Dienstag, 8. Oktober 2013

[Ich lese gerade ...] Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater

Hallo ihr Lieben!

Heute hatte ich Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater in der Post und ich habe mich sehr darüber gefreut.

Es wird mein erstes Buch von ihr sein, da die Mercy Falls-Reihe (hier Lucys Rezension zur ganzen Reihe) mich nicht richtig angesprochen hat. Aber die Story hinter Wen der Rabe ruft, hört sich spannend an. 
Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt zu einer vierbändigen Reihe und ich kann es kaum erwarten mit dem Lesen zu beginnen. Hier für euch der Klappentext:

Script5
464 Seiten
ISBN 978-3-8390-0153-0
Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.
Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?


Ich bin sehr neugierig und werde berichten, wie mir das Buch gefallen hat.
Gehört habe ich von Lucy und vielen anderen nur Gutes über Maggie Stiefvater und ihren Schreibstil. Mal sehen, wie er mir gefallen wird - die Leseprobe ist schon einmal vielversprechend.

Liebe Grüße,
eure Izzy



Dienstag, 1. Oktober 2013

[Buch des Monats] Oktober 2013

Ende August war es endlich (oder mal wieder) soweit und der neue Skulduggery Pleasant-Band ist erschienen. Last Stand of Dead Men ist tatsächlich schon der achte und vorletzte Band in dieser wunderbaren Reihe!
Ich mag es kaum glauben, aber mit dem nächsten Band wird die Geschichte um Valkyrie Cain und Skulduggery Pleasant ihr Ende finden. Schon jetzt bin ich ein wenig wehmütig deswegen. Aber gut... Hier dreht sich schließlich alles um den achten Band der Reihe, mit dem wieder einmal coolen Titel (wenn man mich fragt) Last Stand of Dead Men.

Taschenbuch: 604 Seiten
Verlag: Harpercollins UK  
ISBN-13: 978-0007489213
Inhalt:
War has finally come.

But it's not a war between good and evil, or light and dark - it's a war between Sanctuaries. For too long now, the Irish Sanctuary has teetered on the brink of world-ending disaster, and the other Sanctuaries around the world have had enough. Allies turn to enemies, friends turn to foes, and Skulduggery and Valkyrie must team up with the rest of the Dead Men if they're going to have any chance at all of maintaining the balance of power and getting to the root of a vast conspiracy that has been years in the making.


Vorsicht Spoiler, nur weiterlesen, wenn ihr die vorigen Bände schon gelesen habt! Wenn nicht wegsehen - wirklich!;)
But while this war is only beginning, another war rages within Valkyrie herself. Her own dark side, the insanely powerful being known as Darquesse, is on the verge of rising to the surface. And if Valkyrie slips, even for a moment, then Darquesse will burn the world and everyone in it.

Ach, ich freue mich schon richtig auf das Buch. Ich bin mir jetzt schon sehr sicher, dass Derek Landy mich nicht enttäuschen wird.


Liebe Grüße
eure Izzy

[Auf Reisen] Izzy & Lucy in Paris

Bonjour, ihr Lieben,

vor Kurzem haben Izzy und ich einen Kurztrip nach Paris unternommen. Hier sind die versprochenen Eindrücke und Fotos:


In Büchern und in Filmen wird Paris immer dargestellt, als wäre es die niedlichste, romantischste und imposanteste Stadt der Welt. Mit Prachtgebäuden, Stuck und Gold, vielen kleinen, schnörkeligen Cafés, Pärchen und Leuten, die Baguettes und Wein auf ihren Fahrradkörben transportieren. Und wir wollen nun wirklich nicht behaupten, dass die Bücher und Filme lügen ... aber zu Paris gehören eben auch Hektik, lautstarker Trubel, unbezahlbare Preise und größtenteils unfreundliche Leute.

