem Schnee.
Was Izzy zur Reihe sagt: 
Um es kurz zu machen: ich liebe diese Reihe! Was Kai Meyer damals mit Merle geschaffen hat, ist meiner Meinung nach einfach grandios. 

Über drei Bände hinweg folgt man dem Waisenmädchen Merle, durch ein magisches Venedig und die Welt der Fließenden Königin. Diese ist die Schützgöttin Venedigs und ihre Aura soll noch heute durch die Ströme der Stadt fließen. Merle ahnt zu Beginn der Geschichte noch nichts davon, dass sich ihre Wege kreuzen werden und sie in das Abenteuer ihres Lebens hineingezogen wird.
Die Fließende Königin ist dabei eine mysteriöse Stimme in ihrem Kopf, die so einige Geheimnisse zu haben scheint und Merle in etliche riskante und spannende Situationen stürzt.
Kai Meyer beweist hier eine unnachahmliche Fantasie, wenn er Merles Welt, deren Mythen und Legenden aber auch unterhaltsame Charaktere, wie den Obsidian-Löwen Vermithrax, erschafft. Auch ich als Leserin, die eindeutig dem Teenie-Alter entwachsen ist, beeindruckt es nach wie vor, wie durchdacht und ausgearbeitet diese Welt ist. Sei es im ersten Band Venedig, oder im zweiten - und mein persönliches Highlight - die Hölle. Mit jeder Zeile und jeder Seite beschwört Kai Meyer Bilder im Kopf des Lesers herauf, die Merle und ihre Welt lebendig und greifbar machen.

Merle ist dabei eine Erzählerin, der man gern durch die Geschichte folgt. Sie ist eine Waise, jedoch kein Mensch, der wegen dieses Schicksals viel lamentiert oder bemitleidet werden will. Während der Geschichte erfährt sie viel über sich und entwickelt sich von Band zu Band weiter.
Meine persönlichen Liebslingscharaktere sind allerdings der Straßendieb Serafin (hach, der erste tolle männliche Charakter, den ich damals gelesen habe!), dessen Weg den von Merle kreuzt und der nicht nur für sie, sondern auch für die Handlung stetig wichtiger wird. Und die rabiate Unke. Diese schlagfertige Frau, mit dem schweren Schicksal habe ich mit dem ersten taffen Spruch in mein Herz geschlossen und es blieb auch bis zur letzten Seite so. Unke besticht mit ihrer Stärke, aber auch Warmherzigkeit.

Die Spannung baut sich von Band zu Band auf. Und im Gegensatz zu vielen anderen Reihen, schafft Kai Meyer es auch den zweiten Band stark zu schreiben. Man hat nie das Gefühl einen Lückenbüßer oder die schiere Verbindung zwischen Band eins und drei zu lesen. Nein, Das Steinerne Licht, bietet in sich eine komplexe und interessante Geschichte.
Tatsächlich sind alle drei Bände derart stark geschrieben, wimmelt es in ihnen von tollen Einfällen und tragenden wie überzeugenden Charakteren, dass ich keinen Teil einem anderen vorziehen würde. Auch das ist meiner Meinung nach erwähnenswert.

Das Ende bildet einen runden und passenden Abschluss und lässt den Leser ein bisschen wehmütig, aber größtenteils zufrieden zurück.

Gesamtfazit:
Insgesamt eine tolle Reihe, mit vielen unterschiedlichen Charakteren, die liebevoll ausgearbeitet sind. Die Geschichte um Merle und die Fließende Königin ist spannend, gespickt von tollen Ideen und wird von Kai Meyers starkem Schreibstil getragen, der kaum Langeweile aufkommen lässt. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempempfehlung.


Dienstag, 26. November 2013

[KiJuBu] Lucys liebste Jugendbücher

Hallo ihr Lieben,

in der letzten Woche unseres Kinder- und Jugendbuchspecials wollen wir euch nun noch unsere liebsten Jugendbücher vorstellen. Dies hier sind meine Top Five:


The perks of being a wallflower von Stephen Chbosky

Wenn ihr meine Rezension zu diesem Buch gelesen habt, dann wisst ihr, dass es seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt und etwas ganz Besonderes für mich ist.



Stephen Chbosky versteht es, die verschiedensten Probleme, die Teenager und Jugendliche haben können, darzustellen, und vor allem zeigt er, wie wichtig es ist, Freunde zu haben.

