Samstag, 1. Dezember 2012

[Buch des Monats] Dezember 2012


Da wir uns in diesem Monat nicht entscheiden konnten, gibt es zwei Bücher des Monats. Aus aktuellem Anlass natürlich erst einmal

Der kleine Hobbit von J.R.R. Tolkien

Inhalt dtv:
Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben von Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei Weitem übersteigt. Nicht nur, dass er sich auf eine Reise von der Dauer eines Jahres begibt, die ihn quer durch Mittelerde führen wird, er lässt sich auch vom Zwergenkönig als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen. Auf seiner abenteuerlichen Reise gelangt Bilbo in den Besitz des Ringes, den er später an seinen Neffen Frodo weitergibt – die Grundlage für die legendäre Trilogie um den »Einen Ring«.

Dieses Buch ist schon allein wirklich unterhaltsam, aber in Kombination mit dem bald erscheinenden Film (13.12.2012!), ist es natürlich selbstverständlich, dass es im Dezember vorgestellt wird.

Da ich auch ein riesiger Steampunk–Fan bin, gibt es noch ein zweites Buch des Monats, das einfach erwähnt werden muss:

Goliath– Die Stunde der Wahrheit von Scott Westerfeld

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: cbj
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570139943
Klappentext:
Nach ihren Abenteuern im Osmanischen Reich sind Alek und Deryn wieder auf der Leviathan, die jetzt die Neue Welt ansteuert: New York, Kalifornien und Mexiko lauten die Ziele. Und noch jemand ist mit an Bord: Tesla, ein russischer Erfinder, der eine Maschine namens Goliath entwickelt hat, die angeblich die Macht besitzt, die halbe Welt zu zerstören. Aleks Bemühungen, den Krieg zu beenden, scheinen mehr denn je zum Scheitern verurteilt. Inmitten tödlicher Intrigen und verwirrender Geheimnisse müssen er und die als Junge verkleidete Deryn sich schließlich dem Letzten stellen: der Stunde der Wahrheit.

Endlich der krönende Abschluss der wunderbaren Leviathan–Reihe, den ich nicht versäumen werde euch vorzustellen. Was haben mich die ersten zwei Bücher (1#Leviathan, 2#Behemoth) begeistert!

Bald gibt es auch noch eine kleine Überraschung für euch, also haltet die Augen auf.;)

LG,
Izzy

Freitag, 30. November 2012

[MüdL] Song-Freitag: Inside of you von The Maine

Hallo ihr Lieben,

und ein letztes Mal ist es Freitag im November,
und ein letztes Mal stellen wir euch ein Liebeslied vor.

Dieses Mal handelt es sich um einen Song einer Band, der ich stundenlang zuhören könnte. Ganz ehrlich, Leute, bei The Maine wird mir jedes Mal ganz warm ums Herz. Außerdem rocken die, aber sowas von! :-)

Den Song, den ich euch heute vorstelle gehört definitiv zu meinen Lieblingen der Band. Er heißt Inside of you und laut dem Sänger selbst dreht er sich scheinbar darum, dass er ein Mädchen ziemlich toll findet und bei ihr übernachtet, aber nichts passiert zwischen den beiden, weil sie denkt, er wäre schwul.
Aber wenn ich den Song höre, dann höre ich da nicht ausschließlich den Wunsch nach Sex heraus, ganz im Gegenteil, ich höre da ganz einfach, dass ein Kerl traurig darüber ist, dass ein Mädchen, das er gerne hat, ihn einfach nicht richtig versteht und nicht sieht, was er wirklich will.

Und ich liebe dieses Lied! Und wünsche euch viel Spaß damit!

Alles Liebe und einen guten Start in den Dezember,
lasst uns hoffen, dass es Schnee gibt, richtig viel und richtig weiß!
Eure Lucy





Mittwoch, 28. November 2012

[MüdL] Lyrik-Mittwoch: Dürfen, Müssen, Sollen von Jörn Pfennig

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es wieder einmal ein Gedicht für euch.
Dieses Mal gibt es eines von Jörn Pfennig mit dem Titel "Dürfen, Müssen, Sollen".