Mag sein, dass es am Dauerregen lag, aber allzu viel von dem schnuckeligen Café-Crossaint-Paris haben wir leider nicht gesehen. Ohne Frage, es gab ein paar wirklich tolle Bistros (vor allem im Künstlerviertel haben wir einen Retro-Bagel-Laden für uns entdeckt. Daneben haben wir übrigens auch ein kleines Geschäft mit dem Namen Lou entdeckt, dass uns sofort an Jojo Moyes Protagonistin aus Ein ganzes halbes Jahr erinnert hat), aber ein typisch-französisches Café mit kleinen, weißen runden Tischchen und verschnörkelten Stühlen haben wir leider in den ganzen drei Tagen nicht gefunden.

Zudem war uns Paris, trotz der romantischen Plätze und dem Alt-trifft-Moderne-Flair zu hektisch, zu laut und zu befahren. Man kam irgendwie nie so richtig zur Ruhe, weil selbst in den Parks permanent Menschen, Touristen und Tauben in großen Gruppen vorbeigehuscht sind. Gelesen haben wir also nur auf der 12-Stunden-Busfahrt hin und zurück.

Beeindruckend war alles Kulturelle, Künstlerische, Historische allerdings schon. Schon alleine deswegen hat es sich gelohnt, die Stadt zu besuchen. Notre Dame ist ein Traum (sowohl von innen als auch von außen als auch in Schokolade), Versaille unglaublich imposant (v.a. der Spiegelsaal und der Garten) und im Louvre hätte ich mich sowieso den ganzen Tag aufhalten können (dabei immer Dan Brown und Michelangelo auf der Spur, mit Notitzblock zum Zeichnen in der Tasche).

Und auch so besteht Paris noch heute aus sehr vielen Altbauten, die einem als schlenderter Tourist immer etwas zu sehen geben - vor allem bei Nacht und im Regen, weil dann alles so schön leuchtet und glänzt und man sich dann total gut vorstellen kann, wie es dort früher ausgesehen hat.


(Da musste ich ständig an folgendes Zitat aus dem Film Midnight in Paris denken:

            
                  "Can you picture how drop dead gorgeous this city is in the rain? Imagine this town in the '20s. Paris in the '20s, in the rain. The artists and writers!" (Midnight in Paris))
 


Und wir haben im Saint Michel Viertel, einen wundervollen Buchladen gefunden, aus dem ich gar nicht mehr herauskommen wollte. Im Shakespeare & Company gibt es nämlich nicht nur wundervolle Ausgaben von Alice im Wunderland, Harry Potter und vom Zauberer von Oz, sondern es ist auch ganz entzückend eingerichtet. Es gibt romantische Leseplätze, Schreibmaschinen als Deko und ein Klavier, auf dem jeder, der möchte spielen darf. Außerdem kann man an einer Wand kleine Nachrichten hinterlassen.

 Übrigens, weil alle einen immer davor warnen, wir hatten aufgrund unserer deutschen Herkunft mit den Franzosen kein bisschen Probleme. Der nette Weinverkäufer, der mich zunächst für eine Britin gehalten hat, meinte sogar, dass wir in Deutschland auch ganz guten Wein haben. Das hat mich, wo ich doch aus einem unterfränkischen Weindorf stamme, sehr gefreut. Der Bordeaux, den ich mir zusammen mit einem französischem Käse gegönnt habe, war übrigens exzellent. Ebenso wie die überteuren Crêpes, die wir uns an unserem letzten Nachmittag erlaubt haben. Und die zuckersüßen Macarons, die übrigens total süchtig machen. 

Und ich hab jedes Mal ein Fangirl-Quietschen von mir gegeben, wenn wir mal wieder an einem Paul vorbei gekommen sind. Nur so nebenbei, Paul war in dem Fall kein schwarzhaariger Kerl, der durch die Zeit reisen kann, sondern eine Bäckerei und Konditorei, die absolut geniales Zeug verkauft. Kann ich jedem nur empfehlen. 

Alles in allem hatten wir eine schöne Zeit in Paris, müssen aber zugeben, dass es wohl nie unsere Traumstadt werden wird. Wer allerdings Geld hat, auf Luxus steht oder einfach nur total verliebt ist, kann der Stadt der Liebe und der sündhaftteuren Mode gerne einmal einen Besuch abstatten. 