Inhalt: 

Charlie ist 15 und ihm steht sein erstes Jahr an der High-School bevor. Doch anstatt sich wie die meisten Teenager darauf zu freuen, ängstigt ihn die Vorstellung. Er ist ein Mauerblümchen ohne Freunde, schüchtern und alles andere als selbstbewusst. Außerdem umgibt ihn da noch dieses Geheimnis um seine Tante Helen. Und die High-School wird das nicht besser machen, denkt er. Bis er Patrick und Sam trifft … und zu leben, zu genießen und zu verstehen beginnt. 



Der Film hierzu ist übrigens sehr nah am Buch und absolut empfehlenswert!



Eine wie Alaska von John Green

Auch John Green darf in dieser Kategorie nicht fehlen. Eine wie Alaska, mein Lieblingsbuch des Autors, ist witzig und ehrlich und befasst sich mit dem großen "Vielleicht" im Leben, hat authentische, interessante, nerdige Charaktere wie nur John Green sie schreiben kann und schafft es, einen zum Fremdschämen, Lachen, Mitleiden, Mitverwirrtsein, Weinen, Trauern und Nachgrübeln zu bringen - alles in einem Buch.

Inhalt:



Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?

Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.

Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie von Lauren Oliver

Für dieses Buch vergöttere ich Lauren Oliver, weil es so so ehrlich und echt geschrieben ist, mit wunderbar poetischen Formulierungen, dass ich mich permanent gefühlt habe, als wäre ich Teil dieser Clique, Teil dieser Schule, Teil dieses Buchs. Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie beschäftigt sich mit einer sehr wichtigen Fragen, die sich Teenies und Jugendliche oftmals stellen: Was möchte ich mit meinem Leben machen? Was wäre, wenn morgen schon alles vorbei wäre?

Inhalt:

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...


Die Welle: Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging von Morton Rhue

Ein Lehrer, eine Schulklasse, ein Experiment. Und eine erschreckende Erkenntnis: Faschismus ist nicht etwas, das nur andere Menschen betrifft. Faschismus ist hier mitten unter uns und in jedem von uns.

Diese Schullektüre hat mich damals stark gepackt und fasziniert und nachdenklich gestimmt; nicht nur in Bezug auf die deutsche Geschichte, sondern weil dieses Buch zeigt, was Worte - gezielt eingesetzt - alles bewirken können. Wie leicht es sein kann - auch noch nach all der Erfahrung und all den Jahren - eine Gruppe Menschen für etwas zu begeistern, das nicht korrekt ist. Und wie Menschen es doch irgendwie zu brauchen und zu wollen scheinen, dass sie von jemandem geführt werden. Gerade deshalb so wirkungsvoll, weil es es nach einer wahren Begebenheit geschrieben ist. Ich hoffe, dass noch viele Klassen Die Welle lesen und diskutieren werden.

Empfehlenswert ist mMn auch die deutsche Neuverfilmung des Buches.




Die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier

Ihr wisst, ich bin ein großer Fan von Kerstin Gier und ihrer Edelstein-Trilogie (nicht umsonst schreibe ich hier unter dem Pseudonym Lucy Montrose). Sie hat einfach diese wahnsinnig frische, jugendliche, witzige und fantasievolle Art zu schreiben, die Teenies und Jugendlichen aus der Seele spricht. Und genau deshalb gehört sie für mich zu den Top-Jugendbuchautoren. 
 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi5OIR8tesxD098Sa0yh9ifcFIvxMk8I2SmeGwqc6xRRUDpam7niOAyAaYrcF6QD4W4ErUi-YKiKPsB7ExrU_eTSmCNezg4lVQZ65mWTgO9ik7gqu6eKgeoKOztGd3e7ubAjJNR0i2-_6P0/s640/Edelstein+Trilogie.png
Inhalt: 

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!


Auch ihre Silber-Trilogie können Izzy und ich sehr empfehlen!


Was sind eure liebsten Jugendbücher?

Alles Liebe,
eure Lucy

Montag, 25. November 2013

[News] Unsere Stimmvergaben für den LovelyBooks Leserpreis!

Hallo!

Bis zum 28.11.13 habt ihr auf Lovelybooks noch die Möglichkeit, eure Lesehighlights des Jahres 2013 zu wählen. Es gibt so einige Kategorien, in denen man schnell fündig werden kann. Vergesst also nicht, eure Stimme abzugeben und eure liebsten Autoren zu unterstützen!



Lucy und ich haben in den letzten Tagen auch abgestimmt und wollen unsere Vergabe mit euch teilen:

1. Bestes Buch Belletristik:

Ein ganzes halbes Jahr  von Jojo Moyes.