DÜRFEN,MÜSSEN,SOLLEN

Daß du mir fehlst
macht mir mehrere Probleme:

Erstens,
daß du mir
nicht fehlen
solltest.

Zweitens,
daß du mir
nicht fehlen
müßtest.

Drittens,
daß du mir
nicht fehlen
dürftest.

Viertens,
daß du mir
fehlst.
(Jörn Pfennig)

Ich finde das Gedicht bringt es einfach auf den Punkt. Und sein wir mal ehrlich, wer kennt das nicht?

LG,
eure Izzy

[MüdL] Rezension zu Auf den ersten Blick von Danny Wallace

*Leseprobe*
  • Broschiert: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453409736
  
Rückseitentext:

Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Jason glaubt nicht daran. Ganz im Gegenteil, seitdem ihn seine letzte Freundin verlassen hat, sieht er in Sachen Liebe schwarz. Bis er eines Tages einer jungen Frau beim Einsteigen in ein Taxi hilft. Sie schaut ihn an, und bei Jason macht es klick. Doch bevor er auch nur ein Wort herausbringt, ist das Taxi weg.
Zurück bleibt eine Einwegkamera mit zwölf Fotos. Jason zögert, doch dann lässt er die Bilder entwickeln und macht sich mithilfe seines Kumpels Dev auf die Suche nach der Unbekannten. Eine witzige und hinreißend romantische Odyssee durch London beginnt.

Der erste Satz:

          Es passierte an einem Dienstag.

Das sagt Lucy:

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es verglichen wurde mit Zwei an einem Tag, das zu meinen Lieblings-Liebesgeschichten überhaupt gehört. "Charmant wie David Nicholls' Zwei an einem Tag - ein wunderbares Lesevergnügen." steht auf der Rückseite von Auf den ersten Blick. Dieser eine Satz und die Tatsache, dass die gesamte Geschichte in London spielt, waren also mein Kaufgrund.

Nun muss ich leider sagen, dass mir während und nach dem Lesen nie in den Sinn kam, dieses Buch mit Zwei an einem Tag zu vergleichen und dass die versprochene Schnitzeljagd durch London viel weniger London enthält, als ich gehofft hatte. Trotzdem, charmant war es. Auf den ersten Blick ist ein wunderbar unterhaltsames Buch, mit einem ungewollt-witzigen, bemitleidenswerten Protagonisten.

Jason ist fix und alle, als er via facebook erfährt, dass seine Ex-Freundin Sarah im siebten Himmel schwebt und schon bald heiraten wird. Vor allem, weil das letzte Spannende, an das er sich aus seinem Leben erinnert, folgende Statusmeldung ist: Jason Priestley ... isst gerade Suppe.

Doch dann schlägt das Schicksal zu, oder der Zufall, oder diese 35-mm-Einwegkamera (wie man's will!): In der Charlotte Street begegnet er eines Tages einer wildfremden, schönen Frau. Sie hat sich ein Taxi gerufen, hat allerdings Probleme beim Einsteigen, da sie so voll bepackt mit Einkaufstüten ist. Er bietet ihr seine Hilfe an, sie bedankt sich lächelnd, er hält ihre Tüten, bis sie eingestiegen ist, sie bedankt sich ein weiteres Mal, lächelt noch ein mal, und dann ...

... tja, dann ist der Moment auch schon wieder vorbei.