Viele liebe Grüße,
Lucy & Izzy

Montag, 23. September 2013

[Rezension] Gone Girl - Das perfekte Opfer von Gillian Flynn

  • Broschiert: 576 Seiten
  • Verlag: FISCHER Scherz
  • ISBN-13: 978-3502102229
Der Inhalt in wenigen Sätzen (Klappentext):
„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?

Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. In seinem Computer findet die Polizei merkwürdige Hinweise. Er erhält sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?



Der erste Satz:
Wenn ich an meine Frau denke, fällt mir immer ihr Kopf ein.


Was Izzy dazu sagt:
Nick Dunne und Amy Elliott scheinen wie füreinander geschaffen. Von der ersten Minute an sprühen die Funken und als sie sich nach einigen Monaten wiedertreffen, ist klar, dass sie den Partner fürs Leben gefunden haben.
Zwei Jahre funktioniert ihre Ehe reibungslos. Bis die Fassade zu bröckeln beginnt. Nick ist nicht ständig der perfekte, fürsorgliche Ehemann, den Amy sich wünscht; Amy nicht die unentwegt glückliche und entspannte Ehefrau, die Nick zu Beginn ihrer Ehe in ihr gesehen hat. Nach und nach wird die emotionale Distanz zwischen ihnen immer größer, die Lügen häufiger und die einstige Liebe schwingt in Abscheu um.
Dann verschwindet Amy an ihrem fünften Hochzeitstag und Nick ist – wie sollte es für den Ehemann anders sein – der Hauptverdächtige.

Gone Girl ist in drei Teile untergliedert und setzt mit Amys Verschwinden ein. Im ersten Teil kommen abwechselnd Nick und Amy in Form von Tagebucheinträgen zu Wort.
Es liegt ein besonderes Augenmerk darauf, beide Charaktere gut kennenzulernen, denn Nick als auch Amy erzählen viel über ihre erste Begegnung, die ersten Tage als Frischverheiratete und das routinierte Eheleben. Kleinigkeiten zählen nicht nur in ihrer Beziehung, sondern auch für den Leser. 
Nick ist ein sympathischer Typ, dessen Leben ihm immer mehr aus den Händen gleitet. Aufgezogen von einem Vater, der seinen Sohn dazu brachte Frauen im Allgemeinen zu fürchten und wütende obendrein zu verachten.
Amy zeigt sich als gut betuchte Tochter eines perfekt harmonisierenden Bestseller-Autoren-Paares. Gesegnet mit einem messerscharfen Verstand und einer auffallenden Schönheit.
Richtig sympathisch ist von den zwei Protagonisten keiner. Denn nicht nur der Polizei fällt es schwer, Nick zu glauben, dass er nichts mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun hat, auch der Leser fragt sich oft, was bei Nick Dunne wirklich Sache ist. Nick verstrickt sich in ein weitreichendes Lügengeflecht und sieht sich außer Stande, ehrliche Emotionen ob Amys Entführung auszudrücken. Punktum, er wirkt verdächtig.
Amy dagegen ist zunächst das liebestaumelnde Frauchen, später die angsterfüllte Ehefrau, die ihrem Mann nicht über die nächste Straßenecke traut. Jedoch wird man beim Lesen das Gefühl nicht los, dass viel mehr hinter ihr stecken muss, als diese Tagebucheinträge aufzeigen.