Für uns beide unangefochten auf Platz eins im Bereich Belletristik.

2. Bestes Buch im Bereich Fantasy:

Auch hier eine Konsens-Entscheidung, denn ein Buch ist uns dort sofort ins Auge gesprungen. Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater, das uns mit seinem unvergleichlichen, manchmal eigenwilligen Stil, den liebenswerten und echten Charakteren und der frischen Idee, von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert hat.

3. Bestes Buch im Bereich Jugendbuch

Hier hat Lucys Favorit das Rennen gemacht. Neal Shustermans Vollendet - Der Aufstand,  das sie in diesem Jahr kaum mehr losgelassen hat und auch noch Tage danach zum Nachdenken brachte.

4. Bestes Buchcover

Hier ist es uns wirklich nicht leicht gefallen.

Denn auch hier konnte uns Wen der Rabe ruft auf ganzer Linie überzeugen. Aber auch Die gestohlene Zeit und Das Licht zwischen den Meeren finden wir wunderschön.

Am Ende haben wir uns allerdings für Silber - Das erste Buch der Träume entschieden, da die ganze Aufmachung des Buches so viel Liebe zum Detail zeigt, so fantasievoll und schön ist.




Für welche Bücher habt ihr gestimmt?

Liebe Grüße
eure Izzy und Lucy

Sonntag, 24. November 2013

[Book meets movie] Rezi-Clash zu Catching Fire

Hallo ihr Lieben!

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Lucy und ich haben uns gedacht, dass wir eines zumindest noch einmal tun müssen: Einen Rezi-Clash veröffentlichen!

Was bietet sich dazu mehr an, als der zweite Film in der Hunger Games-Reihe: Catching Fire!

Nach gefühlten Jahren Wartezeit, läuft der Film nun endlich in den Kinos, und Lucy und ich sind, Fangirls, die wir bei Panem nun einmal sind, direkt ins Kino gestürmt (Lucy sogar verkleidet als Katniss).





Lucy und ich sind die letzten Wochen vor Erscheinen des Films komplett anders angegangen. Ich erzähle euch einmal kurz, wie das für jede von uns aussah:

Izzy: Oh, da ist schon wieder ein neuer Catching Fire-Trailer.*Gegen Neugier ankämpft und ihn ignoriert*  Ja, ihr habt richtig gelesen! Außer dem ersten offiziellen Filmtrailer habe ich noch nichts von diesem Film gesehen. Ihr könnt euch also vorstellen, WIE neugierig ich bin!

Lucy: Oh mein Gott, es gibt so viele Videos und Clips zu Catching Fire - ich muss sie mir einfach alle ansehen! Lucy hat also schon einen Einblick in den Film bekommen. Alles in allem gilt für sie aber dasselbe, wie für mich. Sie hält die Neugier nicht mehr aus!

Und nun *Trommelwirbel* unsere Meinung zum Film:

Izzy: Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht mehr weiß, wie ich es geschafft habe, nur einen einzigen Trailer zu diesem Film zu sehen. Doch im Nachhinein bin ich richtig froh, denn so war Die Tribute von Panem: Catching Fire für mich wirklich bis auf die paar winzigen Einblicke des Trailers neu, aufregend und einzigartig und ... (fügt hier bitte alle positiven Adjektive ein, die euch in Bezug auf einen Film in den Sinn kommen!). Ja, ich war restlos begeistert vom Film und bin es auch jetzt noch, wenn ich hier sitze und diesen Post schreibe!
Wo soll ich anfangen? Der Film schafft für mich von Anfang an die richtige Atmosphäre. Distrikt 12, seine Bewohner, die Kargheit dieser Region sind wunderbar eingefangen. Besonders berührend ist es, wenn zunächst Katniss ins Dorf der Sieger kommt und man sieht, wie einsam es dort ist. Noch schlimmer aber, wenn die overdresste Effie ihre Füße auf den Siegerboden in Distrikt 12 setzt und mit all ihrer grotesken Buntheit und dem affektierten Gehabe, so gar nicht hineinpasst.

Die Tour durch die anderen Distrikte war ebenso gelungen, auch wenn man nicht viel von den Distrikten an sich sieht. Anrührend ist hier natürlich Peetas und Katniss' Besuch in Distrikt 11, der meiner Meinung nach kaum hätte besser umgesetzt werden können. Josh Hutcherson und Jennifer Lawrence verstehen es in der Szene wunderbar, Gefühle im Zuschauer aufkommen zu lassen.

