Sonntag, 24. November 2013

[Book meets movie] Rezi-Clash zu Catching Fire

Hallo ihr Lieben!

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Lucy und ich haben uns gedacht, dass wir eines zumindest noch einmal tun müssen: Einen Rezi-Clash veröffentlichen!

Was bietet sich dazu mehr an, als der zweite Film in der Hunger Games-Reihe: Catching Fire!

Nach gefühlten Jahren Wartezeit, läuft der Film nun endlich in den Kinos, und Lucy und ich sind, Fangirls, die wir bei Panem nun einmal sind, direkt ins Kino gestürmt (Lucy sogar verkleidet als Katniss).





Lucy und ich sind die letzten Wochen vor Erscheinen des Films komplett anders angegangen. Ich erzähle euch einmal kurz, wie das für jede von uns aussah:

Izzy: Oh, da ist schon wieder ein neuer Catching Fire-Trailer.*Gegen Neugier ankämpft und ihn ignoriert*  Ja, ihr habt richtig gelesen! Außer dem ersten offiziellen Filmtrailer habe ich noch nichts von diesem Film gesehen. Ihr könnt euch also vorstellen, WIE neugierig ich bin!

Lucy: Oh mein Gott, es gibt so viele Videos und Clips zu Catching Fire - ich muss sie mir einfach alle ansehen! Lucy hat also schon einen Einblick in den Film bekommen. Alles in allem gilt für sie aber dasselbe, wie für mich. Sie hält die Neugier nicht mehr aus!

Und nun *Trommelwirbel* unsere Meinung zum Film:

Izzy: Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht mehr weiß, wie ich es geschafft habe, nur einen einzigen Trailer zu diesem Film zu sehen. Doch im Nachhinein bin ich richtig froh, denn so war Die Tribute von Panem: Catching Fire für mich wirklich bis auf die paar winzigen Einblicke des Trailers neu, aufregend und einzigartig und ... (fügt hier bitte alle positiven Adjektive ein, die euch in Bezug auf einen Film in den Sinn kommen!). Ja, ich war restlos begeistert vom Film und bin es auch jetzt noch, wenn ich hier sitze und diesen Post schreibe!
Wo soll ich anfangen? Der Film schafft für mich von Anfang an die richtige Atmosphäre. Distrikt 12, seine Bewohner, die Kargheit dieser Region sind wunderbar eingefangen. Besonders berührend ist es, wenn zunächst Katniss ins Dorf der Sieger kommt und man sieht, wie einsam es dort ist. Noch schlimmer aber, wenn die overdresste Effie ihre Füße auf den Siegerboden in Distrikt 12 setzt und mit all ihrer grotesken Buntheit und dem affektierten Gehabe, so gar nicht hineinpasst.

Die Tour durch die anderen Distrikte war ebenso gelungen, auch wenn man nicht viel von den Distrikten an sich sieht. Anrührend ist hier natürlich Peetas und Katniss' Besuch in Distrikt 11, der meiner Meinung nach kaum hätte besser umgesetzt werden können. Josh Hutcherson und Jennifer Lawrence verstehen es in der Szene wunderbar, Gefühle im Zuschauer aufkommen zu lassen.

Lucy: Auch für mich war diese Szene eine sehr emotionale und tränenreiche. Die großen Aufnahmen von Thresh und Rue, davor etwas hilflos, um Haltung bemüht ihre Familien, die einzelne Träne von Rues Mutter, die zu einem lautlosen Schluchzen anschwillt, die Stille und großen Augen der anderen Distriktbewohner, Katniss' und Peetas Gesichtsausdrücke und Worte - dieses Zusammenspiel war perfekt. Sowieso fand ich die Siegestour mit sämtlichen Reaktionen der Distriktbewohner sehr gut dargestellt.  

Besonders gut dargestellt fand ich dabei auch die Beziehung zwischen Katniss und Peeta. Immer etwas krampfig, aber wenn es hart auf hart kommt, merkt man, wie sie sich aneinander festklammern. Besonders gefreut habe ich mich, dass sie neben der Alptraumszene auch die mitreingebracht haben, als Peeta mit Katniss über ihre und seine Lieblingsfarbe redet. Da musste ich gleich an eine ganz bestimmte Stelle in Mockingjay denken und musste lächeln. 