Nach dem Ende des erstes Teils, der circa die Hälfte des Buches umfasst, nimmt das Buch richtig an Fahrt auf. Viele der Wendungen sieht man in ihrem vollen Ausmaß nicht voraus. Man ist schockiert und fassungslos, während man Nick und Amy durch die Geschichte folgt.
Die Autorin schafft sehr lebendige Persönlichkeiten, deren psychische Abgründe deutlich hervortreten. Insbesondere Nick und Amy entwickeln sich in eine Richtig, die man als Leser nicht erahnt hätte. Sympathieträger sind sie eindeutig nicht. Dazu zählen Nicks Zwillingsschwester Go, die ohne Wenn und Aber zu ihrem Bruder steht. Und die bemühte Ermittlerin Bony, die einiges an Kompetenz aufgrund des Handlungsverlaufes einbüßen muss.
Auch an der Ehe wird in Gillian Flynns Buch kein gutes Haar gelassen. Die meisten Paare sind geschieden, oder unglücklich. Und Amy und Nick treiben ihr perfides Psychospiel, das mit Voranschreiten der Handlung eher widersprüchliche Gefühle im Leser aufkommen lässt. Auf eine abstoßende Art und Weise haben diese beiden einander wirklich verdient. Da ein großes Augenmerk auf ihr Umfeld, ihre Erziehung und ihr Innenleben gelegt wird, lassen sich ihre Handlungen erklären. Trotzdem habe ich mich oft gefragt: Ist das noch glaubwürdig? Wer würde so etwas tun, oder auf jene Handlung auf diese Weise reagieren? Kamen mir die zwei zu Beginn des Buches nur ein wenig zwielichtig vor; wie Charaktere mit Ecken und Kanten, habe ich sie am Ende verabscheut. Das ist eine Aufgabe, der Gillian Flynn sich über 560 Seiten lang widmet – und ihre Sache macht sie gründlich.
 
Fazit:
Gillian Flynns Gone Girl - Das perfekte Opfer bietet ein interessantes, sowie sehr schockierendes Psychospiel, bei dem man nie sicher ist, wem man trauen kann, oder nicht. Mir persönlich war das Buch manchmal ein wenig zu lang und darum bemüht Nicks und Amys Handlungen glaubwürdig zu machen. Alles in allem konnte ich es allerdings nur schwer zur Seite legen. Ich vergebe...

Montag, 16. September 2013

[Himmelsfern-Gewinnspiel] And the winner is ...

 

Hallo ihr Lieben,

eine Woche hattet ihr Zeit, an unserem Himmelsfern-Gewinnspiel teilzunehmen. Heute ziehen wir Resümee und küren die Gewinnerin. Als Erstes wollten wir uns aber noch einmal für euer Interesse an dem Buch und der gesamten Blogtour bedanken. Wir sind alle sehr glücklich darüber, dass unsere Ideen und Beiträge SO gut ankamen (und unsere Blogs in den letzten zwei Wochen ein paar neue Leser begrüßen durften!). Da kriegt man sofort wieder Lust auf die nächste Tour bzw. das nächste Special, bei dem ihr vielleicht (hoffentlich?) auch wieder mit dabei seid. Wer sich die Blogtour-Beiträge noch einmal in Ruhe ansehen möchte, der guckt bitte hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Und nun zum eigentlichen Grund für den heutigen Post:

69 Leute haben sich an unserem Gewinnspiel beteiligt, 69 Leute wollen Jenny Benkaus neuesten script5-Roman unbedingt haben und lesen, weil ...

... sie Dark Canopy und Dark Destiny geliebt haben!
... sie eine spannende, unvorhersehbare Lektüre erwarten!
... sie Jennifer Benkaus Schreibstil grandios finden und deshalb alles von ihr ein Must-Read für sie ist!
... wir sie mit unserer Blogtour neugierig auf die Story gemacht haben!
... sie sich sicher sind, im Buch tolle Charaktere vorzufinden!
... sie sich sicher sind, dass ihre Leseflaute verschwindet, wenn sie Himmelsfern lesen!
... Jenny Benkau nicht nach Schema F schreibt!
... das Cover so wunderschön ist!
... hinter dem rosa-farbenen Cover bestimmt mehr steckt als eine reine Liebesgeschichte!
... sie mitreden wollen!
... es nicht länger sein kann, dass sie noch nichts von dieser Autorin gelesen haben, über die die ganze Bloggerwelt spricht!
... ihr Büchergeld leider schon wieder alle ist!
... die Leseprobe neugierig gemacht hat!
... sie bisher nur gutes über dieses Buch gehört haben!
... sie sich Lesespaß auf hohem Niveau erhoffen!

Tolle Gründe, finden wir! Und am liebsten hätten wir euch nach all den lieben Kommis allen ein Exemplar geschenkt, aber wir haben nunmal nur ein einziges zur Verfügung.

Freuen darf sich ...