Lucy: Auch für mich war diese Szene eine sehr emotionale und tränenreiche. Die großen Aufnahmen von Thresh und Rue, davor etwas hilflos, um Haltung bemüht ihre Familien, die einzelne Träne von Rues Mutter, die zu einem lautlosen Schluchzen anschwillt, die Stille und großen Augen der anderen Distriktbewohner, Katniss' und Peetas Gesichtsausdrücke und Worte - dieses Zusammenspiel war perfekt. Sowieso fand ich die Siegestour mit sämtlichen Reaktionen der Distriktbewohner sehr gut dargestellt.  

Besonders gut dargestellt fand ich dabei auch die Beziehung zwischen Katniss und Peeta. Immer etwas krampfig, aber wenn es hart auf hart kommt, merkt man, wie sie sich aneinander festklammern. Besonders gefreut habe ich mich, dass sie neben der Alptraumszene auch die mitreingebracht haben, als Peeta mit Katniss über ihre und seine Lieblingsfarbe redet. Da musste ich gleich an eine ganz bestimmte Stelle in Mockingjay denken und musste lächeln. 

(Und wo wir es gerade von emotionalen Peeta-Momenten haben. Ich fand es so toll und wichtig, dass sie das Gemälde, das er von Rue gemacht hat, gezeigt haben, und dass es so wunderschön gewesen ist.)

Izzy: Auch die Darstellungen der anderen Charaktere kann sich sehen lassen. Eines meiner persönlichen Highlights ist zum einen Effie. Wie auch im ersten Teil, prallen bei ihr und den Tributen von Distrikt 12 Welten aufeinander. Aber wo Effie damals noch komplett ein Fremdkörper zwischen Katniss, Peeta und Haymitch war, sieht man nun, dass sie sich in die Gruppe einfügt – auf ihre Effie-Art natürlich. Elizabeth Banks bringt die vielen Nuancen dieses Charakters, die Übertriebenheit und Oberflächlichkeit, über den Wunsch Peeta und Katniss aufrichtig beizustehen, aber auch ihre Erkenntnis, wie falsch diese Hungerspiele sind, jedes Mal auf den Punkt rüber. Einige ihrer Szenen sind so intensiv gespielt, dass ich Tränen in den Augen hatte. Und wenn man bedenkt, dass die gute Effie immer aussieht wie ein schrecklich geschminkter, schriller Clown oder wahlweise auch Pudel, soll das schon einiges sagen. Es war einfach schön, wie Effie zum Zusammenhalt der Gruppe ein übergreifendes Symbol einführte (bei ihr war es ihr goldenes Haar – Effie eben :-)) und dieses auch tatsächlich den anderen überreichte.

Lucy: Für mich war aber auch Caesar Flickerman wieder grandios gespielt. Ich bin sowieso der Meinung, dass diese beiden Rollen, Effie und Caesar, mit die schwierigsten sind. Da muss jeder Augenaufschlag und jeder Schritt, jedes Kopfnicken und Kopfschieflegen und jedes verdammte Lächeln sitzen - und mal ehrlich, Stanley Tucci hat dieses Kapitol-Moderations-Lachen einfach drauf wie kein Zweiter!

Izzy: Woody Harrelson hat es in diesem Film nun endgültig geschafft, mich von seinem Haymitch zu überzeugen. Er sorgt für so einige lustige Szenen, ist aber auch in der Lage ernste Töne anzuschlagen, oder mal frech zu werden (insbesondere, wenn es um Katniss geht). 

Lucy: Auch wenn ich mir Haymitch rein optisch ganz anders vorgestellt habe, kann ich Izzy da nur zustimmen. Woody Harrelson überzeugt! Geärgert hat mich nur, aber da kann der Gute nichts dafür, dass sie seine Hungerspiele nicht gezeigt haben; nicht einmal kurz erwähnt haben, was damals vorgefallen ist. Diese Szene hätte ich nicht nur gerne mit im Film gehabt, weil Haymitch zu meinen Lieblingscharakteren zählt und man ihn dadurch noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen und ihn somit auch besser verstehen gelernt hätte, sondern vor allem, weil er Katniss im Buch auch auf etwas Wichtiges, Spielrelevantes hinweist.

Auch die anderen Siegertribute hätte man so noch besser vorstellen können.