(Und wo wir es gerade von emotionalen Peeta-Momenten haben. Ich fand es so toll und wichtig, dass sie das Gemälde, das er von Rue gemacht hat, gezeigt haben, und dass es so wunderschön gewesen ist.)

Izzy: Auch die Darstellungen der anderen Charaktere kann sich sehen lassen. Eines meiner persönlichen Highlights ist zum einen Effie. Wie auch im ersten Teil, prallen bei ihr und den Tributen von Distrikt 12 Welten aufeinander. Aber wo Effie damals noch komplett ein Fremdkörper zwischen Katniss, Peeta und Haymitch war, sieht man nun, dass sie sich in die Gruppe einfügt – auf ihre Effie-Art natürlich. Elizabeth Banks bringt die vielen Nuancen dieses Charakters, die Übertriebenheit und Oberflächlichkeit, über den Wunsch Peeta und Katniss aufrichtig beizustehen, aber auch ihre Erkenntnis, wie falsch diese Hungerspiele sind, jedes Mal auf den Punkt rüber. Einige ihrer Szenen sind so intensiv gespielt, dass ich Tränen in den Augen hatte. Und wenn man bedenkt, dass die gute Effie immer aussieht wie ein schrecklich geschminkter, schriller Clown oder wahlweise auch Pudel, soll das schon einiges sagen. Es war einfach schön, wie Effie zum Zusammenhalt der Gruppe ein übergreifendes Symbol einführte (bei ihr war es ihr goldenes Haar – Effie eben :-)) und dieses auch tatsächlich den anderen überreichte.

Lucy: Für mich war aber auch Caesar Flickerman wieder grandios gespielt. Ich bin sowieso der Meinung, dass diese beiden Rollen, Effie und Caesar, mit die schwierigsten sind. Da muss jeder Augenaufschlag und jeder Schritt, jedes Kopfnicken und Kopfschieflegen und jedes verdammte Lächeln sitzen - und mal ehrlich, Stanley Tucci hat dieses Kapitol-Moderations-Lachen einfach drauf wie kein Zweiter!

Izzy: Woody Harrelson hat es in diesem Film nun endgültig geschafft, mich von seinem Haymitch zu überzeugen. Er sorgt für so einige lustige Szenen, ist aber auch in der Lage ernste Töne anzuschlagen, oder mal frech zu werden (insbesondere, wenn es um Katniss geht). 

Lucy: Auch wenn ich mir Haymitch rein optisch ganz anders vorgestellt habe, kann ich Izzy da nur zustimmen. Woody Harrelson überzeugt! Geärgert hat mich nur, aber da kann der Gute nichts dafür, dass sie seine Hungerspiele nicht gezeigt haben; nicht einmal kurz erwähnt haben, was damals vorgefallen ist. Diese Szene hätte ich nicht nur gerne mit im Film gehabt, weil Haymitch zu meinen Lieblingscharakteren zählt und man ihn dadurch noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen und ihn somit auch besser verstehen gelernt hätte, sondern vor allem, weil er Katniss im Buch auch auf etwas Wichtiges, Spielrelevantes hinweist.

Auch die anderen Siegertribute hätte man so noch besser vorstellen können.

Stattdessen kriegt Snow eine Enkelin? Ich meine, ich fand es gut, dass man öfter einmal einen Einblick von Snow bekommen hat (v.a. die Reaktion auf das Spotttölpel-Kleid war genial!), aber musste man deshalb eine Enkelin herbeischaffen? Das hat für mich so ganz und gar nicht gepasst!
Izzy: Lenny Kravitz ist als Cinna wunderbar (– weiß hier wirklich nicht was Lucy damit meint, dass sie findet, Kravitz' Cinna könnte auch auf Katniss stehen?).

Lucy: Das erläutere ich dir gerne, liebe Izzy! Es gab ihm ersten Teil zwei Cinna-Szenen: Die, wo er Katniss für die Parade vorbereitet. (die ist wundervoll!) Und die Verabschiedungsszene, bei der sie Stirn an Stirn einen Augenblick zu lange dagestanden haben und er sie sehr intensiv angesehen hat. Und dann dieses Flüstern. Das hatte für mich nichts Väterliches und nichts Freundschaftliches und auch nichts Cinna-bewundert-Katniss-mäßiges. Ist dir das wirklich nicht aufgefallen? 