Ich muss sagen, ich hatte danach (und bei dem Titel) eine Story erwartet, die sich um einen Typen dreht, der alles in Bewegung setzt und nichts ungetan lässt, um dieses unbekannte Mädchen wieder zu finden, in das er sich auf den ersten Blick unsterblich verliebt hat. Ich hatte etwas Witziges erwartet, aber auch etwas Schnulziges. Doch dieses Buch hat mich überrascht. Ich meine, ja, was ich gerade geschrieben habe, ist natürlich der Plot der Geschichte, aber nicht das unbekannte Mädchen und ein Kerl mit rosaroter Brille stehen im Vordergrund. Viel mehr ist Auf den ersten Blick ein Roman, in dem es um die Hoffnung geht und darum, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen - "den Moment zu nutzen", wie Jasons bester Freund es nennt bzw. "etwas wahr zu machen", wie Mr. Priestley seinen Schülern gerne vorgepredigt hat, als er noch kein fauler Journalist, sondern Lehrer gewesen ist. 

Jason ist nicht sofort Feuer und Flamme für die unbekannte Frau, die ihn angelächelt hat, als sie in das Taxi stieg. Zunächst ist sie einfach nur hübsch und sie hat ein schönes Lächeln. Aber nicht einmal an ihre Augenfarbe kann Jason sich genau erinnern. Er ärgert sich nur, dass er den Moment mal wieder nicht genutzt hat (was so ein Insider-Ding zwischen ihm und seinem besten Freund Dev ist; die beiden nutzen nämlich nie irgendwelche Momente und halten sich für die größten Loser) und dass alles, was ihm von eben diesem Moment geblieben ist, eine beschissene 35-mm-Einwegkamera ist, die ihr gehört. Nach ein, zwei, drei Bierchen zu viel kommen die beiden Männer auf die glorreiche Idee, die Fotos entwickeln zu lassen und sich mit allen Hinweisen, die sie darauf finden, auf die Suche nach der fremden Schönen zu machen. Dabei geht es vordergründig erst einmal nur um männlichen Stolz, darum, endlich einmal etwas richtig Heldenhaftes zu machen. Erst nach und nach merkt Jason, dass es ihm wirklich wichtig ist, sie zu finden, weil sie tatsächlich die Richtige sein könnte.

Geschrieben ist das Ganze aus der Ich-Perspektive und ab und zu kann es auch einmal vorkommen, dass der Leser a lá "Sie fragen sich bestimmt, ...?" direkt angesprochen wird.Der Schreibstil ist simpel, aber so was von amüsant. Ich habe sooft loslachen müssen beim Lesen. Und man leidet und fühlt auf jeden Fall mit dem Männergespann Jason und Dev mit; auch wenn ich nicht immer verstehen konnte, warum sie nun schon wieder dieses oder jenes anstellen.

Aber auch die Sicht des unbekannten Mädchens bleibt uns als Leser nicht vollkommen verborgen, denn es gibt ein paar Kapitel, die ihre Blogeinträge abgedruckt haben. Darin erfährt man ein bisschen über sie und ihr Leben. Aber nur zusammen mit all den Jason-Kapiteln kann man die Puzzleteile zusammenfügen, die einem hingeworfen werden.

Fazit: 

Auf den ersten Blick ist charmant und ein wunderbares Lesevergnügen, um das Zitat von Net-A-Porter auf der Buchrückseite zu verwenden. Es ist eine durch und durch unterhaltsame Geschichte, anders als erwartet und mit Charakteren, die man einerseits einfach lieb haben muss, man sich andererseits aber auch denkt: Auf was für einen Irrenhaufen hab ich mich da nur eingelassen?
Dafür gibt es von mir gute 4 Wombats!


Sonntag, 25. November 2012

[MüdL] Rezension zu Das Wörterbuch der Liebenden von David Levithan


  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: List 
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3548610849
Rückseitentext:

Von A wie atemberaubend bis Z wie Zenit – was liegt näher, als die Liebe enzyklopädisch zu erzählen? Diese poetische Manhattan-Love-Story in ungewöhnlicher, verspielter Form ist ein Herzensbuch für jeden, der verliebt ist oder sich verlieben möchte.

Der erste Satz:

           "Normalerweise tu ich so was nicht", sagtest du.