Stattdessen kriegt Snow eine Enkelin? Ich meine, ich fand es gut, dass man öfter einmal einen Einblick von Snow bekommen hat (v.a. die Reaktion auf das Spotttölpel-Kleid war genial!), aber musste man deshalb eine Enkelin herbeischaffen? Das hat für mich so ganz und gar nicht gepasst!
Izzy: Lenny Kravitz ist als Cinna wunderbar (– weiß hier wirklich nicht was Lucy damit meint, dass sie findet, Kravitz' Cinna könnte auch auf Katniss stehen?).

Lucy: Das erläutere ich dir gerne, liebe Izzy! Es gab ihm ersten Teil zwei Cinna-Szenen: Die, wo er Katniss für die Parade vorbereitet. (die ist wundervoll!) Und die Verabschiedungsszene, bei der sie Stirn an Stirn einen Augenblick zu lange dagestanden haben und er sie sehr intensiv angesehen hat. Und dann dieses Flüstern. Das hatte für mich nichts Väterliches und nichts Freundschaftliches und auch nichts Cinna-bewundert-Katniss-mäßiges. Ist dir das wirklich nicht aufgefallen? 

Allerdings muss ich sagen, dass all das in Catching Fire nicht mehr so ist. Lenny Kravitz hat mir dieses Mal wirklich gut in der Rolle des Stardesigners gefallen - vor allem seine Gestik und sein zurückhaltendes Lächeln, das zeigt, dass er das alles nicht für Bewunderung und Ruhm macht, sondern für Katniss.

Izzy: Grandios finde ich überraschenderweise (warum überraschenderweise? Mir war von Anfang an klar, dass sie das rocken wird! Aber vielleicht lag das auch daran, dass ich schon Interviews und Clips mit ihr gesehen hatte, hehe!) Jena Malone als Johanna (sie haben die Auszieh-Szene im Aufzug echt gebracht und sie hätte es nicht besser machen können – habe mich kaputtgelacht!). Sie bringt Johannas Wut darüber ein Spielball des Kapitols zu sein, so unterhaltsam, gut und schlagfertig rüber, dass ich den Charakter sogar schon in diesem Band mögen konnte (war beim Buch nicht der Fall!).

Lucy: Ganz besonders gelungen fand ich die Darstellung von Mags. Sie ist mir ja im Buch schon ziemlich ans Herz gewachsen, aber der Film hat da nochmal was draufgelegt. Lynn Cohen als Mags ist einfach herzallerliebst und weil sie immer so gutmütig und putzig mit dem Mund und den Augen gelächelt hat, musste ich bei ihren Szenen permanent die Tränen zurückhalten. Sehr gut rübergebracht war auch ihr Verhältnis zu Finnick. Hach, Finnick ...

Izzy: Genau, kommen wir nun zu meinem Lieblingsthema: Finnick. Vielleicht ist es noch nicht bekannt, aber ich bin ein kleines*hust* Finnick-Fangirl. Beim Lesen hatte ich jedoch immer Garrett Hedlund vor Augen und war dann ein wenig enttäuscht, dass Sam Claflin das Rennen gemacht hat. Im Nachhinein überzeugt er in der Rolle. Tatsächlich geht es mir bei der Darstellung von Finnick in Catching Fire aber wie mit Haymitch in Hunger Games. So ganz begeistert oder vom Hocker gerissen hat es mich nicht. Obwohl ich sagen muss, dass besonders die Stelle mit Mags im Nebel super von Claflin herübergebracht wird. Trotzdem gilt: Ich finde ihn ganz nett in der Rolle, aber zu Begeisterungsstürmen bringt er mich (noch) nicht.

Lucy: Ich war nicht ganz so enttäuscht über diese Schauspielerauswahl wie Izzy, aber meine Vorstellungen von Finnick, dem Adonis, trifft Sam Claflin - so gern ich ihn als Schauspieler auch habe und so niedlich ich ihn auch finde - auch nicht. Aber er hat tolle Grübchen! Und ich liebe, wie er ihn spielt. Er hat mich überzeugt, sowohl mit seiner Zuckerstückchen-Szene (im Original kommt das bestimmt noch cooler rüber), als auch mit den stillen Momenten, die er fern der Gruppe verbringt, nah am Wasser, in sich gekehrt, an Mags und Annie denkend.