Allerdings muss ich sagen, dass all das in Catching Fire nicht mehr so ist. Lenny Kravitz hat mir dieses Mal wirklich gut in der Rolle des Stardesigners gefallen - vor allem seine Gestik und sein zurückhaltendes Lächeln, das zeigt, dass er das alles nicht für Bewunderung und Ruhm macht, sondern für Katniss.

Izzy: Grandios finde ich überraschenderweise (warum überraschenderweise? Mir war von Anfang an klar, dass sie das rocken wird! Aber vielleicht lag das auch daran, dass ich schon Interviews und Clips mit ihr gesehen hatte, hehe!) Jena Malone als Johanna (sie haben die Auszieh-Szene im Aufzug echt gebracht und sie hätte es nicht besser machen können – habe mich kaputtgelacht!). Sie bringt Johannas Wut darüber ein Spielball des Kapitols zu sein, so unterhaltsam, gut und schlagfertig rüber, dass ich den Charakter sogar schon in diesem Band mögen konnte (war beim Buch nicht der Fall!).

Lucy: Ganz besonders gelungen fand ich die Darstellung von Mags. Sie ist mir ja im Buch schon ziemlich ans Herz gewachsen, aber der Film hat da nochmal was draufgelegt. Lynn Cohen als Mags ist einfach herzallerliebst und weil sie immer so gutmütig und putzig mit dem Mund und den Augen gelächelt hat, musste ich bei ihren Szenen permanent die Tränen zurückhalten. Sehr gut rübergebracht war auch ihr Verhältnis zu Finnick. Hach, Finnick ...

Izzy: Genau, kommen wir nun zu meinem Lieblingsthema: Finnick. Vielleicht ist es noch nicht bekannt, aber ich bin ein kleines*hust* Finnick-Fangirl. Beim Lesen hatte ich jedoch immer Garrett Hedlund vor Augen und war dann ein wenig enttäuscht, dass Sam Claflin das Rennen gemacht hat. Im Nachhinein überzeugt er in der Rolle. Tatsächlich geht es mir bei der Darstellung von Finnick in Catching Fire aber wie mit Haymitch in Hunger Games. So ganz begeistert oder vom Hocker gerissen hat es mich nicht. Obwohl ich sagen muss, dass besonders die Stelle mit Mags im Nebel super von Claflin herübergebracht wird. Trotzdem gilt: Ich finde ihn ganz nett in der Rolle, aber zu Begeisterungsstürmen bringt er mich (noch) nicht.

Lucy: Ich war nicht ganz so enttäuscht über diese Schauspielerauswahl wie Izzy, aber meine Vorstellungen von Finnick, dem Adonis, trifft Sam Claflin - so gern ich ihn als Schauspieler auch habe und so niedlich ich ihn auch finde - auch nicht. Aber er hat tolle Grübchen! Und ich liebe, wie er ihn spielt. Er hat mich überzeugt, sowohl mit seiner Zuckerstückchen-Szene (im Original kommt das bestimmt noch cooler rüber), als auch mit den stillen Momenten, die er fern der Gruppe verbringt, nah am Wasser, in sich gekehrt, an Mags und Annie denkend.

Und auch Beetee und Wiress sind es mMn wert, erwähnt zu werden. Mal abgesehen davon, dass Beetee in der Arena etwas zu kurz kommt, finde ich die beiden super und sehr buchnah - wie Beetee die Sätze von Wiress beendet, wie Wiress nichts mehr sagt als Tick-Tack, Tick-Tack. Und die Mimik ist bei beiden klasse. ich habe geliebt, wie Beetee öfter einmal die Brille angehoben hat. 

Und findet ihr nicht auch, dass die Arena grandios dargestellt worden ist? Ich muss gestehen, als ich das Buch gelesen habe, konnte ich mir das gar nicht so gut vorstellen, aber im Film sah das alles plötzlich richtig einleuchtend ein. Ich war restlos begeistert von jeder einzelnen Spalte und Darstellung der Dinge, die dort passiert sind. 

Nur warum haben sie Peeta ganz zu Beginn der Spiele jemanden umbringen lassen? Mal abgesehen davon, dass Peeta laut Buch eigentlich gar nicht schwimmen kann und deshalb nicht die geringste Chance gehabt hätte, ist es total out-of-character. Peeta Mellark, der Künstler, der Poet, der sanfte Bäcker tötet nicht - zumindest nicht so. Besser hätte es mir gefallen, wenn Finnick das erledigt hätte.  