Das sagt Lucy:

Der Titel verspricht ein Wörterbuch … und ein Wörterbuch kriegt man auch geliefert. Pro Seite ist ein Wort aufgelistet, mit dem die Protagonisten Momente aus ihrer Beziehung oder der Liebe an sich assoziieren. Die Wörter sind alphabetisch, nach den englischen Wörtern aus dem Original geordnet; daneben steht die deutsche Übersetzung und welcher Wortart es angehört. 

Allerdings sieht man bereits dem Cover, das ich im Übrigen wunderschön finde, an, dass hinter dem Wörterbuch der Liebenden doch noch etwas mehr steckt als die reine Auflistung einzelner Wörter. Zu jedem Wort gibt es nämlich noch eine kleine Anekdote aus dem Leben eines Pärchens. Manchmal bestehen sie nur aus wenigen Sätzen, manchmal füllen sie eine ganze Seite, erzählt werden sie aus der Sicht des Mannes (Ich-Perspektive) und zusammen ergeben sie eine große, zusammenhängende Geschichte. 

Der Autor nimmt einen mit wenigen Worten mit in eine Beziehung; schildert gewohnt poetisch und mit einem Hauch Humor die verschiedensten Szenen daraus: Probleme, noch mehr Probleme, viel Alltag, aber auch ein paar sehr schöne Wolke7-Momente. Man erlebt die kurzen Geschichten wie Flashbacks und erwischt sich dabei, wie man beim Lesen ab und an schmunzeln und seufzen muss. 

            "Ich habe nie verstanden, warum manche Leute, es auf dem Fußboden miteinander machen. Bis ich mit dir zusammen war und bemerkte: Man merkt gar nicht, dass man auf dem Fußboden liegt." (S.140)
 
             "Du legst nicht auf, bevor du einschläfst. Ich sitze auf meinem Bett und lausche durch das Telefon deinem Atem, bis ich weiß, dass du in Sicherheit bist, bis ich weiß, dass du mich  heute Nacht nicht mehr brauchst." (S.107)

           "Manchmal, wenn wir zusammen auf einer Party waren, kam ich mir vor wie ein künstlicher fester Freund, ein Platzhalter, eine Freundschablone, wo eigentlich ein charmanter Typ sein sollte." (S.92) 
 
Die Charaktere fand ich beide interessant, jedoch muss ich gestehen, dass ich den Erzähler weitaus sympathischer fand. Ganz besonders hat mir an ihm gefallen, dass er nicht der typische Kerl war, sondern hier und da doch eher naiv und unerfahren und putzig-schüchtern. Außerdem hat er seine Bücher lieb und liest lieber, als dass er Sex hat, das allein ist ja schon Grund genug, um ihn zu lieben! xD

Seine Partnerin (oder sein Partner; sicher kann man sich da nicht sein, da nie ein Name oder ein sie fällt, die Rede ist immer nur von du) behandelt ihn nicht immer so nett, wie ich denke, dass er es verdient hätte, aber auch sie/er hat ihre netten, süßen Momente. Und insgesamt hatte ich eigentlich permanent das Gefühl, sie als Pärchen zu mögen. 

Eigentlich hab ich nicht wirklich etwas auszusetzen an dem Buch, ich habe das Lesen sehr genossen. Es war einmal etwas anderes, etwas sehr Nettes für zwischendurch mit einer durchaus tollen Message, allerdings sind mir längere Geschichten dann doch lieber. Ich hatte letztlich nämlich irgendwie das Gefühl, dass da noch etwas fehlt, dass dieses Lexikon noch nicht vollständig ist und dass ich weiter darin lesen möchte. Ich hatte, um es genau zu sagen, dieses Gefühl, das im Buch unter unbeschreiblich steht:

         "Über die Liebe zu schreiben ist letzlich so, als versuche man, das Leben selbst in ein Lexikon zu packen. Egal, wie viele Wörter es enthält, es werden nie genug sein." (S.125) 

Ich muss allerdings auch sagen, dass ich von David Levithan selbst, von dem ich übrigens ein großer Fan bin, schon Sachen gelesen habe, die mich mehr gefangen genommen und bewegt haben. 