... Krypta

... denn ganz bald schon wird ihr der Postbote ein druckfrisches, wunderschönes Himmelsfern-Exemplar vorbei bringen! Wir hoffen, du wirst ein genauso tolles, spannendes, emotionales Leseerlebnis haben wie wir es mit diesem Buch hatten! :-)

Schickst du uns bitte noch deine Adresse per Mail an storytimeblog@gmx.de zu, damit wir das Paket zeitnah versenden können!

An alle anderen: Kauft euch dieses Buch, ihr werdet es lieben!!!

Alles Liebe,
Izzy und Lucy

[Ich lese gerade ...] Gone Girl - Das perfekte Opfer von Gillian Flynn

Hallo ihr Lieben!

Wieder einmal hat sich ein Buch in mein Bücherregal geschlichen, das momentan sehr präsent ist. Die Rede ist von Gone Girl - Das perfekte Opfer, dem viel besprochenen Thriller von Gillian Flynn.
Viele von euch werden schon von dem Buch gehört oder es selbst gelesen haben, für alle anderen hier worum es geht:

Klappentext

„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?

Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. In seinem Computer findet die Polizei merkwürdige Hinweise. Er erhält sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy? 


Die Inhaltsangabe hat mich direkt neugierig gemacht. Und igrendwann habe ich das Buch gekauft, da diese Neugier einfach nicht abschwächen wollte.

Ich bin noch auf den ersten hundert Seiten des Buches, muss aber sagen, dass es mir bis jetzt schon gut gefällt. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter und schlussendlich ausgehen wird...


Liebe Grüße
Izzy

Freitag, 13. September 2013

[Lesungsbericht] Silber - Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier

Hallo ihr Lieben!

Am vergangenen Samstag habe ich zusammen mit einer Arbeitskollegin und einigen anderen Bloggern, darunter die wunderbare Leselurch, die Silber-Lesung von Kerstin Gier besucht. Hier fasse ich euch diesen Abend einmal zusammen.

Vorgestelltes Buch: Silber – Das erste Buch der Träume
Ort: Buchladen Neusser Straße, Köln
Beginn: 18:00 Uhr


Lesungsbericht:
Kerstin Gier wächst dem Zuschauer durch ihre selbst zugegebene Nervosität von Beginn an ans Herz. Sie wirkt offen und lustig und hat oft einen guten Spruch auf den Lippen. Was sowohl das Publikum, als auch die Autorin selbst auflockern lässt.

Frau Gier liest an diesem Abend zum ersten Mal aus ihrem neuen Jugendbuch Silber – Das erste Buch der Träume, das im Juni diesen Jahres erschienen ist (die Rezension dazu findet ihr hier). Sie bittet also direkt im Vorfeld darum, nachsichtig mit ihr zu sein, sollte sie sich das ein oder andere Mal verlesen – hat sie das Buch doch erst einmal laut gelesen (und dabei gemerkt, dass einige Namen mit dem berühmt berüchtigten „th“ doch zu kleinen Stolperfallen werden können).

Bevor sie die erste Passage aus dem Buch liest, gibt sie eine kurze Zusammengfassung für das Publikum, denn nicht alle haben das Buch bereits gelesen.

Danach geht es sofort mit den ersten Seiten aus Silber los. Wie angekündigt, verhaspelt sich die Autorin beim Lesen, überspielt das aber auf eine derart lockere und sympathische Art und Weise, das man ihr dafür nicht böse ist.
Generell bringt nicht nur der Text, die Zuhörer zum Lachen, sondern auch der Humor von Frau Gier, die ab und an kleine Randbemerkungen einwirft und das Publikum schnell für sich einzunehmen weiß.

Nach einem kurzen Teil, in dem die Autorin über die Familienverhältnisse der Protagonistin Liv Silber spricht, geht es dann mit der nächsten Textstelle weiter: Livs erstem Tag an der Frognal Academy.
Auch hier schafft es Frau Gier mitreißend vorzulesen. Insbesondere Liv liest sie auf den Punkt und derart unterhaltsam, dass man sie vom Fleck weg mögen muss. Doch auch der Charakter der Persephone ist super getroffen. Genau so eingebildet und überheblich, wie man sie sich beim Lesen vorgestellt hat.
Das Publikum, unter dem sich von alt bis jung jede Altersklasse finden lässt, lacht oft und herzlich und lauscht der Geschichte wie gebannt.