Izzy: Gale ist mir wie immer egal.:-) Was soll ich sagen, der Charakter geht mir die meiste Zeit eigentlich nur auf den Geist, wenn ich die Bücher lese. Von daher ist es wahrscheinlich etwas, das ich Liam Hemsworth positiv ankreiden kann, denn immerhin, hat Gale mich nicht allzu sehr gestört. Er war halt da – mehr auch nicht (Yeah!).

Lucy: Gale war mehr als nur da! Ich muss sogar sagen, dass er mir im Film sehr viel sympathischer geworden ist. Ich bin absolut Team-Peeta, aber ich muss sagen, dass ich Gale im Film viel besser verstehen kann als im Buch. Liam Hemsworth mag vielleicht nicht unbedingt aussehen wie mein Buch-Gale, aber er spielt ihn toll. 

Und wo wir schon in Distrikt 12 sind, Prims Entwicklung ist im Film auch prima rüber gekommen, sei es in der Szene, als sie sich um Gales Wunden kümmert, oder als sie sich mit Katniss über die Spiele und die Rebellion unterhält. Sehr emotional fand ich auch die Stelle, als die Schwestern sich umarmen und sich sagen, dass sie sich lieb haben. Eine wichtige und aussagekräftige Stelle, denn während es für Prim leicht ist, jemanden in den Arm zu nehmen und ihm zu sagen, wie wichtig er einem ist, ist es für Katniss eher eine Seltenheit, dass sie so etwas tut.

Izzy: Die Machart des Filmes kann von der ersten Minute an überzeugen. Katniss' Welt wird real und greifbar und das durch gezielte Kameraführung und einen unaufdringlichen Soundtrack. Auch hier gibt es einige Szenen, die leicht in den Kitsch hätten abrutschen können, aber Dank der Musik und der Darstellung ist das nicht der Fall (Erinnert sich noch jemand an die Gewächshaus-Szene in The Mortal Instruments, als sie nicht nur peinlich vor sich hingeschwafelt haben, dann die Blüten begannen zu leuchten(!) und - ja, das ist noch nicht alles, auch wenn es sich schon schrecklich genug liest – dieses wirklich kitschige Lied eingesetzt hat? DAS wird man in Catching Fire nicht finden). Generell steckt für mich mehr Liebe zum Detail, zur Darstellung der Charaktere und der Grundmessage des Buches an sich in diesen Filmen. 
 
Hier könnten sich so einige Buchverfilmungen, die nur aufs große Geld aus sind, mal eine gehörige Scheibe abschneiden. Vielleicht bleibt es uns Zuschauern dann erspart, sich durch Filme wie Beastly oder Mortal Instruments: City of Bones quälen zu müssen. Oder vergebens auf eine Fortsetzung von solch grandiosen Büchern, wie His Dark Materials/Der Goldene Kompass zu warten, da die ersten Teile so auf ganzer Linie enttäuschten, dass sie an der Kinokasse floppten.

In diesem Sinne können wir nur sagen: ein klasse Film, den man gesehen haben muss. Wirklich jetzt, wenn ihr noch nicht im Kino wart (schämt euch ein wenig!;-)), holt es nach! Und nehmt Taschentücher mit!



... und wenn wir könnten, noch viel mehr Punkte! ;-)

Wie findet ihr den Film? Was hat euch gefallen oder nicht; was überrascht oder enttäuscht?

9 Kommentare:

Sonne hat gesagt…

Hach, schön zu lesen! Währenddessen hatte ich so richtig die Szenen vor Augen, die ihr beschrieben habt ;) Ich muss sagen, ich bin nicht so intensiv auf die Buchnähe eingegangen, weil es EWIG her ist, dass ich den 3. Teil gelesen habe [ich wusste nur noch, dass die letzte Cinna-Szene ja auf jeden Fall anders war, das war's auch schon :D], aber ich weiß nicht wie die Filme das machen: Selbst wenn ich es gemerkt hätte, hier hätte es mich nicht so gestört. Das liegt wahrscheinlich vor allem an der Ausstrahlung, die alle Schauspieler besitzen. Jennifer Lawrence ist einfach grandios, und auch die Darsteller um sie herum sind unglaublich mitreißend. Mir ging es mit Gale übrigens absolut wie dir, Lucy - im Buch mochte ich Gale gar nicht, hier war das ganz anders. Mit dem Hemsworth kann ich ja auch nicht viel anfangen, aber hier hatte ich bei der Auspeitsch-Szene tatsächlich Gänsehaut, während mir das im Buch ziemlich egal war :D
Und es ging mir schon lange nicht mehr so, dass ich im Kino tatsächlich Tränen in den Augen hatte, aber hier war es der Fall. Geweint habe ich nicht, aber ich war schon nah dran ;)