Für kalte Wintertage kann ich es allerdings jedem empfehlen, der die Liebe gerne realistisch, in all ihren schaurigen und schönen Facetten betrachtet. Sicher gibt es auch ein hübsches Weihnachtsgeschenk ab (mein Exemplar wird jedenfalls meine Mama unterm Weihnachtsbaum finden!) und/oder eine Geschichte zum Vor- und Miteinanderlesen. 

Fazit:

Für David Levithans unvergleichliche Art zu schreiben; für ein Wörterbuch voller kurzer, aus dem Leben gegriffener Geschichten eines Paares; für ein handliches, kleines Taschenbuch, das frau gerne einmal in ihrer Mittagspause, kurz vor dem Schlafengehen oder einfach so, ganz grundlos aufschlägt; dafür gibt es von mir 5 Wombats!



Freitag, 23. November 2012

[MüdL] Song-Freitag: Hear me now von Boyce Avenue


Und es geht weiter mit unserem Song–Freitag.

Ich muss sagen, dass ich mich dieses Mal schwer getan habe, mich zu entscheiden. Eigentlich war mein erster Gedanke Forget you von Cee Lo zu nehmen, weil es in dem Lied um die Liebe und die Probleme damit geht und es gleichzeitig immer so zum Mitwippen anregt. Aber dafür einen guten Youtube Clip zu finden, war irgendwie unmöglich. Von daher habe ich eine für euch hoffentlich tolle Alternative gefunden.
Eine meiner Lieblingsbands und Entdeckungen der letzten Jahre: Boyce Avenue. Einigen von euch werden sie mit Sicherheit ein Begriff sein. Die Jungs sind durch Acoustic–Cover auf Youtube bekannt geworden und haben sich in den letzten Jahren richtig gemausert. Ich bin total begeistert, erst recht seit ich im letzten Jahr (so ziemlich vor genau einem Jahr, fällt mir gerade auf!) auf einem Konzert von ihnen war. Ich habe die Stimme vom Sänger Alejandro immer noch im Kopf und bekomme dann immer eine Gänsehaut. So sollte Musik für mich sein! Und nebenbei waren die drei während des Konzert so sympathisch schüchtern, dass ich sie direkt ein wenig ins Herz geschlossen habe.

Hear me now von Boyce Avenue

Ich kann ihre Cover wirklich nur empfehlen und es gibt so viele, die ich wahnsinnig gelungen finde. Solltet ihr mal Zeit haben und neugierig sein, die Jungs haben einen Youtube–Channel.

Kanntet ihr Boyce Avenue schon? Oder habt ihr eine tolle Musik-Empfehlung - dann immer her damit!

LG,
eure Izzy

Mittwoch, 21. November 2012

[MüdL] Lyrik-Mittwoch: Es ist Nacht von Christian Morgenstern

 

 Hallo ihr Lieben,

es ist wieder Zeit für ein bisschen Poesie an diesem Mittwochmorgen und meine Wahl ist auf ein Gedicht von Christian Morgenstern gefallen. Einfach, weil es auf der ersten Seite meines Gedichtebüchleins steht und ich es so so gerne hab.


Es ist Nacht

Es ist Nacht,
und mein Herz kommt zu dir,
hält's nicht aus,
hält's nicht aus mehr bei mir.
Legt sich dir auf die Brust,
wie ein Stein,
sinkt hinein,
zu dem deinen hinein.
Dort erst,
dort erst kommt es zur Ruh,
liegt am Grund
seines ewigen Du.

Habt ihr dieses Gedicht bereits gekannt? Findet ihr nicht auch, dass Christian Morgenstern damit etwas ganz Wunderbares gelungen ist? Welches Liebesgedicht würde in eurem Gedichteband auf der allerersten Seite stehen?

Alles Liebe und einen kurzen Moment Romantik
wünscht Eure Lucy