Und auch Beetee und Wiress sind es mMn wert, erwähnt zu werden. Mal abgesehen davon, dass Beetee in der Arena etwas zu kurz kommt, finde ich die beiden super und sehr buchnah - wie Beetee die Sätze von Wiress beendet, wie Wiress nichts mehr sagt als Tick-Tack, Tick-Tack. Und die Mimik ist bei beiden klasse. ich habe geliebt, wie Beetee öfter einmal die Brille angehoben hat. 

Und findet ihr nicht auch, dass die Arena grandios dargestellt worden ist? Ich muss gestehen, als ich das Buch gelesen habe, konnte ich mir das gar nicht so gut vorstellen, aber im Film sah das alles plötzlich richtig einleuchtend ein. Ich war restlos begeistert von jeder einzelnen Spalte und Darstellung der Dinge, die dort passiert sind. 

Nur warum haben sie Peeta ganz zu Beginn der Spiele jemanden umbringen lassen? Mal abgesehen davon, dass Peeta laut Buch eigentlich gar nicht schwimmen kann und deshalb nicht die geringste Chance gehabt hätte, ist es total out-of-character. Peeta Mellark, der Künstler, der Poet, der sanfte Bäcker tötet nicht - zumindest nicht so. Besser hätte es mir gefallen, wenn Finnick das erledigt hätte.  

Izzy: Gale ist mir wie immer egal.:-) Was soll ich sagen, der Charakter geht mir die meiste Zeit eigentlich nur auf den Geist, wenn ich die Bücher lese. Von daher ist es wahrscheinlich etwas, das ich Liam Hemsworth positiv ankreiden kann, denn immerhin, hat Gale mich nicht allzu sehr gestört. Er war halt da – mehr auch nicht (Yeah!).

Lucy: Gale war mehr als nur da! Ich muss sogar sagen, dass er mir im Film sehr viel sympathischer geworden ist. Ich bin absolut Team-Peeta, aber ich muss sagen, dass ich Gale im Film viel besser verstehen kann als im Buch. Liam Hemsworth mag vielleicht nicht unbedingt aussehen wie mein Buch-Gale, aber er spielt ihn toll. 

Und wo wir schon in Distrikt 12 sind, Prims Entwicklung ist im Film auch prima rüber gekommen, sei es in der Szene, als sie sich um Gales Wunden kümmert, oder als sie sich mit Katniss über die Spiele und die Rebellion unterhält. Sehr emotional fand ich auch die Stelle, als die Schwestern sich umarmen und sich sagen, dass sie sich lieb haben. Eine wichtige und aussagekräftige Stelle, denn während es für Prim leicht ist, jemanden in den Arm zu nehmen und ihm zu sagen, wie wichtig er einem ist, ist es für Katniss eher eine Seltenheit, dass sie so etwas tut.

Izzy: Die Machart des Filmes kann von der ersten Minute an überzeugen. Katniss' Welt wird real und greifbar und das durch gezielte Kameraführung und einen unaufdringlichen Soundtrack. Auch hier gibt es einige Szenen, die leicht in den Kitsch hätten abrutschen können, aber Dank der Musik und der Darstellung ist das nicht der Fall (Erinnert sich noch jemand an die Gewächshaus-Szene in The Mortal Instruments, als sie nicht nur peinlich vor sich hingeschwafelt haben, dann die Blüten begannen zu leuchten(!) und - ja, das ist noch nicht alles, auch wenn es sich schon schrecklich genug liest – dieses wirklich kitschige Lied eingesetzt hat? DAS wird man in Catching Fire nicht finden). Generell steckt für mich mehr Liebe zum Detail, zur Darstellung der Charaktere und der Grundmessage des Buches an sich in diesen Filmen. 
 
Hier könnten sich so einige Buchverfilmungen, die nur aufs große Geld aus sind, mal eine gehörige Scheibe abschneiden. Vielleicht bleibt es uns Zuschauern dann erspart, sich durch Filme wie Beastly oder Mortal Instruments: City of Bones quälen zu müssen. Oder vergebens auf eine Fortsetzung von solch grandiosen Büchern, wie His Dark Materials/Der Goldene Kompass zu warten, da die ersten Teile so auf ganzer Linie enttäuschten, dass sie an der Kinokasse floppten.

In diesem Sinne können wir nur sagen: ein klasse Film, den man gesehen haben muss. Wirklich jetzt, wenn ihr noch nicht im Kino wart (schämt euch ein wenig!;-)), holt es nach! Und nehmt Taschentücher mit!



... und wenn wir könnten, noch viel mehr Punkte! ;-)

Wie findet ihr den Film? Was hat euch gefallen oder nicht; was überrascht oder enttäuscht?