Ich kann euch also nur zustimmen!

PS: Ich fand "Beastly" damals übrigens gar nicht so schlecht, ist aber ja auch schon eine Weile her :D Und ich hab das Buch auch nicht gelesen...

Izzy hat gesagt…

Hi Sonne!

Ich kann nur für mich sprechen, aber ich LIEBE Catching Fire. Und dadurch hatte ich noch sehr viele Szenen des Buches im Kopf und war froh, dass sie so viel übernommen haben.
Ich muss dir auf jeden Fall darin zustimmen, dass Jennifer Lawrence sich hier wirklich noch einmal selbst übertroffen hat. Ich fand sie schon im ersten Teil sehr gut, aber in Catching Fire war sie wirklich grandios. Aber auch die anderen wie Hutcherson, Harrelson, Banks, Tucci und Co. waren unglaublich gut. Bis zum letzten kleinen Tribut waren wirklich alle genial gecastet.

Die Auspeitsch-Szene war wirklich heftig. Stimmt. Da tat Gale mir auch Leid.

Ich bin auch nicht so nah am Wasser gebaut, aber der Film hat mir auch so einige Mal die Tränen in die Augen getrieben. Er ist sehr emotional und berührend.

Ich fand Beastly damals so grausam, dass ich mich als Zuschauerin manchmal für die dummen Dialoge geschämt habe.:) Mein einziger Lichtblick war Neil Patrick Harris. Aber der könnte wahrscheinlich auch plump auf einer Bank rumsitzen, dabei gefilmt werden und ich würde es awesome finden!;)
Das Buch fand ich besser als den Film.

Liebe Grüße
Izzy

Lucy Montrose hat gesagt…

@ Sonne: Wie schön, dass es dir mit Gale auch so ging wie mir. Ich bin da wirklich gespannt auf den letzten Teil - aber wenn Liam das weiter so spielt, dann denke ich, dass ich am Ende weinen werde.

Ansonsten freut es mich total, dass dir der Film auch so gut gefallen hat wie uns! Und dass du (und Izzy!) auch ein paar Tränchen in den Augen hattet - denn mal ehrlich, wer bei diesem Film nicht (zumindest fast) zu Tränen gerührt ist, hat ein Herz aus Stein, oder? ;-)

Sarah O. hat gesagt…

Warum Peeta unbedingt töten musste, habe ich auch nicht verstanden. Ich kannte das letzte Drittel des Buches noch gar nicht, als ich den Film gesehen habe, aber das fand ich auch nicht passend. Dass er im Buch nicht schwimmen kann, finde ich für den Film aber unerheblich, das wäre genau betrachtet auch recht aufwendig zu erzählen gewesen (warum kann Katniss schwimmen, warum kann Finnick schwimmen? Warum die anderen nicht...) - und dafür hat es eigentlich keine Relevanz.

Gale kann ich auch nicht leiden. Im ersten Buch war er mir relativ egal, im zweiten hat er mich genervt (wie im Film) und im dritten habe ich ihn jetzt gehasst.

Miss Bookiverse hat gesagt…

Ich fand den Film auch ganz fantastisch <3 So cool wie sie Effies Rolle und ihre Entwicklung herausgearbeitet haben. Und dann ihre Outfits, in jeder Szene ein anderes, einfach herrlich.
Dass Haymitchs Hungerspiele nicht gezeigt werden würden, dachte ich mir schon, weil sie die in der deutschen Hörbuchfassung auch rausgekürzt haben. Finde ich auch doof, weil das so interessant ist!
Johanna war so cool mit ihrer Aufmüpfigkeit. Fand jede Szene mit ihr spitze :D

Izzy hat gesagt…

@ Sarah O.