Danach folgt ein Teil, in dem Frau Gier einige der nächsten Geschehnisse kurz zusammenfasst, um dann mit der nächsten – wirklich wunderbar ausgewählten – Textstelle weiterzumachen.
In dieser besucht Liv zum ersten Mal den Traum einer anderen Person. Allein die Szene an sich ist toll geschrieben. Sie ist witzig, spannend und an einigen Stellen ein wenig gruselig. Doch durch Frau Giers angenehme Lesestimme, erwacht alles noch einmal zum Leben. Erneut wird viel gelacht und aufmerksam zugehört. Was zum einen der Autorin aber zum Großteil ihren liebevoll gestalteten Charakteren, allen voran Liv, geschuldet ist.

Nach diesem Teil wird die Fragerunde eingeläutet. Es braucht nicht lange und die ersten Arme heben sich und Frau Gier steht ihren Lesern Rede und Antwort.
Unter anderem wird danach gefragt, ob es Zufall ist, dass Silber ebenso wie Rubinrot in London spielt. Frau Gier gibt offen zu, dass dies in erster Linie daran liegt, dass sie zu dieser Stadt schon sehr viel recherchiert hat und diese Arbeit dadurch wegfiel (außerdem ist London einfach toll!).

Rubinrot kam dieses Jahr in die Kinos. Bei der Frage nach den Filmrechten zu Silber gibt Frau Gier nur an, dass es bereits Interessenten gibt, sie sich mit der Auswahl jedoch Zeit lassen will.

Die Frage nach einer Lieblingsszene fällt der Autorin dagegen sichtlich schwer. Sie blättert durch das Buch, sagt verhalten, sie möge das ganze, blättert weiter und bleibt dann bei ihrer ersten Aussage.

In der Regel schreibt Frau Gier alle Charaktere gerne, auch die Bösewichte. Eigentlich macht es ihr bei diesen besonders Spaß, sagt sie, weil man sie so richtig böse sein lassen kann.

Jeder ist dazu in der Lage die Träume anderer zu besuchen, dazu braucht man keine besondere fähigkeit - eine Frage, die auch mich sehr stark interessiert hat.

Nun geht es ans Signieren. Bei der Wärme, die vorherrscht, sollte man meinen, dass Frau Gier eher schnell alle Bücher unterschreiben wird. Stattdessen nimmt sie sich geduldig viel Zeit für ihre kleinen und großen Fans, macht eifrig Fotos und strahlt gute Laune aus.
Süß fand ich, dass sie sofort wusste, wie man meinen Namen schreibt (selbst Englischlehrern fällt das manchmal schwer), sie, als es dann ans Signieren ging, aber ein wenig unordentlich geschrieben und sich mehrmals dafür entschuldigt hat. Ich finde ja, dass man es trotzdem lesen kann - leider wollte meine Handykamera nicht mitspielen, weswegen ich euch kein Bild dazu präsentieren kann.:()

Ich muss sagen, dass ich den Abend rundum gelungen fand. Es mag vielleicht Autoren dort draußen geben, die fehlerfreier lesen als Kerstin Gier, dafür aber weniger auf das Publikum eingehen. Frau Gier versteht es exzellent ihre vermeintliche „Schwäche“ wunderbar einzusetzen und eine Brücke zum Publikum zu schlagen. Ihre leichte Nervosität und Natürlichkeit machten sie mir umso sympathischer.

Selten habe ich mich durch einen Autor so unterhalten gefühlt. Damit und mit einem unterschriebenen Silber, verlasse ich nach einer langen, aber sich lohnenden Wartezeit den liebevoll gestalteten Buchladen an der Neusser Straße.
Wenn Frau Gier aus dem zweiten Band der Reihe lesen wird, werde ich versuchen wieder dabei zu sein, denn eine Lesung mit ihr lohnt sich zu hundert Prozent.