Im ersten Moment ist es mir gar nicht so schnell ins Auge gesprungen, dass Peeta getötet hat, muss ich zugeben. Ich glaube, für die meisten, die das Buch nicht gelesen haben, wird es nicht ganz so fatal sein. Aber für uns Leser und den Charakter ist es natürlich ein schade, da Peeta ja eben nicht töten wollte.

Haha. Gale... Da habe ich im Gegensatz zu Lucy schon Panik, dass er mich in Teil drei 1 und 2 nur noch nerven und aufregen wird. Bin mal gespannt, wie Hemsworth das spielen wird.

@ Miss Bookiverse
Effi ist einfach die Beste (Allein das Schmetterlings-Kostüm, war der Hammer. Das zu gestalten, muss doch Stunden gedauert haben!). Aber auch Stanley Tucci als ihr männliches Gegenstück, was die schrillen Outfits anbelangt, war mal wieder genial.

Echt, sie haben Haymitchs Spiele im Hörbuch auch gekürzt?! Das finde ich wirklich schade, das sagt noch einmal so viel mehr über ihn aus.

Jena Malone hat mich extrem überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so cool in der Rolle wird. Aber eigentlich ging das für alle Tribute, die man ein wenig länger zu Gesicht bekommen hat. Mags fand ich auch ganz grandios.

Hach, der Film hat den Hype tatsächlich einmal verdient, da er wirklich so gut ist, wie alle sagen!

Liebe Grüße
Izzy

Lucy Montrose hat gesagt…

@ Sarah: Das mit dem Schwimmen hat mich auch nicht so sehr gestört, ebenso wenig, dass sie die Sache mit seinem Bein komplett rausgenommen haben. Das ist etwas, was für den Film wirklich etwas zu kompliziert und irrelevant ist. Aber das mit dem Töten, das war einfach etwas, was nicht hätte passieren dürfen!

Nein, also gehasst habe ich ihn nie und genervt hat er mich eigentlich auch eher weniger. Aber er war im Buch einfach immer nur der Rebell, er hat ja quasi von nichts anderem geredet (oder kam mir das nur so vor?) und im Film sieht man jetzt eben etwas mehr Gefühl, etwas mehr hinter der Fassade, das finde ich sehr schön. Verstehen kann ich ihn auch i-wie ein stückweit. Aber Katniss gehört einfach zu Peeta, Gale kann ihr das, was sie braucht gar nicht geben. Trotzdem fand ich es ziemlich traurig, wie Mockingjay für Katniss und Gale (und Prim) geendet hat.

@ Miss Bookiverse: Oh ja, dass sie auf Effies Entwicklung so viel eingegangen sind, fand ich auch ganz wunderbar und wichtig! Und die Kleider waren wirklich fantastisch! (in Planung steht für mich für nächstes Jahr auf jeden Fall ein Effie-Cosplay. Nur für ein Kleid habe ich mich noch nicht entschieden! Und einen Buch-Haymitch brauche ich auch noch! :-D)

Waaaas, sie haben das im Hörbuch rausgenommen? Ich werd nicht mehr, nein, ehrlich, ich bin gerade zutiefst erschüttert und entsetzt! Das war für mich so ein großer wichtiger Teil - gerade weil man so viel über Haymitch (und auch die Undersees und die anderen Tribute) erfährt. Ich habe Haymitch schon von vornherein sehr gemocht, aber seit ich diese Szenen gelesen hatte, war ich ziemlich verknallt.

Und oh ja, die Johanna-Szenen waren allesamt genial! Und am besten fand ich, dass ich neben mir eine "Johanna" sitzen hatte, die die Faust gereckt und immerzu genickt hat, wenn Johanna was gesagt hat! :-D

Anonym hat gesagt…

der film war voll coool aber die auspeitsch szene und die mit dem nebel fande ich sehr heftig aber der film war so gut dargestellt das ich mitten drin war ich musste an manchen stellen sogar weinen
bester film de ich je gesehen habe

Izzy hat gesagt…

Hi!

Manche Stellen sind wirklich nichts für schwache Nerven, aber genau das finde ich gut an dem Film. Und gerade das macht ihn auch so emotional und ergreifend.

Bis jetzt für mich auch mit Abstand der beste Film des Jahres.

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